Bücherlei Miszellen (53) [<<]
Ein Lese- und Lebens-Notizbuch

Dienstag, 21. Mai 2019

[10:00] Freier Tag 2/3. Tage ohne Alkohol: 1253 = 179 Wochen.

Montag, 20. Mai 2019

[20:51] Im Aufenthaltsraum eines Pflegeheims: "Willkommen in Gottes Warteraum." (Shakespeare & Hataway S01E02)

[18:08]Dänemarks ESC-Lied ist mein Ohrwurm seit gestern.

[18:07] Nach Nachtdienst 4/4 = Freier Tag 1/3. Tage ohne Alkohol: 1252.

Sonntag, 19. Mai 2019

[16:23] Vor Nachtdienst 4/4. Tage ohne Alkohol: 1251.

Samstag, 18. Mai 2019

[19:05] Gestern mit Freunden in der Gosenschenke gewesen. Ein Glas Wasser kostete EUR 3,60! Die haben doch nicht mehr alle Tassen im Schrank! Auf dem Weg zur Arbeit wie fast täglich noch bei Aldi am HBF einkaufen gewesen. Plötzlich drückte die Blase. Gewöhnlich steige ich dann in die nächstbeste S-Bahn ein, um die Toilette zu benutzen und steige dann nach zwei Haltestellen im Citytunnel in die Gegenrichtung und bin innerhalb weniger Minuten wieder am Ursprungsort. Gestern aber fuhren überhaupt keine S-Bahnen. Pinkeln am HBF kostet übrigens 1.- Euro. Für euch getestet!

[19:00] Vor Nachtdienst 3/4. Tage ohne Alkohol: 1250.

Donnerstag, 16. Mai 2019

[14:22] Vor Nachtdienst 1/4. Tage ohne Alkohol: 1248 = 41 Monate.

Dienstag, 14. Mai 2019

[14:48] Freier Tag 2/3. Tage ohne Alkohol: 1246 = 178 Wochen.

Montag, 13. Mai 2019

[20:29] Das dreibändige Kompendium "Kulturgeschichte der DDR" von Gerd Dietrich gesichtet (Bd.1 / Bd.2 / Bd.3).

[18:37] Nach Nachtdienst 5/5 = Freier Tag 1/3. Tage ohne Alkohol: 1245.

Sonntag, 12. Mai 2019

[18:22] Vor Nachtdienst 5/5. Tage ohne Alkohol: 1244.

Samstag, 11. Mai 2019

[19:43] Vor Nachtdienst 4/5. Tage ohne Alkohol: 1243. Gesundheitsbedingt gerade keine Zeit für die Miszellen. Bulletin wird nachgereicht. Jetzt muß ich erstmal irgendwie die restlichen zwei Schichten bis Montagmorgen durchhalten.

Mittwoch, 8. Mai 2019

[17:51] Eine Ärzteodyssee steht an. Heute Vormittag wegen akuter Zahnschmerzen zum Zahnarzt, den ich seit 2 Jahren gemieden habe, weniger aus Angst vor den Schmerzen als den Kaskaden an Folgebehandlungen, die einem Menschen, der mit Terminen schlecht umgehen kann, zusetzt und ihn strietzt. Auf Nachfrage hält der Zahnarzt es für plausibel und möglich, daß mein Zahnstatus negativ auf das Herz wirkt und gab mir eine CD für den Kardiologen mit. Einen Termin hatte ich mir vor nun bereits 4 Wochen für Ende Juni ertelefoniert. Als ich nach der zügigen Behandlung, bei der ein medikamentengetränkter Faden in eine Lücke platziert wurde, auf den Gang trat, sah ich dort eine kardiologische Praxis, die mir zuvor nie aufgefallen war (selektive Wahrnehmung!) und die ich beim Terminemachen damals nie erreicht hatte. Und prompt bekomme ich einen Ersttermin für übermorgen 10.30 Uhr. Der Hammer! Ein Zusammenspiel und Zufall, der als Glücksfall erscheint und sich möglicherweise als solcher erweisen könnte. Zudem bekam ich eine Überweisung zum Kieferchirurgen, der mir vier Zähne ziehen soll. Leider auch hier telefonisch einen Termin für Ende Juni erhalten. Sollte der Kardiologe etwas finden und sich der Verdacht hält, die zu ziehenden Zähne mit ihren Entzündungsherden könnten daran beteiligt sein, muß ich die sechs Wochen Wartezeit bis zur Erstbesprechung beim Zahnchirurgen irgendwie verkürzen. Vielleicht hilft dann Druck und Support durch die anderen Ärzte. Morgen früh jedenfalls wieder zum Hauszahnarzt zur weiteren Versorgung des akuten Problems (entweder Wechsel der Tamponade oder Aufmeißelung der vor 20 Jahren angebrachten Brücke).

