Bücherlei Miszellen (42) [<<]
Ein Lese- und Lebens-Notizbuch

Donnerstag, 23. November 2017

[18:21] Sepp Herrmann ist vor 40 Jahren nach Alaska ausgewandert. Er lebt als Selbstversorger, hat mit eigenen Händen ein Holzhaus erbaut, sein Land abbezahlt, erjagt seine Nahrung, fertigt Schmuck an, näht sich Pelze aus den erjagten Tieren. In dem Buch "Ch'atth'an. Einer jagt, wenn andere schlafen" schildert er seine Erlebnisse. Herrmanns Sohn hat seinen Abenteuerdrang geerbt, hat sich ebenfalls eine Hütte erbaut. Ich bewundere solche Aussteiger stets, weiß aber auch, daß ich nicht für ein solch unabgesichertes Leben geeignet wäre. Was mir bleibt, ist für eine innere Wildnis zu sorgen, für geistige Unabhängigkeit, für möglichst wenig Konformität in einem durch den Konsum geprägten Deutschland.

[17:40] In dem Bericht (Autor: Lutz Pehnert) über Cat Stevens hieß es abschließend: "Wie all die alten Helden der Popmusik muß er etwas Neues produzieren, damit man sich an das Alte erinnert.

[17:33] Vieles, was wir heute am Islam sehen, ist ein extrem vergrößerter Ausschnitt eines Bruchteiles dessen, was der Islam ist. (Cat Stevens/Yusuf)

[17:19] Weiterführung der Liste mit Wörtern, die man nicht sonderlich oft gebraucht, die es aber verdient hätten: verdattert, Gesums, Knilch, dreist, dröge.

[12:40] Ein Restaurant, das keinen Müll produziert. "Zero Waste" heißt das Schlagwort. Im südenglischen Brighton gibt es das Silo. Man mahlt sogar sein eigenes Mehl, backt Brot selbst und kompostiert die Abfälle; der Humus wird an die Bauern der Umgebung abgegeben.

[10:21] Vor Nachtdienst 1/4. Tage ohne Alkohol: 709.

Mittwoch, 22. November 2017

[18:43] Nachdem ich zwischen 11.30 und 15 Uhr nochmals schlafen konnte, folgten Episoden von SOKO Stuttgart, Die Spezialisten und CSI Cyber; zurzeit bin ich bei Kommissar Beck "Das tote Mädchen". Da ich begleitend andauernd die Twitter/Facebook-Timeline checke oder/und nebenbei Informationen und Hintergründe google, dauert eine 45-minütige Serienfolge nicht selten 90 Minuten oder ein 90-Minüter eben 180. Das zieht sich.

[18:38] "In einer Depression ist alles zu viel, alles tut weh, kein Ausweg tut sich auf. Alles was ein solcher Mensch oftmals braucht ist jemand der ihm zuhört. Aber nein, anderen ist ihre Zeit zu wertvoll. Das beschreibt die Menschheit ziemlich treffend." (Retweet) - Wie wahr!

[17:34] Notiert: das Bibliomanikum "Im Leseland. Die Geschichte des Volksbuchhandels" von Heinz Börner & Bernd Härtner (Verlag Das Neue Berlin, 2012)

[17:29] Tipps, mit denen man, wenn man davon etwas abgekommen ist, wieder zum Leser wird, oder bleibt, wenn die Gefahr der Apostasie dräut.

[17:22] Frankfurter Rundschau: Was hat das Internet mit der Krise des Buchmarkts zu tun? - Philipp Keel: Die Menschen haben verlernt, sich zu konzentrieren. Auch ist bewiesen, dass wir uns nicht mehr so gut in Themen vertiefen können. Wir haben bestimmt viel an Fantasie und Sehnsucht verloren. Überhaupt sind wir in unserem Denken und Handeln furchtbar praktisch geworden. Schade, dass wir nicht so praktisch sind und erkennen, dass Lesen für den Geist äußerst gesund ist. Darüber sollte man am Frühstückstisch sprechen. Das Buch konkurriert mit dem Smartphone und zieht natürlich den Kürzeren, weil man beim Lesen nicht gleichzeitig einen Flug buchen oder einen neuen Freund auf Facebook finden kann. Lesen sollte aber keine Herausforderung sein, sondern die beste Medizin für ein paar entspannte Stunden.

[17:07] Konzert für Laubbläser in Fies-Dur.

[15:42] Retweet: Eine Seele sollte voller Knutschflecken sein und nicht übersät mit Fußabdrücken.

[15:41] Retweet: Für diesen traurigen Moment, wenn man eine Mahlzeit beendet hat, sollte es eigentlich einen Fachbegriff geben.

[15:40] Retweet: Gewicht des Kindes morgens vor der Kita: 19 kg. - Gewicht des Kindes mittags nach der Kita: 22 kg. - Gewicht des Kindes nach Leeren sämtlicher Taschen: 18 kg.

[15:39] Retweet: Als wenn Dosenspaghetti nicht schon traurig genug wären, steht auf der Rückseite auch noch drauf, wie man sie warm bekommt.

[15:38] Retweet: Sie: "Was kostet die Garderobe?" - Er: "Für ein hübsches Frauenlächeln nichts." - Sie: *lächelt* - Er: "Das macht dann 1,50 EUR."

[15:37] Das Eis ist aber ganz schön groß! - Das ist auch mein opus magnum.

[15:26] Retweet: Bloß nicht betrunken putzen. Da ist ganz schnell der Lappen weg.

[10:43] Retweet: Einfach mal den Gästen einen Coffee to go anbieten.

[10:07] Der Seiffner Gerd Hofmann entwickelt aus Holz Motorräder. Neuester Hit ist die Räucherschwalbe, eine willkommene Alternative zum herkömmlichen Räuchermännchen.

[9:06] Der Fotograf Stefan Draschan erfaßt "flüchtige Momente, in denen Museumsbesucher und Kunst auf eindrucksvolle Weise zusammenkommen." In seinem Blog "People matching Artworks" kann man viele dieser Fotos bestaunen.

[8:53] Mist, doch vergessen, daß heute bei uns Feiertag ist. Der Kühlschrank gibt schon noch etwas her; trotzdem hätte ich bei offenem Supermarkt eine andere Wahl getroffen. Jetzt heißt es also buchstäblich: büßen.

[8:30] Sehr interessanter Bericht in den Tagesthemen über Skandinavien, wo Minderheitsregierungen gängig sind. Die Parlamente sind deutlich kleiner, die Sitzverteilung erfolgt nicht nach Parteizugehörigkeit, sondern nach Region!

[8:06] "Forscher haben untersucht, wie Alkohol die Stimmung beeinflusst und wer eher wovon trinkt."

[7:38] Physiognomisch und mimisch erinnert mich Orhan Pamuk an Mel Brooks.

[7:32] Retweet: Sie: "Und was studierst du?" Er: "Geologie." Sie: "Ui, Theologie? Religion und so?" Er: "Nein, GEOlogie. Steine, nicht steinigen!"

Dienstag, 21. November 2017

[15:45] "Ruf die Gerichtsmedizinerin an. Sie soll den großen Mop mitbringen." (Angie Tribeca S02E02)

[13:31] "Hast du Lasix in der Blutbahn, mußt du pinkeln wie ein Truthahn."

[13:23] 24 ironische Sätze, die jeder genervten Krankenschwester aus der Seele sprechen.

[13:19] In "Abschied von den Superfrommen" erzählt ein ehemaliger Bapist, wie er als Kind und Jugendlicher glaubte. Ziemlich ähnlich erging es mir auf katholischer Seite.

[12:55] Demenz im fortgeschrittenen Stadium. Fortgeschritten... Das erklärt dann auch die Weglauftendenz.

[11:44] Schweizer Spezialitäten werden in der "Schwarzen Heidi" in Berlin zwischen November 2017 und Februar 2018 serviert, allen voran das Käsefondue.

[11:00] Retweet: Ich mache gerade Nudeln mit 18 Minuten Kochzeit. Was ich in der Zwischenzeit auch machen könnte: - Alle Herr der Ringe Teile in der Extended Version schauen. - Ein Work-and-Travel Jahr in Australien. - Einen halben Werbeblock auf Pro7 sehen.

[10:59] Retweet: Verkäuferin: "Die neuen Stiefel rasch in die Imprägniermaschine? Kostet nur 3,99 und Sie sind danach gegen ALLES geschützt." Ich: "Gegen ALLES?" Verkäuferin: "Gegen ALLES!" Ich: "Dann will ich auch rasch in die Imprägniermaschine!"

[10:58] Retweet: "Und wie lautet dein Plan für heute?" "Nicht mitmachen."

[10:57] Retweet: Erkenntnisse am Montag, 8:30 Uhr: - Die Putzfrauen wischen den Boden wirklich sehr gewissenhaft. - Ich kann Spagat. - Ich kann sogar nochmal Spagat.

[10:56] Retweet: Warum ist in Wohnungen der Einbau von Pommesbuden noch keine Pflicht? Bei Rauchmeldern hat das doch auch geklappt.

[10:55] Retweet: Was man am Telefon sagt: "Gerne nehmen wir was zu Essen mit, Oma. Aber nur eine Kleinigkeit." - Was Oma versteht: "Versorgungslinien zusammengebrochen! Erbitten Hilfsgüterabwurf für Kleinstadt hinter der Frontlinie!"

[10:54] Retweet: Habe aus Versehen eine Duftkerze "Zimtbratapfel" angezündet. Ich möchte jetzt SOFORT Kartoffelsalat und meine Geschenke!

[10:53] Retweet: Alt bist du dann, wenn die Anwesenden bei deiner Geburtstagsfeier die Kerzen auf deiner Torte löschen, weil sie das für einen Hauptbeitrag zur Erderwärmung halten.

[10:52] Retweet: Nicht mehr lange und man muss als Draußen-Raucher wieder aufpassen, dass einem niemand eine Möhre ins Gesicht steckt.

[10:51] Retweet: Das Leben mag manchmal bescheuert sein, aber du erhältst immerhin jährlich einen kostenlosen Rundtrip um die Sonne.

[10:50] Retweet: Ich: "Uff. Kann ich vielleicht ein paar Tage Bedenkzeit bekommen? Bin nicht so spontan." Gerichtsmediziner: "Ist das Ihre Frau, oder nicht?"

[10:49] Die SPD ist keine Kaskoversicherung für die Vier, die mit den Sondierungen nicht zurecht gekommen sind." (Martin Dulig, Sachsen-SPD)

[10:07] Kleine, leicht makabre Anekdote aus unserem Pflegealltag: Angehörige rücken in Schwarz an, um Abschied zu nehmen. Wer denn gestorben sei? Es stellt sich heraus, daß der Ehemann übermittelt habe, Frau X sei nun eingeschlafen, und habe das wortwörtlich gemeint, nämlich im Sinne des Einschlafens. Die anderen Verwandten begriffen "verstorben". Aber auch die gegenteilige Variante ist vor einiger Zeit vorgekommen. Eine Kollegin bemerkt, daß ein Patient verstorben ist, begegnet auf dem Gang den anrückenden Angehörigen, entgegnet ihnen, Herr X. sei eben eingeschlafen. Die erleichterte Reaktion der Verwandten: 'Gott sei Dank, daß er endlich einmal Schlaf findet!"

[9:52] Während die Sondierungen liefen, haben die Wähler demoskopisch "die Luft angehalten". - Der Politexperte sieht außerdem die Möglichkeit, daß die AfD bei weiterer politischer Lähmung der anderen Parteien weiter gestärkt würde.

[9:33] In den Tagesthemen, mit denen ich diesen Tag informativ beginne, sah der schleswig-holsteinische Ministerpräsident "Licht am Ende des Horizonts" in den nun gescheiterten Sondierungsverhandlungen.

Montag, 20. November 2017

[20:45] Touch S02E03. Ich bin erneut in dem Sog, den diese Serie verursacht. Dennoch gucke ich sie nicht "herunter", weil sie eben nur diese zwei Staffeln hat und ich deshalb die wenigen mir noch verbleibenden Folgen genießen will.

[20:44] Erleichtert, weil ich eine Mailschuld abtragen konnte, die sich als Bürde täglich schwerer angefühlt hatte.

Samstag, 18. November 2017

[17:45] Schon offensichtlich, daß ich nach dem Urlaub nun wieder weniger werde notieren können und es ruhiger zugeht in den Miszellen?

[17:21] Retweet: Dabei weiß jeder Kulturmensch, dass Morddrohungen ausschließlich bei schlechten Büchern erlaubt sind!

[17:20] Retweet: "Würden Sie sagen, dass Fußballer-Interviews nur aus Plattitüden bestehen?" "Das kann man so oder so sehen!" "Nun mal konkret!" "Da müssen Sie den Trainer fragen." "ICH FRAGE ABER SIE!" "Ich rede nicht über Kollegen." "HABEN SIE DENN KEINE EIGENE MEINUNG?" "Ich sag mal so: Jein."

[17:19] Retweet: Manchmal lese ich eure Tweets und denke mir: "Schau an. Noch jemand mit der selben Diagnose."

[17:18] Retweet: Kassiererin 1: "Das Lamm - welche Nummer?" Kassiererin 2: "Was?" Kassiererin 1: "Das Lamm!" - Kunde irgendwo im Laden: "HURZ!"

[17:17] Retweet: "Ich würde gern diese Couch kaufen." - "Aber gern. Therapeut dazu?"

[16:46] Im arte-Journal wird ein Klimaforscher namens Herve Le Treut interviewt. SO einen Namen hätte ich gerne!

Freitag, 17. November 2017

[15:47] Als ich gestern Abend nach meinem zweiwöchigen Urlaub in den Umkleideraum kam, waren meine Arbeitsschuhe verschwunden. Zum Glück hatte ich noch ein Paar alte, durchgelatschte daliegen und konnte meinen ersten Dienst antreten, der im übrigen ganz ordentlich gewesen war. Ein altes Leiden, nämlich Rückenschmerzen in den ersten Schichten nach einem Urlaub, trat erwartungsgemäß auf.

Donnerstag, 16. November 2017

[14:50] "In Turin wird mit dem Haus '25 Verde' eine Zukunftsvision von grüner Architektur Wirklichkeit. Es holt die Natur zurück in die Stadt". - Ich würde sofort in dieses Haus einziehen!

[14:36] Im Chemnitzer Staatlichen Museum für Archäologie gibt es bis Mai 2018 die Ausstellung Tod & Ritual, die sich der "Kulturen von Abschied und Erinnerung" annimmt.

[14:15] Bei der Überschreitung der Leihfrist bei der Stadtbibliothek in Leipzig gibt es 1 Tag Kulanz. Zwar zeigte mir mein Online-Account in schrillem Rotton an, ich hätte gestern Bücher abgeben sollen, aber es wurden keine Strafgebühren erhoben. Per E-Mail-Alert werde ich auf ablaufende Leihfristen hingewiesen; nur loggt man sich eben oft nicht sofort ein, um sie zu verlängern und denkt dann wie ich in diesem Fall eventuell zu spät daran. Übrigens gab ich die zwei Bücher ungelesen zurück, weil ich seit dem 2. Juni keine Zeile in einem Buch mehr las.

[12:33] 8000 Obdachlose in Berlin, wo täglich 25 Zwangsräumungen stattffinden, die Zahl also stetig wächst. 860.000 Menschen ohne festen Wohnsitz soll es geben, die Hälfte davon Flüchtlinge. Direkt auf der Straße sollen 52.000 Menschen leben.

[12:21] Mein Urlaub ist zuende. Bis zum nächsten Urlaub Anfang März 2018 muß ich 16 Arbeitswochen überstehen. Glücklicherweise arbeite ich seit September 2016 nur noch 4 Tage in der Woche (32 Stunden) und dies sehr regelmäßig von donnerstags bis sonntags. Meine Kräfte reichen so viel besser als früher, als ich noch mit 40 Wochenstunden arbeitete.

Mittwoch, 15. November 2017

[20:34] Kurioserweise laufen zur selben Zeit zwei Tennisfilme, zum einen Borg/McEnroe, der das Wimbledon-Finale 1980 im Herreneinzel nachbildet; zum anderen Battle of the Sexes über die Tennisspielerin Billie Jean King und ihr Match gegen den männlichen Kollegen Bobby Riggs (1973). Im Tennis gab es bisher drei solcher Schaukämpfe zwischen den Geschlechtern.

[17:54] Vernichten, verzehren, verramschen: Über den Umgang mit Text.

[17:47] Minne mußte qua natura unerwidert bleiben. Dabei konnte man schon mal ausrasten.

[17:29] Der Pflegeforscher Michael Isfort über Arbeitsbedingungen im Krankenhaus

[16:59] "Du mußt dein Ändern leben." (Aufgeschnappt.)

[12:44] Retweet: Leben. Versuch einer Gliederung. 1. Geburt 2. Brausepulver 3. Liebeskummer 4. Kaffee 5. So hatte ich mir das nicht vorgestellt 6. Rente 7. Tod.

[12:14] "Haben wir denn 'ne Adresse?" "Aktuell Kühlfach B im Rechtsmedizinischen Institut." (SOKO München S41E23)

[11:03] Im Sachsenspiegel wurde die Schulzeit gerade als die "formativen Jahres des Lebens" bezeichnet. Ein anderer Ausdruck für "In dieser Zeit werden Sie verhunzt".

[10:42] Der Wald als Ort der Heilung, des Wohlfühlens wird in der Dokumentation "Therapie unter Tannen", einem Film von Klaus Kastenholz, beschrieben.

[10:06] Interessantes & nützliches Geschenk: ein Saatgut Adventskalender. - "Während Natur und Bienen in der verdienten Winterruhe schlummern, birgt dieser Kalender die Samen für neues Leben im kommenden Jahr.

Dienstag, 14. November 2017

[21:22] Neben dem Throninhaber "Cold Case" folgen neben "Touch" weitere Serien, die ich zu den Favoriten zähle und die ich ohne ganz genaue Wertung bzw. Reihenfolge gerne zur den 10 oder 20 Lieblingen rechne, auf die ich nimmer verzichten wollte: "Monk", "Dead like me", "Perception", "Bones", "Getting On".

[21:19] Cold Case beansprucht in meinem Serienuniversum unangefochten Platz Nr. 1. Ich bin beim zweiten Durchgang und gucke heute S01E19. Das Reizvolle ist die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart, die ständigen Rückblenden, die zu der Zeit, in der die Tat geschah, aktuelle Musik. Die alten Fälle spielen sich in allen Jahrzehnten ab. Es ist eine wunderbare Mischung aus Kriminal- und Zeitgeschehen. Die Folge S01E19 spielt 1992 und betrifft eine Frau, die im Wahlkampfteam von Bill Clinton tätig war.

[20:54] "Ich mache mir keine allzu großen Hoffnungen." "Das ist eine Fähigkeit, die ich noch nicht beherrsche." (Touch S02E02) - Bedauerlicherweise erlebte diese Serie nur zwei Staffeln. In vielen Fällen ist unklar, warum eine Serie keinen Erfolg hat wie andere. Ich liebe die Idee, die dahinter steckt, und wie sie umgesetzt worden ist.

[17:09] Ein bißchen unheimlich ist mir das durch Algorithmen bewerkstelligte Überwacht- und Gelenktwerden im Internet schon. Heute sollte ich ein Captcha lösen, in dem die italienische Flagge nebst dem Wort "Arrivederci" zu sehen war - und dies nach dem gestrigen Aus der italienischen Fußballmannschaft bei der WM-Qualifikation.

[16:57] Seitdem ich angefangen habe, Mediatheken abzugrasen, um politische, kulturelle und gesellschaftliche Sendungen und Journale ansehen zu können, sammelte sich zunächst ein Wust an. Bestimmte Sendungen konnte ich "schaffen", d.h. ich bin bis an die jeweilige aktuelle "heran". Diverse andere stauen sich noch. Insgesamt liegen hier knapp 100 Sendungen herum aus den Reihen "aspekte", Kultur21, "artour"; "kunscht", "titel, thesen, temperamente"; ndr-kulturjournal, "auslandsjournal" und "Weltspiegel". Ich müßte schon wochenlang durchgucken, um das zu bewältigen. Glücklicherweise werden Beiträge herumgereicht. Sie tauchen in vielen anderen Sendereihen wieder auf. Beispielsweise kam heute zum dritten Mal ein Bericht über die Geschichte der Zooarchitektur. Und eben, in der heutigen Kulturzeit-Sendung, wurde über eine Retrospektive zum Werk von Jil Sander berichtet, die ich bereits sah. Je mehr ich nun also diese Journale "schaffe", desto schneller komme ich voran, weil sich bereits Gesehenes überspringen läßt. Manches ist auch "verjährt"; so mußte ich einen weiteren Bericht über die G20-Proteste nun nicht mehr goutieren. Oder über das Filmfest in Avignon, die Filmfestspiele in Cannes u.a.m. Die Zielgerade ist noch nicht in Sicht, aber der o.g. Wust lichtet sich allmählich.