[17:35] Vor Nachtdienst 1/5. Tage ohne Alkohol: 1240.

Dienstag, 7. Mai 2019

[20:55] Retweet: Ich lese immer das Horoskop meiner Frau, um zu wissen, was für einen Tag ich haben werde.

[18:50] Angesichts des neues Kompromißvorschlages, durch den man nicht automatisch zum Organspender wird, sondern auf dem Bürgeramt und beim Hausarzt gefragt werden soll, schrieb die Presse, so würde man wenigstens nicht "über den Seziertisch gezogen".

[17:10] Noch gefunden: Showroom Gesicht - das menschliche Antlitz und seine Mimik / Wochendjournal (mp3) zum Thema "Berliner Bürger im Kampf gegen Immobilienkonzerne" / Jüdisches Leben in den USA.

[15:58] "Ihr seid noch nicht im Ansatz wütend genug für das, was falsch läuft." (Sascha Lobo)

[15:51] Alternativen zu Internetdiensten und sozialen Netzwerken.

[11:52] Bei Claudia Klinger kommentiert: Eben weil ich wollte, daß deine Mühe und das Anliegen mit dem Langtext gewürdigt wird, weil ich weiß, wie Nichtresonanz einen düpieren kann, rang ich mir eine kleine Reaktion ab, obzwar ich bei politischen Themen eigentlich nur rezipieren und selbst wenig bis nichts Substanzielles beitragen kann außer vielleicht einem "Klar, so ist es!". Immerhin verfolge ich täglich politische und gesellschaftliche Sendungen wie die arte-Journale, Tagesthemen und im Radio die Podcasts "Deutschlandfunk - der Tag", "Studio 9 - der Tag mit...", "medi@sres" und "Update" und viele andere Formate wie Weltspiegel, auslandsjournale und vor allem Deutschlandfunk-Beiträge wie Hintergrund, Presseschauen und Interviews. Die Lächerlichkeit oder Unbeholfenheit, mit der professionelle Politiker auf die Klimaproteste von Fridays for Future reagieren, zeigen mir die Kluft und Verfahrenheit des politischen Systems an sich. Wie Christian Lindner behauptet hat, er kenne das Mietproblem in Berlin, weil er sich in einem bestimmten Viertel keine Wohnung leisten könne! Und die Kühnertschen Visionen kamen AFAIK als herausgekitzeltes Statement, d.h. er wurde gezielt nach seinen Vorstellungen gefragt. Und warum dann nicht provokant träumen! Einerseits bin ich über die Gärungen in der Gesellschaft froh, über den Zündstoff, der zu Reaktionen und Debatten führt. Andererseits will der Pessimist in mir nicht weichen und sieht traditionell schwarz. Unter den Soziologen suche ich dann Interviews mit Harald Welzer, der mit seinen optimistischen Thesen in letzter Zeit meiner Grunddeprimiertheit entgegen wirkt. Das Mietproblem könnte genügend Sprengkraft mitbringen, daß sich tatsächlich etwas ändert. Denn wenn es ans Eingemachte geht, an die Substanz der eigenen Existenz, hört die Ignoranz und die Toleranz des Gegebenen vielleicht auf, kehrt sich Duldung um. Prinzipiell ist die Mehrheit träge bzw. inkonsequent. Über 80% hätten nichts gegen Organspenden, aber nur über 30% haben einen Spendeausweis. Sicher haben überwiegend alle etwas gegen Umweltverschmutzung, aber über 70% sind gegen eine CO2-Steuer. Unbestritten möchte jeder Arbeitnehmer stabile Rechte und regelmäßig Lohnerhöhungen, die Gewerkschaften verloren in den letzten 20 Jahren aber die Hälfte der Mitglieder.

[11:07] Freier Tag 2/2. Tage ohne Alkohol: 1239 = 177 Wochen.

Montag, 6. Mai 2019

[23:01] "Ich bin mit meinem Leben glücklich so, wie es ist." "Das klingt ja wie ein Hilfeschrei." (Futurama S01E04)

[20:23] Nach Nachtdienst 4/4 = Freier Tag 1/2. Tage ohne Alkohol: 1238.

Sonntag, 5. Mai 2019

[19:30] Aufgeschnappt: "Wenn es einen Gott da oben gibt, dann ist er mir zu unaufmerksam".

[19:05] Der Historiker Christoph Dieckmann in der Sendung "Hörsaal" über das Kriegsende 1945.

[18:55] Ich habe mittels Kontaktformular dem Deutschlandradio geschrieben und geschildert, wie sehr ich innerhalb des Audioarchives eine Suchfunktion anhand der Länge von Sendungen vermisse, also indem mir beispielsweise Langbeiträge über 15 oder 20 Minuten angezeigt würden! Dies ersparte mir das mühsame Scrollen durch das Gesamtarchiv. Sendungen aus der Reihe "Sein und Streit", "Essay und Diskurs", "Lebenszeit", "Lange Nacht" und die zahlreichen Podcasts, Specials und Features könnte ich dadurch auf einen Schlag überblicken und viel schneller und bequemer herunterladen.

[18:45] Aus der DLR-Sendereihe "Sein und Streit" = "Organspende - Wohnungsnot - Armut: Wann müssen wir helfen?"

[18:37] Die jüngste Sendung der "Langen Nacht" im Deutschlandfunk handelt von Manifesten (mp3).

[17:44] "Der Untergang" ist einige Tage lang in der arte-Mediathek.

[17:41] Vor Nachtdienst 4/4. Tage ohne Alkohol: 1237.

Samstag, 4. Mai 2019

[19:11] Um eine stressige Situation zu illustrieren, eine Schilderung. Wir beginnen unsere zweite Bettenrunde zur Lagerung der Bettlägerigen, zum Wechsel von Inkontinenzmateriel, zum Anhängen von Kurzinfusionen und Bereitstellen der übrigen Tagesinfusionen, zur Verabreichung von Antikoagulantia, zur Erfüllung diverse Wünsche wie Wasserflaschen der Patienten auffüllen, Fenster schließen oder öffnen, Bettdecken bei der spätnächtlichen Kälte zurechtzupfen usw. usf. - Diese Runde starten wir je nach abschätzbaren Aufwand zwischen 4 Uhr und 4.15 Uhr. Gestern Nacht gingen wir 4.10 Uhr los und fanden bereits im dritten Zimmer eine Verstorbene vor. Wir beschlossen, zunächst unsere Runde durchzuführen und uns dann der Versorgung des im Jargon genannten "Ex" zuzuwenden. Telefonisch informierten wir die Dienstärztin (AvD = Arzt vom Dienst). Wir zogen weiter von Zimmer zu Zimmer. Nur 10 Minuten später standen urplötzlich die Angehörigen der Verstorbenen auf der Matte, die durch die ÄvD angerufen worden war. Wir mußten also schnell schalten. Angehörige bitten, Platz zu nehmen, die Arbeiten beim Toten zackig durchführen (Entfernen von Kathetern, Besitz und Kleidung erfassen, Geräte wegräumen, aufräumen u.a.m.). Dann die Angehörigen zur Abschiednahme ins Zimmer geleiten mit der Maßgabe, daß sie sich alle Zeit der Welt nehmen können. Gesagt, getan. Wir gingen ins nächste Zimmer, um weiterzubetten, begegneten aber dann den Hinterbliebenen, die schätzungsweise nur 1 Minuten bei der Verstorbenen gewesen waren. Zu dem Zeitpunkt hatten wir aber noch keinen Nachlaß erfaßt und dokumentiert. Also wieder Zackzack und in solch einer Situation möglichst mit einer Getragenheit im Beisein der jetzt Trauernden und unter Schock Stehenden. Das waren dann 20 bis 30 Minuten Hin- und Hergerenne, versuchen, die Gedanken zusammenzuhalten, was rein biorhythmisch morgens halb Fünf eine Zumutung ist. Weitere Bettenrunde und die anderen Routineaufgaben wie Kaffee und Tee für den Frühdienst kochen, Arbeitsplatz aufräumen, Essen- und Belegungspläne ausdrucken, nach Klingeln gehen, Kurzinfusionen abmachen, nochmals eine Patientin mit unkontrolliertem Stuhlgang versorgen. Mittlerweile waren bereits zwei Kollegen vom Frühdienst in die Arena eingelaufen. So viel Schweiß konnte ich gar nicht wegwischen, wie in diesen 90 Minuten seit 4.15 Uhr geflossen ist.