[15:34] Mir fällt ein, daß ich eine Liste mit Wörtern anlegen wollte, die man nicht sonderlich oft gebraucht, die es aber verdient hätten. Es geht also los mit: Gesums, Knilch und dreist.

[15:11] Heute startet in Deutschland die britische fünfteilige Miniserie "SS-GB" (Trailer), die in einem alternativhistorischen Szenario davon ausgeht, daß "sich der Zweite Weltkrieg zugunsten der Deutschen entwickelt hat". Der wegen seiner Rolle als Zar Nikolaus II. in Mathilde in Rußland vielfach verfemte Lars Eidinger spielt auch mit.

[14:57] Demnächst bringt Mattel eine Barbie mit dem muslimischen Hidschab auf den Markt. Sie ist Teil der Reihe "Sheroes", die Heldinnen porträtiert.

[14:44] Langjährig laufende Krimiserien müssen sich etwas einfallen lassen, um nicht starr zu wirken, weil immer die Gefahr besteht, daß schematische Zwänge Langeweile aufkommen lassen: Beispielsweise die Dialoge am Tatort, meist zu Beginn einer Folge. Tathergang, Todeszeitpunkt, Identität der Toten usw. sind immer wiederkehrende Momente, die durch stereotype Floskeln schematisch wirken. Deswegen richten die Filmemacher ihr Augenmerk auf ablenkende Manöver, indem sie zum Beispiel die Marotten der Ermittler hervorkehren oder einer Folge eine thematische Schlagseite verpassen, der sich die wiederholenden Inhalte zu fügen haben.

[14:31] Nach dem informativen Pflichtprogramm des Tages (Tagesthemen, 2 x arte-Journal, Euromaxx, Sachsenspiegel sowie eine SWR-Produktion zum Pflegenotstand), das mich 3,5 Stunden in Anspruch nahm, folgt nun ein unterhaltsamer Teil (SOKO Köln S10E17 - Blumen des Todes), bevor ich mich nachher zwecks Einkauf aus dem Haus begebe. Unterwegs dann die gestrige Kulturzeit.

[12:29] Die eben gehörte Wendung "jemanden für den Klimaschutz erwärmen" klingt ein wenig seltsam.

[11:59] Gestern Abend guckte ich noch die SOKO-Leipzig-Langfolge "Aus der Hölle" (S16E18), in dessen Mittelpunkt Terroristen stehen, die den Dschihad nach Deutschland bringen wollen. Sehr dramatisch und spannend, ein richtiggehender Thriller. Ich liebe die SOKOs.

Montag, 13. November 2017

[23:22] Ich bin ziemlich enttäuscht. Zum Weltnettigkeitstag schickte ich dieses Bild an fast alle meiner What'sApp-Kontakte. Aber nur EINER reagierte darauf in Form eines mageren Smilies. Eigentlich ein prima Grund, so kurz vor zwei Jubiläen wieder mit dem Saufen anzufangen.

[21:45] Retweet: Falls mich wer sucht, ich stecke in einem Kaum-Zeit-Kontinuum.

[19:37] "Heutzutage sind die schwarzen Schafe die Herde." (Tatort E1035: Auge um Auge)

[19:09] 1867 in Braunschweig: "Wie heißt du denn?" "Ricarda." "Huch!"

[18:26] "So weit ist es gekommen. Jetzt versauen die Türken den Deutschen schon ihre Alibis." (Tatort E1035: Auge um Auge)

[17:45] "Auch Einzelgänger brauchen Freunde. Besonders die..." (Tatort E1035: Auge um Auge) - Wer will?

[17:39] Heute ist Weltnettigkeitstag (World Kindness Day). Klar, warum ich den ganzen Tag zuhause geblieben bin?

[17:22] Nach CSI Vegas S13E04 und SOKO München S41E22 folgt nun der gestrige Tatort E1035 "Auge um Auge".

[14:24] Marius Fränzel zur französischen Umfrage zu den Top 10 der nicht zuende gelesenen Bücher bzw., wie man das dort ausdrückt: "Top 10 des livres que vous n’avez jamais réussi à finir". Von diesen Bücher las ich 6 und alle zu Ende. Jonathan Littells "Die Wohlgesinnten", Marcel Prousts "Auf der Suche nach der verlorenen Zeit", Tolkiens "Der Herr der Ringe" und Albert Cohens "Die Schöne des Herrn" fehlen mir. Und wenn das mit meinen Augen zu weitergeht, wird das auch so bleiben.

[13:02] Bin gerade einige Preisträger und Anwärter beim diesjährigen Deutschen Karikaturenpreis ("Geflügelter Bleistift in Gold" / Webseite) durchgegangen und habe sehr gelacht. Die Cartoons von Martin Zak mag ich lange schon. Den diesjährigen Gesamtsieger kannte ich noch nicht.

[12:03] Erstmalig wurde das erzgebirgische Wort des Jahres auserkoren: Sperrgusch. Das Smartphone nennt man übrigens "Rumwischkastl".

[11:40] Auch im Staate Dänemark ist etwas faul. Die sozialen Klassen driften auseinander. Bedroht ist somit auch der Status im Weltglückindex. Bisher waren die Dänen gewillt, hohe Sozialausgaben zu zahlen (ca. 60% des Einkommens), weil, wie der Bericht des arte-Journals sagt, das Wir-Gefühl ausgeprägt ist, weil sich die sozialen Schichten kennen. Doch die Mieten steigen in den Städten, die Eliteschulen wachsen und sondern die Schichten voneinander. Man wünscht es sich freilich, daß Dänemark den Tendenzen zum Trotz eine Glüclinsel bleibt.

[11:24] Ein gigantische Hygienproblem in Indien. Für die Hälfte der 1,3 Mrd. Einwohner fehlen geeignete Sanitäreinrichtungen. Ganz zu schweigen vom Müllproblem. Selbst bei der Vorzeigekampagne Clean India hakt es gewaltig.

[11:04] 170 Berufsgruppen sind von Altersarmut bedroht. Bei Verdiensten unter EUR 1854.- monatlich rutscht man mit der Netto-Rente sogar unter das Grundsicherungsniveau. Glücklicherweise habe ich, so Gott und das weltweite Finanzsystem will, keine Rentenlücke. Eine Betriebsrente sowie Gespartes werden mir, der ich ohnehin minimale Anforderungen an finanzielle Transfers im Alltag habe, ein Polster garantieren, so daß ich die Rentendiskussion aus sicherer Entfernung verfolgen kann.

[10:44] Ist die Kompromißsuche bei Klimagipfeln nun eine Grat- oder eine Gradwanderung?

[10:20] Retweet: "Schatz, ich geh mal für 10 Minuten zur Nachbarin. Rührst du bitte alle 20 Minuten die Suppe um?!"

Sonntag, 12. November 2017

[21:56] Die auf Spielfilmlänge ausgeweitete SOKO-Leipzig-Episode "Wer Wind sät" war exzellent: spannend und auch filmisch überzeugend. Großes Kino im kleinen TV-Format. Nun aber der Tatort vom vergangenen Sonntag mit der lädierten Lindholm. Irgendwie war mir entfallen, daß ich den noch nie sah.

[21:55] Heutiges Serienprogramm in umgekehrt chronologischer Reihenfolge: Tatort E1034: "Der Fall Holdt", SOKO Leipzig S16E18, Castle S08E22, SOKO Wismar S11E11, SOKO Kitzbühel S12E09.

[20:10] "Ich mache Sie so fertig, daß Sie dem Herrgott auf Knien für Hartz 4 danken werden. (SOKO Leipzig S16E18)

[19:11] Ups, SOKO Leipzig S16E18 ("Wer Wind sät") entpuppt sich als Langfolge von knapp 90 Minuten. Das kann dauern, zumal ich nebenher immer auch Twitter & Facebook bemühe und diverse andere Prozeduren am PC erledige. - Und auch die nächste Folge ("Aus der Hölle") S16E19 wird eine Langfolge sein. Da haben sich die Serienmacher so richtig ins Zeug geschmissen.

[18:36] Denjenigen, die schon immer einmal wissen wollten, worum es bei Homer geht (Odysee / Ilias) geht, seien Marius Fränzels klärende und erhellende Worte empfohlen.

[17:49] Retweet: "Bin ich hier richtig bei der Selbsthilfegruppe für Menschen, die immer übersehen werden?" "Komisch, heute kommt wieder keiner."

[16:54] Twitternde Polizei muß nicht humorfrei sein: "Endlich 280 Zeichen: Nun können wir vom Niederflurförderfahrzeugführer berichten, der mit einer selbstfahrenden Arbeitsmaschine gegen den Betonstahlstangenbieger gefahren ist, nachdem er ohne den Fahrtrichtungsanzeiger zu betätigen links abgebogen war."

[16:52] Retweet: "Notrufzentrale, guten Abend! Was ist passiert?" "Mein Mann hat einen Herzanfall! Ich brauche sofort einen Notarzt!" "Versicherung?" "Kasse!" "Bitte schicken Sie einfach eine SMS mit "Herzinfarkt" an die 112 (39,95 € / SMS, Beantwortung binnen 3 Tagen). Schönen Abend noch!"

[16:50] Retweet: Der Tod ist möglich. Helfen kann es auch. Beipackzettel kurzgefasst.

[15:40] Nachdem mir die letzte Nacht nur von 4.30 Uhr bis 9 Uhr Schlaf beschert hatte, bot das Vormittagsprogramm mit Tagesthemen, arte-Journal, Euromaxx, Sachsenspiegel und Kulturzeit bis 11.30 Uhr Stoff. Von 12 Uhr bis 15.20 Uhr die zweite Phase Schlaf. In der Nacht schaffte ich Staffel 1 von Stranger Things (8 Episoden).

[0:25] Dochdoch, Stranger Things entwickelt einen Sog. Ich bin jetzt bei S01E04.

Samstag, 11. November 2017

[22:28] Stranger Things S01E02. Mal 'ne Frage: Geht eigentlich in jeder Folge bei Wills Mutter ein Telefon kaputt?