[18:53] Vor Nachtdienst 3/4. Tage ohne Alkohol: 1236.

Freitag, 3. Mai 2019

[15:40] Heute Kontrastprogramm, indem ich gleich zur Ausstandsfeier einer Kollegin fahre, die vor drei Tagen in Rente gegangen ist und mit der ich seit September 1990 bekannt bin und seit unseren Strukturveränderungen im Stationsalltag vor einigen Jahren im gleichen Team zusammenarbeitete. Naturgemäß etwas wehmütig auf beiden Seiten, wenn eine Ära zuende geht.

[15:38] Vor Nachtdienst 2/4. Tage ohne Alkohol: 1235.

Donnerstag, 2. Mai 2019

[18:17] "Der deutsche Wald - ein aufgeräumtes Rohstofflager" (Kulturzeit). - Nur 0,6% unserer Fläche ist noch keine Kulturlandschaft.

[13:31] Anläßlich des vorangegangenen Artikels erinnerte ich mich eines der ältesten und einzig verbliebenen Themenblogs und portierte dorthin einige Fundstücke der letzten Wochen als Blogeinträge bzw. ergänzte bestehende um Links.

[12:35] Übrigens ein Jubiläum knapp verpaßt. Am 29. April 2001 fing ich an zu bloggen. Zunächst auf meiner Homepage wie jetzt, kurz darauf auf Antville, Twoday und diversen anderen Bloganbietern, eine Zeit lang auf und mit Wordpress und seit mehreren Jahren allein wieder nur auf der eigenen Webseite. 18 Jahre, wobei mein Einstieg in die virtuelle Welt im September 1995 begann, als ich als Point einer Mailbox zu kommunizieren begann und bis zum Jahr 2000 sehr aktiv im Usenet war. Die Homepage entstand im Juli 1996 unter dem Namen "Bibliomaniac List" und wurde zuvor als Mailing List in de.rec.buecher verbreitet. Nach dem Usenet also das Bloggen und viele Webforen meist literarischer Art. In einigen bin ich seit 2002 Mitglied. Nach 2008 in sozialen Netzwerken aktiv. Vor Twitter entdeckte ich Plurk. Facebook kam rasch dazu, Google+, Diaspora und viele andere Dienste. Seit 2013 ziehe ich mich sukzessive zurück, schweige auch in den Foren und nutze lediglich noch die eigene Webseite und E-Mail. Hin und wieder kommentiere ich in den Blogs anderer. Auch wenn ich meine Accounts im letzten Jahr reduzierte, konnte mich trotz anhaltender Kritik am Dienst als Datenkrake noch nicht dazu durchringen, den Facebook-Account löschen zu lassen.

[12:12] Vor Nachtdienst 1/4. Tage ohne Alkohol: 1234.

Mittwoch, 1. Mai 2019

[22:13] Das Gehirn bewertet eigene Handlungen als schneller, verglichen mit der gleichzeitig erfolgten Handlung eines anderen. Eine Studie in den USA ergab, dass zwei Personen, die gleichzeitig einen Knopf drücken, die eigene Handlung jeweils als 50 Millisekunden schneller empfinden. Die verzerrte Zeitwahrnehmung könnte an den unterschiedlichen Zeitspannen liegen, die das Gehirn braucht, um eigene und fremde Handlungen zu verarbeiten.

[14:33] Warum hat das noch niemand gemacht? In der Charite hat man zur Aufklärung von Patienten für diagnostische und therapeutische Eingriffe Comics entworfen. Ausnahmsweise bin ich für Bilder statt Text und denke nicht, daß es ein weiterer Baustein in der Infantilisierung unserer Gesellschaft ist, wenn solche wichtigen Informationen in einer eindrücklicheren und wirkungsstärkeren Darbietungsform bestehen.

[14:24] Ein schöner Langtext über das Lesen und die Befürchtung, wir alle könnten Twittergehirne bekommen. Schön auch der Ausdruck "Drüberhuscher" für das selektive, mäandernde Lesen, wie es das Internet mit sich bringt. - "Es gibt drei Dinge, die mich beunruhigen: Erstens geht die Komplexität der Gedanken verloren, und mit der Komplexität verlieren wir auch die Empathie und das kritische Denken. Zweitens verlieren wir Schönheit. Wenn wir nur drüberhuschen, verstehen wir nicht, wie sehr der Autor damit gerungen hat, das 'mot juste' zu finden, den richtigen Ausdruck. Wir verpassen die Nuancen. Das könnte man als Luxussorgen abtun, aber der dritte Punkt ist eine echte Gefahr für unsere Demokratie: Wir werden faul, kognitiv ungeduldig und bleiben lieber in unseren Gedankensilos, weil das weniger Zeit und Anstrengung braucht. Damit sind wir leichte Beute für falsche Ängste und trügerische Hoffnungen, und dies sind die beiden wichtigsten Werkzeuge von Demagogen. Diese Atrophie, also das Verkümmern unseres Denkens, hat Auswirkungen auf unsere Demokratie." Mehr findet sich in dem neuesten Buch der Leseforscherin Maryanne Wolf.

[12:42] Freier Tag 3/3. Tage ohne Alkohol: 1233.

Dienstag, 30. April 2019

[13:20] Freier Tag 2/3. Tage ohne Alkohol: 1232 = 176 Wochen.

Sonntag, 28. April 2019

[18:33] Vor Nachtdienst 4/4. Tage ohne Alkohol: 1230.

Samstag, 27. April 2019

[14:37] Vor Nachtdienst 3/4. Tage ohne Alkohol: 1229.

Donnerstag, 25. April 2019

[12:44] Per Mail kam soeben die Nachricht herein, es sei für mich die letzte Möglichkeit, Millionär zu werden. Gerade noch rechtzeitig!

[12:38] Übrigens habe ich heute Namenstag. Von meinen Verwandten väterlicherseits wurde ich Marek gerufen.

[12:07] Elenoide ist ein Android, dem in Darmstadt (nicht nur) Beine gemacht wird. Ein bißchen gruselig, wohl aber unaufhaltsam. Selbst bin ich gespannt, ob ich in meinem Arbeitsleben noch den ersten Roboter in der Pflege erleben werde.

[10:30] Vor Nachtdienst 1/4. Tage ohne Alkohol: 1227.