[22:20] Heute Folgen dieser Serien gesehen: SOKO Köln, SOKO München, SOKO Stuttgart, Dr. House, Castle, Unforgettable, Code Black und nun Stranger Things.

[22:19] Kasino statt Krankenbett: Wie Japan mit Demenz-Patienten umgeht.

[18:26] Die Geduld zum Lesen wird nicht vorausgesetzt, sondern mit dem Lesen erzeugt. (Peter Handke)

[18:23] Retweet: Mein Leben müsste eigentlich von tragender klassischer Musik untermalt sein. Im Wechsel mit dem Hupen einer Clownsnase.

[8:12] In den Tagesthemen sehen die Politiker bei den Verlautbarungen zu den Sondierungsgesprächen allesamt fertig aus. Ich würde sie gerne alle ins Himmelbett stecken, einen heißen Kakao einflößen, sanft ein Mobile in Gang setzen und leise aus dem Raum schleichen.

Freitag, 10. November 2017

[18:26] "Onanieren macht blind. Bitte hilf mir, meine Augen zu schützen!"

[16:36] Retweet: Frauen sind nicht kompliziert. Wenn du einen Fehler machst, entschuldige dich. Wenn sie einen Fehler macht, entschuldige dich.

[9:06] Gibt's eigentlich eine Obergrenze für das Hohe C?

[7:27] Dieser eher unspektakuläre Hilferuf aus der Altenpflege beeindruckt mehr als so mancher reißerische journalistisch-investigative.

[7:23] Retweet: In der S-Bahn ertönt plötzlich Babygeschrei. Eine junge Frau holt Ihr Handy raus, beendet den Alarm und nimmt die Pille. - Genau mein Humor.

[7:22] Retweet: "Brettspiel für eine Person?" "Bügeln."

[7:21] Retweet: Würde man eine Schweigeminute für jedes Opfer der Shoah halten, wäre es 11 Jahre lang still.

[7:20] Retweet: Das Wort "Knilch" ist leider völlig zu Unrecht aus der Mode gekommen.

[7:19] Retweet: Männer sind wie Achterbahnen. Wenn sie richtig gut sind, schreit man viel und am Ende ist die Frisur im Arsch.

[7:19] Retweet: Vor'm Wäsche waschen IN LETZTER SEKUNDE Taschentuch in der Hosentasche ertasten und geistesgegenwärtig entfernen. Die Bombenentschärfung der kleinen Hausfrau.

[7:18] Retweet: In Norddeutschland erlaubt Twitter seit heute Tweets mit einer Länge von bis zu "Moin moin".

Donnerstag, 9. November 2017

[18:23] "Je dicker die Beere, desto süßer der Saft." - Spruch gegen Diskriminierung bei Fettleibigkeit.

[15:12] Euromaxx stellt oft Menschen vor, die sich auf etwas kaprizieren, die Ungewöhnliches machen. Klar, professionalle Künstler leben damit und davon. Aber Menschen mit außergewöhnlichen Hobbys sind noch beeindruckender. Der Schwede Pontus Jansson, der stundenlang Steine stapelt, der Mann, der Pfützen fotografiert. Oder heute der Londoner Ben Wilson, der in der Öffentlichkeit festgetretene Kaugummis bemalt.

[14:57] Intersexualität ist durch die vielen Erscheinungsformen recht komplex. Ich freue mich über die rechtliche Klärung eines dritten Geschlechts. Im Klinikalltag ist mir bislang selten jemand begegnet, von dem ich hätte sagen können: eindeutig uneindeutig. Weil ich mir der Realität von Intersexualität erst seit zirka zwei Jahren überhaupt erst bewußt bin, als ich einen TV-Bericht dazu sah. Freilich erlebte ich in 28 Jahren als Krankenpfleger immer wieder Menschen, die sich von der gängigen Phänomenologie einer Frau oder eines Mannes abhoben. Frauen, die sehr androgyn wirkten, Männer, die feminin daherkamen. Eine ausgeprägte Gynäkomastie ist nun auch nicht eben selten. Zudem erlebte ich, als wir noch endokrinologische Patienten behandelten, mehrmals Patienten mir Turner-Syndrom. Wie das so ist: erst das Wissen schafft die Wahrnehmungsfähigkeit. Seitdem ich also um Intersexuelle weiß, schaue ich mich bewußter um.

[12:45] Retweet: Ein sehr alter Franzose will noch hebräisch zu lernen. "Finden Sie nicht, dass das nicht etwas spät ist?" "Wenn ich meinem Schöpfer gegenüberstehe möchte ich mit seiner Sprache mit ihm sprechen können." "Und wenn Sie in die Hölle kommen?" "Ein wenig deutsch kann doch jeder..."

Mittwoch, 8. November 2017

[20:26] "Ich trinke nur Alkohol, der in einem Faß gereift ist, so wie Gott es gedacht hatte." (iZombie S02E19)

[18:58] Retweet: "Achtung, Achtung. Hier spricht der Pilot dieses Flugzeugs. Ich muss eine wichtige Durchsage machen, die ich ihnen nicht vorenthalten möchte." Panik herrscht. Menschen packen ihre Schwimmwesten aus. "Werte Fluggäste. Ich bin Veganer. Danke für ihre Aufmerksamkeit."

[18:57] Retweet: Wenn ich grundlos glücklich bin, setz ich mich hin und denk ein bisschen nach. Dann geht's wieder.

[18:56] Retweet: Manchmal seh ich Menschen an und es drängt sich mir einfach die Frage auf: "Ernsthaft?! DAS soll das Spermium sein, das gewonnen hat?!"

[12:35] In Lemberg (Ukraine) gibt es ein Speckrestaurant. Für diese ungewöhnlichen Speisen sollte man einen belastbaren Gaumen besitzen. Als Süßspeise Speck mit Eis.

Dienstag, 7. November 2017

[20:17] Retweet: Vielleicht doch den Wandkalender etwas zu zackig abgerissen. Frohes Neues allerseits!

[20:16] Retweet: Ich mag Menschen, die am Schillern der Axt erkennen, dass man Distanz braucht.

[20:15] Retweet: Auf dem Kindergeburtstag fragte ein Kind nach Obst. Wir konnten sie mit Schokolade ablenken. Sie geraten so schnell auf die schiefe Bahn.

[20:14] Retweet: Die Schultasche sollte nicht schwerer als 10% des Gewichts des Schülers sein. Wie bekomme ich die Tochter jetzt so schnell auf 83 kg?

[20:13] Retweet: Da ich Fahrrad gefahren bin, brauchte ich keine Autoscheibe freikratzen. Sobald meine Hände aufgetaut sind, zeige ich euch den Mittelfinger.

[20:12] Retweet: "Skyr" ist isländisch und bedeutet: "Gipskarton zum Löffeln".

[20:11] Retweet: Am Reformationstag: Die Tinnitusgruppen treffen sich heute an den Glockentürmen der evangelischen Kirchen.

[20:10] Retweet: 80% Fluginsekten weniger. Der Rest wohnt in meiner Obstschale.

[15:25] Manchen laufen ja Parcour, Fabio Wibmer fährt ihn.

[15:19] Mit "Ballade vom Abendland", "Kongo" und "Traurigkeit der Erde" liegen erst drei Bücher des frischgebackenen Prix-Goncourt-Preisträgers Eric Vuillard auf deutsch vor. Das Buch, für das er nun den renommiertesten Literaturpreis Frankreichs erhielt ("L'Ordre du jour"), muß bei uns erst noch verlegt werden - vermutlich wieder bei Matthes & Seitz, wo man sich gewiß wie ein Schneekönig freuen wird. Vuillards Bücher sind nicht eben umfangreich, was mich an zwei weitere Franzosen erinnert, deren Bücher ähnlich schmal sind und die ich seit langem schätze: Henri-Frédéric Blanc und Emmanuel Bove. Leider sind von Blanc zuletzt in den 90er Jahren Bücher auf Deutsch erschienen; hoffentlich erlebe ich zeit meines Lebens hier noch eine verlegerische Renaissance von ihm.

[14:51] "Rodin im Krankenhaus" ist mal ein ermutigendes Zeichen jenseits der Terror-, Amok- und Klimameldungen. Langzeitpatienten im Kinderkrankenhaus in Margency nahmen an einem Kunstkurs teil und formten entlang der Kunstwerke Auguste Rodins eigene Sachen, um ihren oft langjährigen Aufenthalt in Kliniken zu verarbeiten.

[13:54] "Die einzige Möglichkeit, einen schlechten Menschen mit Waffe zu stoppen, sei ein guter Mensch mit Waffe." DAS von einem Bewohner Sutherland Springs, der den jüngsten Amoklauf sozusagen hautnah miterlebt hat. Überzeugungen sind kaum zu durchbrechen, schon gar nicht durch die Realität.

[13:43] Katrin Bauerfeind, die ich schon bei Ehrensenf kennenlernte, moderiert jetzt die Die Leseshow auf 3Sat. "Vier Mal lesen, quatschen, Spaß haben." Gäste der ersten Sendung sind Bjarne Mädel und Anneke Kim Sarnau. "Kultur, aber witzig, Unterhaltung, aber nicht flach." Katrin Bauerfeind verstehe nicht, warum ausgerechnet Kultur so ernst sein müsse. Über weitere Folgen informiere ich mich am einfachsten hier.

[13:26] Bibliomane Bildermappe: Die zehn schönsten Bibliotheken der Welt.

[13:05] BTW, damit meine "Fleißarbeiten" verlinkt werden können, exportiere ich sie auf ein Antville-Blog. Die Notate zu Pflegethemen, die Retweets, Filmzitate und Witzchen, die kurzen selbstgestrickten, das eigene Leben betreffenden Bemerkungen landen allessamt kategorisiert in den Notaten. Die anderen Bestandteile des inzwischen 21-jährigen Leipziger Bücherlei sind zurzeit offline. Solange ich wegen meiner Augen nicht zu lesen imstande bin, bleibt das auch so.

[12:46] Asien ist nicht nur geografisch, sondern auch kulturell weit entfernt. Wir allen warten, daß Christian Köllerer seine Eindrücke von seiner kürzlichen, mehr als zweiwöchigen Japanreise zu Bit bringt. Im ZDF-auslandsjournal sah ich einen Bericht über Mok-Bang. Das mutet uns Mitteleuropäern reichlich fremd an. Vor laufender Kamera stopft man Essen in sich rein, zelebriert Freßorgien, schmatzt, schlingt, keucht und teilt dies in sozialen Netzwerken, verdient mit Millionen Klicks auf YouTube oder afreecaTV Geld. Auf mehr als 5000 Videokanälen schauen sie gebannt zu, ziehen sich das rein wie wir hierzulande Katzenvideos - für die Südkoreaner möglicherweise ein ähnlich abstruses Gebaren. Ich würde sie gerne mal fragen bzw. kenne jemanden, der das tun könnte oder vielmehr schon längst weiß. Dieses Binge-Eating, so lechzen Marketingleute, sollte gefälligst auch in westlichen Industrienationen Verbreitung finden.

[12:01] Der Essay (von John Lanchester; Text) über Facebook war beklemmender, als ich dachte. Unbedingter Hörbefehl. Selbstverständlich war mir klar, daß unsere/meine Daten gesammelt und weitergegeben werden, daß einmal im Netz hinterlassene Spuren nie verschwinden. Aber wie konsequent Facebook & Co das durchziehen, ist beängstigend. Wenigstens zahle ich immer bar und auch meine Kontobewegungen lassen nur einen Rückschluß zu: daß mit mir kein Staat zu machen ist, daß ich als Konsument eine Totalniete bin. Interessant am Ende die Zahlen, daß Firmen wie Facebook und Google die Menschen ausgehen. 2 Milliarden monatlich aktive Nutzer - rein rechnerisch könnten nur mehr Kunden aus dem Pool gewonnen werden, der keinen Internetzugang besitzt. Die 100 Russen im Internet nutzen ein eigenes "Facebook", die Chinesen werden rüde aus dem frei zugänglichen Netz ausgeperrt. "Martínez vergleicht Zuckerberg mit Alexander dem Großen, der geweint haben soll, weil es keine Reiche mehr zu erobern gab." Also bastelt man an Methoden, beispielsweise ländliche Räume zu erschließen: "Facebook entwickelt ein Projekt, das eine solarbetriebene Drohne namens 'Aquila' involviert, die die Flügelspanne eines Verkehrsflugzeugs hat, weniger als ein Auto wiegt und im Flug weniger Energie verbraucht als eine Mikrowelle. Die Internetdrohne soll schwer zugängliche, bislang nicht vernetzte Regionen der Erde umkreisen, wobei sie pro Flug bis zu drei Monate in der Luft bleiben kann." - Ganz ehrlich? Ich möchte kotzen.

Montag, 6. November 2017

[21:12] Retweet: Der Flixbusfahrer dreht sich um und fragt, ob ich ein Smartphone habe. Sein Navi hat den Geist aufgegeben. - Wir fahren nun zum Strand.

[21:11] Retweet: Die langweiligste Sexstellung ist, wenn du unten liegst... Und keiner oben.

[21:10] Retweet: Der Hund hat im Schlaf gepupst, geschnarcht und ist kurz aufgewacht, um zu rülpsen. Ich brauche gar keinen Mann.

[19:22] Wlan fällt seit einer Stunde aus; ich fühle mich wie ein Baby ohne Schnuller und bin auch dementsprechend ningelig.

[18:48] Facebook war anfangs auf Studierende der Universität in Harvard begrenzt, dann auf Studierende anderer US-Elite-Universitäten. Als es in Großbritannien startete, beschränkte es sich zunächst auf 2 Unis. Die Idee dahinter: sich mit anderen vergleichen, sehen, was andere, die ähnlich sind, tun und denken. Unter Essays und Diskurs im DLF kann man sich des Themas durch "Du bist das Produkt. Über Facebook" genauer widmen.

[18:47] "Die Eisenbahn gestattet bloß noch mehr Leuten, herumzufahren, sich zu treffen und zusammen dumm zu sein." (Gustave Flaubert) - Das moderne Pendant will mir partout nicht einfallen...

[16:18] Der Frieden muß endlich aufhören, so betrachtet zu werden, als wäre er nur eine Zeit ohne Krieg. (Alfons Nossol)

[15:55] Aus einem ziemlich erfolgreichen Wolfsrudel in Sachsen, dem so genannten Rosenthaler Rudel, soll mindestens 1 Wolf abgeknallt werden. Mehr als 200 Nutztiere wurde bisher gerissen, zwei Meter hohe Elektrozäune sind dabei kein Problem. Momentan gibt es ein Gezerre um die Abschußgenehmigung für diesen einen oder möglichst mehrere Wölfe. Eine generelle Regelung, um den Wolfbestand zu begrenzen, soll erarbeitet werden. In der Schweiz werden zur Abschreckung von Wölfen Lamas eingesetzt. Ein Zusammenleben von Wolf und Mensch sei möglich, meinen Wolfbefürworter. Beim Suchen nach Informationen bezüglich des Abschusses gesehen, daß es sogar eine Gesellschaft zum Schutz der Wölfe gibt.

[15:22] 1967 durften Frauen bei Wettkämpfen nur bei Kurzstrecken bis 800 m bzw. Langstrecken bis 2,4 km teilnehmen. Kathrine Switzer lief halblegal mit (angemeldet MIT Startnummer, aber eben als Frau, was verboten war). Man hatte die Befürchtung, Frauen könnte "beim Laufen die Gebärmutter herausfallen". Eine andere Frau, Bobbi Gibb, lief bereits 1966 den Boston Marathon, war 1967 sogar 1 Stunde schneller als Switzer, startete aber ohne offizielle Startnummer. 1968 rannen bereits 5 Frauen inoffiziell mit. Erst 1996 wurde Bobbi Gibb als weibliche Gewinnerin für 1966, 1967 und 1968 anerkannt und geehrt. Switzer, die Marathonaktivistin, gewann 1974 den New-York-Marathon und lief auch in diesem Jahr, ihrem 70. Geburtstag, wieder beim Marathon mit.

[14:31] Michael Niavarani liest aus "Leben, Natur, Wissenschaft. Alles, was man wissen muß" (DNB). Ich kannte diesen österreichischen Kabarettisten bis eben nicht, bekam das Video per WhatsApp zugeschickt und googlete mir diese Informationen mühsam zusammen. Die gezeigte Videosequenz stammt aus dem Programm Encyclopaedia Niavaranica von 2009. THIS MADE MY DAY.

[13:54] Ich habe mal wieder bei Claudia Klinger kommentiert: Als ein sich eher dem Pessimismus zuneigender Mensch bin ich auf der Wellenlänge mit Gerhard. Früher, als gläubiger Mensch, hätte mich ein schöneres Später, eine Belohnung für erlittendes Ungemach, sicherlich getröstet. Jetzt muß man sehen, wo man bleibt. Dabei geht es mir recht gut, denn ich habe fast 52 Jahre auf dieser wunderbaren Erde verbringen dürfen, behütet, friedvoll, geborgen in einem reichen Land. Das ist doch etwas, wofür sich dankbar sein läßt, oder? Die apokalyptische Gemengelage verdüstert das Gemüt, klar. Bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt. Um die Erde selbst braucht man sich wenig Sorgen zu machen. Sie würde die Menschen abschütteln wie eine lästiges Insekt. Doch der Mensch ist schon ein Gewiefter, Einfallsreicher. Selbst eine Nuklearkatastrophe würde vielleicht doch jemanden übrig lassen. Oder es kommt jemand daher, der etwas erfindet, was die Atmossphäre reinigt. Oder wir besiedeln tatsächlich Mond, Mars & Co. Kurzum, einen Warmstart der Menschheit halte ich für das Mindeste. Langfristig bin ich also hoffnungsfroh. Was man JETZT tun kann, weiß ich jedoch nicht, abgesehen von den von den Vorschreibern erwähnten kleinen Schritten. Das einem Mögliche tun, den Rest ins Weltvertrauen.

[13:21] Als ich heute Nacht den Bericht über den Bildband über die Potemkinsche Dörfer sah, kam mir ein weiterer Bildband in den Sinn: Archiflop mit dem erklärenden Untertitel: "Gescheiterte Visionen. Die spektakulärsten Ruinen der modernen Architektur", den unsere Stadtbibliothek leider nicht bereit hält.

[0:22] Mir lief es soeben kalt den Rücken herunter. In dem Bericht über Gregor Sailers Bildband The Potemkin Village (Kehrer 2017) wurden Potemkinsche Dörfer gezeigt, so auch eine für 300 Mio Euro errichtete militärische Übungsstadt. Weil die Militärs davon ausgehen, daß künftige Kriege auch in unseren Städten ausgefochten werden.

[0:10] Ich flippe aus: ein Architekt namens Anton Nachbaur. Wie ich darauf komme? In Kulturzeit vom 30. Oktober wurde berichtet, daß ebenjener im Münchener Osten ein neues Konzerthaus errichten wird. Aus einem Industrie- soll ein Klangspeicher werden.

Sonntag, 5. November 2017

[23:52] "Die Worte sind aufgebraucht. Jetzt herrschen die Aufgebrachten." (Elfriede Jelink: Am Königsweg) - Jetzt ist doch tatsächlich der Funken übergesprungen. Seit Monaten nun gucke ich in Sendungen wie Kulturzeit, aspekte, artour oder ttt Berichte über Oper- & Theateraufführungen, Konzerte u.a. Bei Jelineks neuem Stück habe ich unmittelbar Blut geleckt und würde, wenn das Stück in Leipzig liefe, sofort Karten ordern.

[23:40] Die Logarithmen, die zu Spam führen, laufen Amok. Mir wurde eben Katzennahrung offeriert.

[21:19] Retweet: Manche haben eine typische Asia-Speisekarten-Beziehung. Er findet es süß, wenn sie sauer ist. Das macht ihn scharf.

[21:00] "Die Hände dahin, wo wir sie sehen können!" Dieser Krimispruch eignete sich doch vorzüglich für unsere Dementen.

[20:07] "Die Fernsehsender verstehen die Spreu vom Weizen zu trennen. Und dann senden sie die Spreu."

[18:25] Retweet: Ich werde euch trotz des aktuellen Megatrends weiterhin nur intellektuell belästigen.

[18:18] Hoffentlich wir es nicht als sexuelle Belästigung empfunden, wenn ich der Kollegin die Kacke vom Schuh wische.

[17:59] Retweet: "Ich bin der Geist, der stets verneint!" "Unglaublich! Sind sie es wirklich?" "Ja! Ach Mist."

[17:58] Retweet: Wenn wir fertig sind zu der Musikauswahl bei Grey's Anatomy zu heulen, mache ich uns die Musik aus der Serie Cold Case an, ja?

[17:57] Retweet: Wenn ich mir viel vorgenommen habe, unterteile ich den Tag immer in zwei Phasen: 1. Rumgammeln 2. Jetzt bringt's auch nichts mehr.

[17:56] Retweet: Artikel mit der Überschrift "Warum gesunder Schlaf so wichtig ist", liest man am besten zwischen drei und vier Uhr morgens.

[17:55] Retweet: Ich will nicht sagen, dass meine Wimpern heute zu stark getuscht waren, aber ich stand 2 Minuten im Büro - ZACK, hingen 3 Jacken dran.

[17:54] Retweet: Ich hab schon alternative Fakten erzählt, da hieß das noch Seemannsgarn.

[17:53] Retweet: Der Nachbar hat mich verprügelt. Ich betreute im Urlaub seinen Papagei. Kluge Tiere. Mit etwas Geduld erlernen sie sogar das Jodeln.

[17:52] Retweet: Jetzt aber mal was wirklich Wichtiges: Habt Ihr alle schon schön laubgeraschelt?

[17:51] Retweet: Ich bin zu einem Kammerkonzert eingeladen und übe schon mal das effektvolle Husten...

[17:50] Retweet: "Schon mal überlegt, wo du jetzt im Leben stehen könntest, wärst du nicht so strunzenfaul?" "Hm, wieso stehen?"

[16:49] "Im Grunde bin ich ohnehin eher Typ Mühle als Typ Schach. Geduld ist und war nie meins." (dasnuf)

[11:35] Albern an Szenen in der Gerichtsmedizin in Serien & Filmen ist, wenn akribisch Verletzungen und Merkmale an Händen und Füßen und Gesicht gezeigt wird. Dabei wird um die Leiche herumgestanden, alle glotzen auf die entblößten Teile, maximal die weibliche Brust ist noch Gegenstand der visuellen Leichenschau. Sobald es aber um Befunde im Genitalbereich geht, wird theoretisiert oder man wechselt an den Monitor oder zeigt sich Bilder.

[10:56] Alle Gänse dieser Welt tragen gerade in diesen Tagen sicherlich eine Veganer-Plakette.

Samstag, 4. November 2017

[22:04] "Gott erreicht die Menschen auch ohne Twitter: durch Lepra und Plagen." (The Simpsons S24E18)

[21:01] Noch schnell aus der Mediathek ziehen: die Verfilmung von "Die Wasserfälle von Slunj"; dazu die Dokumentation "Heimito und die Doderers - Eine Familie und ihr Schriftsteller" (Info). Beides nur noch bis morgen online.

[16:09] Retweet: "Haben Sie eine Berufsunfähigkeitsversicherung?" "Ja. Warum?" "Wenn ich mir Ihre Arbeit anschaue, ist der Versicherungsfall eingetreten."

[16:08] Retweet: Kann so ein Aktivitätstracker eigentlich aus Langeweile auf Selbstmordgedanken kommen ? Ich frage für ein Armband.

[16:07] Retweet: "Was wäre dir lieber: ein kaltes Bier oder Sex?" "Welche Marke?"

[16:06] Retweet: Zwei Lifehacks, die dein Leben besser machen: 1.) Hol dir ein Buch aus dem Regal 2.) Lese es und wiederhole 1.)

[16:05] Twittert einer: "Ich geh jetzt das österreichische Brauchtum pflegen!", antwortet ein anderer: "Du hast einen Keller?" Chapeau für diese Replik!

[16:04] Retweet: Mein Rudel ungelesener Bücher starrt dieses Twitter an und bellt: "Es soll weggehen!"

[16:03] Retweet: Leben ist auch, wenn man richtig gute Karten in der Hand hält und plötzlich Schach gespielt wird.

[16:02] Retweet: Du hast nicht richtig rumgelegen, wenn du nicht mindestens eine leicht erhöhte CK hast.

[16:01] Retweet: Mein Patient denkt ich bin seine Frau und macht mir Vorwürfe, dass ich nicht ins Bett komme. So nah war ich seit 5 Jahren keiner Beziehung.

[16:00] Retweet: "Ich geh mit meiner Laterne und meine Later-…" DEINE RABAMMEL-LATERNE STOPF ICH DIR IN DEIN DUMMES MAUL! DU SAU! Kinski feiert St. Martin.

[15:01] Morten Kryger Wulff ist Fahrradkoch. Er kocht unter freiem Himmel. Dort, wo seine Gäste essen wollen, fährt er mit seinem Lastenrad hin, wirft den Grill an und kocht. In Kopenhagen. Für zirka 70 Euro pro Menü.

[14:23] MDR und Deutsche Welle entwickelten das Konzept für die neue Sendung Privatkonzert, in der Musiker unterschiedlichster Couleur zusammen mit den Moderatoren Kim Fisher und Wigald Boning in heimeliger Atmossphäre auf der Couch sitzen, plaudern und Musik machen. Zu Gast in der Pilotsendung waren Anastacia, Conchita, Silly und Marlon Roudette. Gedreht und gesendet wird aus einem architektonisch berühmten Gebäude, dem Haus Schminke in Löbau, von dem ich bis eben nichts wußte, weil mich Architektur, bis ich auf das DW-Magazin "Euromaxx" stieß, nie die Bohne interessierte. Privatkonzert wird wöchentlich gesendet werden.

[14:11] Wenn der Permafrostboden auftaut, führen die reaktivierten Bakterien und der enthaltene Kohlenstoff dazu, daß CO2 freigesetzt wird. Mengenmäßig doppelt so viel, wie durch das Verbrennen aller Wälder dieser Erde entstünde (1,6 Billionen Tonnen). Eine tickende Zeitbombe für das Klima. Nicht zu verachten auch das frei werdende Methan, welches 25mal so viel Kohlendioxid fördert. In einem Versuchsprojekt, dem so genannte Pleistozänpark, werden Wildtiere wie damals angesiedelt. Dadurch daß sie im Winter die Schneedecke aufscharren, schmilzt der Frostboden weniger, als wenn die geschlossene Schneedecke wie eine Wärmedecke wirkte. Im Pleistozänpark ist die Bodentemperatur dreimal so kalt wie außerhalb! Wenn der Permafrostboden erst einmal aufgetaut ist, ist die Klimaerwärmung nicht mehr aufzuhalten. In der Reportage "Sibirien: Die Helden der Urzeit" wird diese Problematik ausführlich dargestellt.

Freitag, 3. November 2017

[21:13] Eine meiner Lieblingsserien ist Cold Case, weil die Verknüpfung von damals und heute stets reizvoll war. Die deutsche Serie Die Spezialisten - Im Namen der Opfer schlägt in die gleiche Kerbe und gefällt mir auch sehr.

[20:30] In der Hochschulschrift "In regnum successit. 'Karolinger' und 'Ottonen' oder das 'Ostfränkische Reich'?" macht der Verfasser Simon Groth einer Julia einen Heiratsantrag.

[16:27] Nico Semsrott ist ein neues Sprachrohr für uns Depressive, Misanthropen & Griesgrame.

[16:22] Der im Krimi gehörte Ausdruck "Dreistigkeitsmerkmal" bestärkt mich wieder mal, gewisse Wörter in das alltägliche Sprechen einzubauen und öfter zu verwenden. Leider schwer; vielleicht eine Liste mit 10-20 Begriffen machen, die man dann nimmt, bis sie geläufig sind und sich automatisch in den Ideolekt einschleichen. Dann die nächste Liste.

[16:17] Wir werden die Aufklärung zu einer Endoskopie ab sofort auch Sondierungsgespräch nennen.

[16:01] "Gegenfrage mit Dreistigkeitsmerkmal." (Der Kommissar S10E04)

[13:00] In den Tagesthemen wird eine Frau mit dem Namen Mithu M. Sanyal zum augenblicklich hochkochenden Thema sexuelle Übergriffe befragt. Den Vornamen vernahm ich zunächst als "metoo" und ich so: "Hä?"

Donnerstag, 2. November 2017

[21:40] Manche Menschen sind so langsam, die brauchen keine Uhr, sondern einen Kalender. (Gehört)

[21:21] Religion als Weltschmerzmedikament mit Nebenwirkungen (extra3): "Es ist DAS Allheilmittel. Ohne Rezept erhältlich hilft es bei verschnupfter Seele, innerer Leere, Angst und Einsamkeit."

[20:22] "Alle Halbbildung macht frech", soll Goethe gesagt haben.

[19:51] In der 3Sat-Kulturzeit sah ich einen Bericht über Ursula Haeusgen, die als Mäzenin Lyrik sammelt und "nach der Poetry Library in London die zweitgrößte öffentliche Poesie-Sammlung Europas und die größte auf Lyrik spezialisierte Freihand-Bibliothek in Deutschland" aufgebaut hat. 58.000 Bände Lyrik sind in der Bibliothek. Zudem gibt es mit dem Lyrik Kabinett eine Lesegesellschaft und Stiftung. Autoren, die bei den veranstalteten Lesungen begiestern konnten, die aber noch ungedruckt waren, druckte man kurzerhand selbst bzw. vermittelte sie beispielsweise an Hanser.

[19:22] Während ich mit Kontoauszug und Haushaltsbuch die Monatsabrechnung für Oktober machte, hörte ich live den Hintergrund im DLF über den Klimawandel in Alaska (mp3) und entdeckte einen Hintergrund von vor ein paar Tagen über die (oft schwierige) Kommunikation zwischen Arzt und Patient (mp3). Aus Zeitmangel habe ich diese Sendungen in den letzten Wocehn außen vor gelassen, so daß einem solche Schmeckerchen, die den eigenen Beruf betreffen, schon einmal entgehen. Bei der ersten Tasse Kaffee dieses Tages gleich nacholen...

[19:17] Schade, ich habe vergessen, in welchem Bericht ich das gesehen habe. Jedenfalls stand "Müllers Büro" über dem Eingang des Büros eines Chefs einer Firma, der Müller hieß. Der Film lief damals im DDR-Kino.

[19:10] Wäre ich vorhin einen Bus eher gefahren, hätte ich jetzt Robert Menasses "Die Hauptstadt" in den Händen. Aber eine Mutti schnappte mir das Buch in der Stadtteilbibliothek Schönefeld vor der Nase weg. So in der Art verläuft mein Leben. Alles zum Kotzen. Nie ist man zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle.

[19:04] Gedanken sind mächtiger als Waffen. Wir erlauben es unseren Bürgern nicht, Waffen zu führen - warum sollten wir es ihnen erlauben, selbständig zu denken? (Stalin)

[14:36] Irgendwann in kommenden Tagen während meines Urlaubs möchte ich diese Austellung sehen. Findet sich einer, der mit mir hingeht?

[14:35] Immer noch in den Tagesthemen. Man gedenkt des 150-jährigen Geburtstages der Reclams Universal-Bibliothek (RUB). So schön die gelben Bände in dem Beitrag auch leuchten, so schade und schwach ist es, daß nicht wenigstens auch Ausgaben des Leipziger Reclamverlages gezeigt wurden. Im DLR wurde Hans-Jochen Marquardt zu seiner Sammlung der Reclam-Bücher interviewt. Im Leipziger Deutschen Buch- und Schriftmuseum ist bis zum 3. Juni 2018 eine Kabinettausstellung zu sehen (dienstags bis sonntags sowie feiertags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr). "Die Schau fragt auch nach Reclams Universal Bibliothek im Krieg und nimmt Feldbücherei und Tarnschriften in den Blick."

[13:48] In den gestrigen Tagesthemen wird über die möglichen schlimmen Nebenwirkungen von Ciprofloxacin berichtet. In unserem Klinikalltag wird es regelmäßig angewendet. Möglicherweise ändert sich das nach der neuesten medialen Aufmerksamkeit. Beim Recherchieren eine Sendung (mp3) gefunden, die sich mit der Antibiotikaresistenz beschäftigt.

Mittwoch, 1. November 2017

[23:51] "Leberwerte normal." "Also keiner aus unserer Abteilung." (Leipzig-Tatort "Totenmesse" E471)

[22:31] Von vielen Seiten wurde die Serie "Stranger Things" gelobt. Vor schätzungsweise einem Jahr sah ich die Pilotfolge. Nachdem nun die zweite Staffel draußen ist, beabsichtige ich, obzwar Mystery bei mir mangels Zeit in der Rangfolge nicht ganz vorn rangiert, die Serie weiterzugucken. Normalerweise beschränkte ich mich während der vergangenen Monate auf Krimis mit deutlichem Fokus auf deutschprachige; aber Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel.

[20:09] Retweet: "Bringst du Lebensmittel mit?" "Was brauchen wir?" "Einen Roman, ein Sachbuch und die Lyrikbände sind auch wieder alle..."

[19:33] Ich bin, weil ich heute früh nur von 5 bis 8 Uhr schlafen konnte und dann mehr oder weniger wie ein nasser Sack bis zum Nachmittag bei TV-Serien und den diversen Zerstreuungen, die ein Sitzen vor dem PC mit sich bringt, verbrachte, nach einem Nachmittagsschläfchen nebst anschließendem Einkauf nun minimal ansprechbarer und habe zunächst die gestrigen Tagesthemen geguckt, danach die beiden arte-Journale von gestern, sehe just im Moment Euromaxx, das gestern gänzlich im Zeichen des Reformationsfestes stand.

[19:32] Egal, welche Bilanz man vom Lutherjahr zieht. Eines kann uns nicht genommen werden: Martin Luther ist die in diesem Jahr am häufigsten verkaufte Playmobilfigur. -

Dienstag, 31. Oktober 2017

[22:00] "Ein Exhibitionist als Mörder? Wer bringt denn seine Zuschauer um?" (Hubert und Staller S04E13 - Rutschpartie)

[18:45] "Ich will Sie nicht quälen, kann Sie aber auch nicht schonen." (SOKO Wismar S11E07) - Super Satz für die Kommunikation mit Patienten. Muß ich mir merken.

[18:06] Haustürklingel herausziehen, alle Lichter ausmachen, den Videoton leiser und sich am besten gleich tot stellen. Die Kinder können kommen.

[16:54] Retweet: "Wie alt bist du? " "Das fragt man eine Frau nicht ..." "Okay , wieviel wiegst du ?" "35 Jahre!"

[11:06] Ich twittere wieder ein bißchen mit neuem Account.

[9:05] Retweet: Wie bitte, es gibt gar kein Gesetz das vorschreibt, dass man beim Bestreuen von Waffeln mit Puderzucker "Let it snow" singen muss?!?

[9:04] Retweet: Reformationstag erklärt. Die Söhne finden es sehr albern, sich 500 Jahre lang nicht wieder zu vertragen.

[9:03] Retweet: Erstaunlich, dass der Saxofon-Bläser in der U2 sein Instrument vollständig verschlucken konnte. Gut, mit ein wenig Nachhilfe, aber immerhin.

[9:02] Retweet: "Und, gibt es Alkohol?" "Sachma, spinnt Du? Das ist ein Kindergeburtstag... - Natürlich gibt es Alkohol."

[9:01] Retweet: Frauen an den Nerd!

[9:00] Retweet: Betäubt man Menschen, die einen fragen, ob man zugenommen hat, vor dem Ausweiden?

[1:37] In Taucha wird ein buddhistischer Tempel gebaut, aus Lärchenholz, gänzlich ohne Schrauben oder Nägel. In Vietnam ist das 1,5 Mio teure Bauwerk bereits errichtet gewesen, wurde dann wieder zerlegt und befindet sich zurzeit auf dem Weg hierher. Taucha ist zwar eigenständige Stadt, ist räumlich aber mit Leipzig verbunden. Ich wohne im Osten Leipzigs, zur Straßenbahn nach Taucha muß ich nur 5 Minuten laufen. Der Bezug zum Buddhismus fehlt im Wikipediaeintrag von Taucha noch vollständig. Vor einigen Tagen war Grundsteinlegung; im Herbst 2018 soll der Tempel fertig sein, der übrigens unmittelbar neben dem Bahnhof entsteht.

Montag, 30. Oktober 2017

[22:04] Nun der gestrige Tatort (E1033) "Fürchte dich", über den ich bisher nur Schmäh vernehmen mußte.

[21:54] Kinga Glyke ist eine erst 20-jährige Jazzbassistin aus Polen, die mit ihrer Coverversion von Tears in Heaven (Eric Clapton) schlagartig bekannt wurde. Auch im DeutschlandRadio widmete man sich dem neuen "Basswunder", das mit seiner Familienband erst kürzlich während der Leipziger Jazztag in Leipzig spielte.

[21:31] Seit langem Fan der Familienband Kitty, Daisy & Lewis. Mit Down On My Knees gibt es nun ein neues Video. Bekannt wurde nicht nur mir diese Truppe vor Jahren durch Going up the country. Ab 3. November gastiert sie in Hamburg, Dresden, Frankfurt/M., Köln, Berlin und München.

[20:19] Schlimmer Tag. Nach dem Nachtdienst 7.30 Uhr nachhause gekommen, konnte nicht einschlafen, dahingedämmert. 9.30 Uhr nochmal pinkeln, dann Ruhe bis 15.30 Uhr. Losgezogen, um einzukaufen, weil ich mich, trotzdem ich mich mit den Wochentagen durch meine versetzten Nachtdienstzyklen im Clinch befinde, daran erinnerte, daß morgen heuer nicht nur hier in Sachsen, sondern bundesweit Feiertag ist und ich also Lebensmittelreserven auffüllen muß. Durch Baustellen und den Umstand, daß ich für die Kocherei heute und morgen Abend/Nacht Produkte aus drei verschiedenen, weit auseinander liegenden Märkten brauche, war ich erst 17.45 Uhr wieder daheim. Dabei den während des dem Urlaub vorausgegangenen Zyklus von 4 Nachtschichten liegen gebliebenen Abschwasch und andere Küchenroutinen erledigt, und zack, war es schon knapp 19 Uhr. Seitdem ergebnisloses Gefummel am PC, weil ich meinen JDownloader plötzlich nicht mehr zu Downloads überreden kann, ich irgendwelche Dinge installieren soll, was alles nicht klappte, so daß ich für den Moment entnervt aufgab. Und jetzt als ersten Programmpunkt die Tagesthemen von gestern. Der Tag = erster offizieller Urlaubstag ist eigentlich schon vorbei und damit, vom selbstbestimmten freien Umgang mit meiner Zeit her betrachtet, im Eimer.

[20:18] Retweet: In 1000 Jahren finden Archäologen den Twitter-Server, lesen unseren Stuß, sperren alles weiträumig ab und erklären die Erde als unbewohnbar.

[20:17] Retweet: Haare mit Apfelessigmischung gespült. 937 Fruchtfliegen wollen mich heiraten. 73 praktizieren bereits die wilde Ehe.

[20:16] Retweet: Wer den Montag generell hasst, hat noch kein von meiner Frau durchgeplantes Wochenende miterleben müssen. WIR UNTERNEHMEN DA DINGE!

[20:15] Retweet: Schon lustig, dass keine UFOs mehr zur Erde kommen, seitdem wir alle permanent mit guten Kameras unterwegs sind.

[20:14] Retweet: Ich möchte nicht sagen, dass die Schlange vor dem DB Reisezentrum sehr lang ist, aber für die Rentner und Schwangeren am Ende wird’s eng.

Sonntag, 29. Oktober 2017

[18:44] Viele europäische Länder schafften die Impfpflicht ab. In Frankreich hat man sie nun verschärft, indem Kinder, wenn sie in einem Kindergarten aufgenommen werden sollen, statt 3 nunmehr 11 Impfungen vorweisen müssen.

[17:55] Retweet: Ich war beim Friseur und... -[] sehe gut aus - [] sehe fast so aus wie ich aussehen wollte - [X} beantrage jetzt die Legoland Staatsangehörigkeit.

[17:54] Retweet: "Nimm deinen Schwanz aus meinem Ohr!" - Aus: Gespräche mit dem Sittich.

[17:53] Retweet: "Bin ich hier richtig bei den anonymen Ungeduldigen Aquarellisten?" - "Komm rein, mach's dir bequem, NEIN NICHT DA, DAS IST NOCH NICHT TROCKEN!"

[17:52] Retweet: Draußen weint ein Kind ganz herzzerreißend. Erstmal das Fenster schließen.

[17:51] Retweet: Wenn auf der Intensivstation keine Steckdose zum Handy aufladen frei ist,stöpsel ich einfach immer die Maschine aus, die am lautesten piept.

[17:50] Retweet: Mich beschleicht der leise Verdacht, dass die katalanische Unabhängigkeit genauso perfekt durchgeplant ist wie der Brexit.

[7:41] Heute Abend geht's in den letzten Nachtdienst, bevor morgen der Urlaub mit 17 arbeitsfreien Tagen anfängt.

[7:36] Ziemlich windig auch hier in Leipzig. Auf dem Heimweg von der Nachtschicht über zahllose Äste gestiegen; und hier in meinem Wohnviertel hats die Hälfte der für die morgige Abholung herausgestellten Papiertonnen umgeweht; deren Inhalt breitest verstreut. Optisch eine wahre Sauerei. Die Stadtreinigung ist nicht zu beneiden. In Schwaben hätten man sicherlich zur sofortigen Kehrwoche aufgerufen, in der DDR wäre ein spontaner Subbotnik einberufen worden.

Samstag, 28. Oktober 2017

[19:52] Michael Landeck verkauft in Berlin im Koshary Lux nordafrikanisches Streetfood. Namensgebend ist das ägyptische Nationalgericht Kushari, ein Gericht, gemixt aus Reis, Nudeln und Linsen, vermischt mit Tomaten, glacierten Zwiebeln u.a. 50 Küchen stellt seit Wochen Berliner Restaurants vor, in denen man sich "durch die Welt schlemmen kann, ohne die Stadt zu verlassen". Ich fühlte mich arg versucht, nach Berlin zu fahren, um die eine oder andere gastronomische Ecke kennenzulernen. Besonders dieses heute vorgestellte ägyptische Schnellkoch reizt mich sehr.

[19:29] Es gibt blauen Wein, dem nicht etwa mit Lebensmittelfarbe nachgeholfen wurde, sondern dessen Trauben so gemischt sind, daß die ungewöhnliche und viele Weintrinker verschreckende Farbe herausgekommen ist.

[19:11] Das Gedächtnis der Menschheit: "Ob Pablo Picasso, der Fall der Berliner Mauer, ein Boxkampf von Muhammad Ali oder die Südpolexpedition von 1914: Im Londoner Hulton Archive lagern Pressefotos aus 150 Jahren Menschheitsgeschichte." - Und weniger als 1% aller Fotos sind erst digitalisiert.

[18:38] Retweet: Ich will nicht behaupten, dass mein neues rotes Kostüm dick macht, aber hinter meinem Scheibenwischer pappt ein Wunschzettel.

[18:37] Retweet: Kind1: "Am Dienstag haben wir frei, weil Luther vor 500 Jahren seine Prothesen an die Kirchentür genagelt hat."

[18:36] Retweet: Wirklich intelligente Fernsehgeräte würden sich von selbst abschalten und zuvor ihrem Besitzer das Lesen eines Buches empfehlen.

[18:35] Retweet: Knie am Geschirrschrank gestossen. Pa Tella kaputt.

[18:34] Retweet: "Hast schon wieder meine Schokolade weggefuttert. Hast Du gestern schon getan." "Niemand kann wegen derselben Tat zweimal angeklagt werden."

[18:33] Retweet: "In deinem Alter ist so ein Knacksen im Knie doch normal. Bist ja schon knapp 40. - Und plötzlich brannte die Kollegin. So schade.

[18:32] Retweet: Long, long ist's hair.

[18:31] Retweet: "Wollen wir anhand von Zitaten unsere Lieblingsfilme erraten?" "Ok." "Du fängst an!" "Hallo, ich soll hier ein Rohr verlegen."

[18:30] Retweet: Ich verkleide mich zu Halloween als Regelstudienzeit.

Freitag, 27. Oktober 2017

[18:11] Ich las eben an zwei völlig verschiedenen Stellen zwei Wendungen, die ich einfach erstmal archivarisch festhalten will: "kränkungsfreier Raum" und "androgyne Lauchgestalt". Man weiß ja nie, wen man mal beleidigen oder beeindrucken muß.

[17:48] Retweet: Ich Freak hab Cola nach 18 Uhr getrunken,sitz hellwach im Nachthemd in der Küche & korrigiere Rechtschreibfehler in meinen alten Tagebüchern.

[17:47] Retweet: "Und wie feiert ihr Halloween?" "Wir lassen das Licht im Schlafzimmer an."

[17:46] Retweet: "Tolles Haus, aber ich hörte, dass es hier spuken soll..." "Davon habe ich in den letzten 500 Jahren nichts mitbekommen." "Was?" "Was?"

[17:45] Retweet: Diese verfluchte Autokorrektur. Es ist ein die Lama.

[17:44] Retweet: Heiße Omas aus deiner Umgebung wollen wissen, ob du aufgegessen hast.

Donnerstag, 26. Oktober 2017

[14:35] Retweet: Der Marquis de Sade wäre heutzutage mit der Economy-Sitzplatzgröße in modernen Verkehrsflugzeugen sehr, sehr zufrieden.

[14:34] Retweet: Müssen in Gefängnissen Fluchtwege gekennzeichnet sein?

[14:33] Retweet: Wie, Onanieren macht blind? Dann muss man halt woanders hin zielen.

[14:32] Retweet: "Sie erinnern mich an meinen dritten Ehemann!" "Wie viele hatten Sie denn?" "Zwei." Flirttechnisch ist die uralte Patientin hellwach.

[14:31] Retweet: Geschwindigkeit in Kassierer umgerechnet: 3 Edeka sind ein Aldi. 10 Bioladen sind 1 Edeka.

[14:30] Retweet: Der Urknall fand ja vor 13,8 Milliarden Jahren statt. Ich bin mir sicher, es war ein Montag...

[14:29] Retweet: Mein Balkon ist jetzt offiziell Teil des Jakobsweg.

[14:28] Retweet: Jemand hat mein Synonym-Wörterbuch gestohlen. Das ist nicht nur furchtbar, sondern auch... - Fuck.

[14:27] Retweet: Japanerin: "Where do you come from?" / Ich: "Austria." / Sie: "Schubert! Mozart!" / Zu Mitreisenden: "And you?" / "Germany." / "Ah, Beer." / - Versenkt.

[13:51] Im Osten Sibiriens richtete Stalin eine jüdische Enklave ein. Ihre Hauptstadt: Birobidschan. Lange vor der Gründung Israels gab es jüdisches Siedlungsgebiet. Heute gibt es nur noch Reste jüdischen Lebens, allerdings mit dem Bemühen, es zu neuem Leben zu erwecken. Eine Radiosendung in Jiddisch und eine zweisprachige Zeitung zeugen beispielsweise davon.

Mittwoch, 25. Oktober 2017

[19:33] Schon seltsam. Während in der brandenburgischen Pampa, der Diaspora, wie sie nicht diasporahafter sein könnte, Zisterzienserisches Leben wieder in Leben gerufen wird, wird die traditionsreichste, von Bernhard von Clairvaux selbst vor 900 Jahren gegründete Abtei Kloster Himmerod aufgelöst. Mit der Durchführung der Übergabe an das Bistum Trier wurde der bisherige Abt betraut.

[19:18] In Bremen läuft noch bis Anfang Februar 2018 eine Austellung zum Thema Schlaf als "produktive Zeitverschwendung". Ein Katalog wurde bei Snoeck verlegt.

[13:39] Retweet: Je weniger man zuhört, desto professioneller sollte man nicken.

[13:38] Retweet: "Ich kann nicht auf Eure FKk-Party kommen, ich hab nichts Passendes zum Ausziehen."

[13:37] Retweet: *In einer Gefängnisbibliothek in der Türkei* - Häftling: "Haben Sie dieses Buch?" - Wärter: "Nein, aber wir haben den Autor!"

[1:04] Im Deutschlandfunk kürzlich eine Eine Lange Nacht über die Gruppe 47 (Titel: Das Wirtschaftswunder der Literatur, mp3)

Dienstag, 24. Oktober 2017

[22:11] "Eine Krise kann jeder Idiot haben, was uns zu schaffen macht, ist der Alltag." (Anton Cechov)

[20:31] Der 6. Oktober wird als German-America Day gefeiert: "Der Feiertag (...) nimmt Bezug auf den 6. Oktober 1683, als dreizehn deutsche Familien (...) an Bord des Segelschiffes Concord die nordamerikanische Küste erreichten. Die Auswanderergruppe bestand aus Quäkern und Mennoniten, die zuvor vom Theologen Daniel Pastorius mit dem Versprechen der Religionsfreiheit für die Überfahrt in das von William Penn gegründete Pennsylvania geworben wurde. Es war die erste organisierte Auswanderergruppe aus dem damaligen Heiligen Römischen Reich deutscher Nation nach Nordamerika und der Beginn der Deutschen Überseewanderung."

[10:37] Retweet: Ich bin allseits beliebt wegen meines ausgeglichenen Wesens und-… JA WAS! GUCK NICHT SO, DU PANSEN!

[10:36] Retweet: Wenn das MHD abgelaufen ist, darf man Frischkäse nur noch Käse nennen.

[10:35] Retweet: Einfach mal im Aufwachraum die LED-Lampen auf Rot einstellen und eine Duftkerze mit Schwefelgeruch anzünden.

[10:34] Retweet: Kollege musste heute bei einem 2,05m großen Muskelprotz die Prostata abtasten. Habe vorher heimlich die Vaseline gegen Finalgon getauscht.

[10:33] Retweet: Nicht dass ich heute besonders griesgrämig wäre, aber die BVG hat angerufen und gefragt, ob ich nicht zum Busfahrer umschulen will.

[10:32] Retweet: Da braucht man Jahre, um erwachsen zu werden und dann reichen fünf Minuten bei den Eltern, um wieder in die Trotzphase zu kommen.

[10:31] Retweet: Zauberer: "Nennen Sie mir eine beliebige Zahl!" "N." Zauberer: "Ich trete nie wieder in der Uni auf."

[10:30] Retweet: "Okay, Oma, EINEN Kloß esse ich noch." Oma pfeift, ein Kran hebt das Dach ab und lässt einen 12-Kilo-Ultra-Kloß an einer Eisenkette herab.

Montag, 23. Oktober 2017

[18:33] "Sie sind die Besten, sie nehmen nur die Besten." "Dann wirds einfach." (Tatort E1032: Zurück ins Licht)

[18:09] Nach dem Routineprogramm wie Tagesthemen, arte-Journal, Euromaxx, Sachsenspiegel u.a. nun der gestrige Tatort E1032: Zurück ins Licht.

[17:54] Tschechien ist das atheistischste Land Europas. Um dies zu ändern und Menschen spirituelles Leben zu vermitteln gibt es im ehemaligen Wallfahrtsort Hejnice (16 km von Liberec entfernt) ein Internationales Zentrum der geistlichen Erneuerung.