Mittwoch, 24. April 2019

[20:55] "Haben wir Paprika?" "Nur wenn er von selber gekommen ist." (Bosch S05E01)

[20:42] "Ich war hier schon auf der Straße, als du noch 'ne Spermie im Sack deines Vaters warst." (Bosch S05E01)

[18:55] Mein Blutdruckmeßgerät ist eingetroffen und entpuppt sich als übelstes, in China zusammengeleimtes Plastikteil. Enttäuschend, wenn man die ausschließlich positiven Bewertungen bei Amazon bedenkt. Immerhin mißt es, wobei die Werte höher ausfallen als beim vom Vater geborgten wesentlich teureren Vergleichgerät, was an der kleineren Manschette liegen könnte; denn deren Größe beeinflußt in Zusammenhang mit dem Umfang des Oberarms die Ergebnisse. Das heißt, kleinere Manschette bei fülligem Oberarm = höherer Blutdruck; XL-Manschette bei normalem Oberarm = niedrigere Werte. - Das Päckchen hatte ich mir erstmals nicht nach Hause liefern lassen, sondern in eine 30 Meter entfernte Bäckerei, die nebenbei als Hermeshop fungiert. Viel besser, weil die Paketlieferdienste fast nur noch Karten einstecken und sich kaum noch die Mühe des Klingens machen. Und um etwas aus der nächsten Postfiliale abzuholen, wäre ich mindestens 30 bis 40 min unterwegs.

[18:44] In meinem Supersonderladen an der gefährlichste Straße Deutschlands genannten Eisenbahnstraße, wo ich beinahe täglich verweile oder durchfahre, wieder Schnäppchen gemacht: 1 kg Rettichsalat für 1.- Euro und ebensoviel Ochsenmaulsalat für ebensowenig. Letzteren habe ich zuletzt in der DDR gegessen, weswegen ich gespannt bin, ob sich meine Zunge erinnert.

[14:36] Ganz unbeleckt in Sachen Musik ab den 60ern bin ich nicht. Aber "The Nitty Gritty" kannte ich nicht. Geschrieben von Lincoln Chase, gesungen von Shirley Ellis. Auch von Zeitgenossen getanzt.

[14:28] Urlaub 12/12. Tage ohne Alkohol: 1226.

Dienstag, 23. April 2019

[19:45] Urlaub 11/12. Tage ohne Alkohol: 1225 = 175 Wochen.

Montag, 22. April 2019

[20:23] "Er tut so, als wäre aller Sauerstoff der Welt nur für ihn da." (Broadchurch S03E07)

[20:22] Retweet: Ich werde mit meinem Gehirn nur Frieden schließen, wenn es sich bei mir entschuldigt.

[20:21] Urlaub 10/12. Tage ohne Alkohol: 1224.

Sonntag, 21. April 2019

[20:15] Wie Zisterzienserinnen leben und wie monastisches Leben aussieht, bringt eine Kulturreportage (Audio) des Deutschlandradios.

[20:02] China überwacht seine Bürger mit modernsten technischen Mitteln.

[19:55] Noch 'n Fundstück = eine weitere Diskussion zu einem meiner- weil der Tod berührt wird - Lieblingsthemen: Sterbehilfe.

[19:47] Beim Sichten der Audiobeiträge von DLR/DLF der vergangenen 48 Stunden hagelt es geradezu von Langbeiträgen. Eben noch etwas zum Thema Arbeit und psychische Erkrankungen (Audio) gefunden.

[19:42] "Vorsätzliche Selbst-Tötung - Hand an sich legen" wird mangels Zeit erstmal verlinkt und geladen. Weiß noch nicht, worum es genau geht. Aber bei dem Thema gibt es kein Zögern.

[19:38] Eine Lange Nacht der Erinnerungsstücke und geliebten Dinge wird zwecks späteren Anhörens heruntergeladen.

[19:35] Feature: Schüchternheit und Literatur (Audio)

[19:33] Urlaub 9/12. Tage ohne Alkohol: 1223.

Samstag, 20. April 2019

[23:33] Beim jüdischen Freudenfest Purim soll ausdrücklich viel Wein getrunken werden. Zudem ist an diesem Fest Fasten verboten.

[18:50] "Wir haben Angst, daß wir unsere Heimat verlieren, weil Leute kommen, die schon längst ihre Heimat verloren haben. Aus unserer Angst wird jetzt Wut und Zorn. Also, Zorn ist Wut mit Abitur." (Hagen Rether)

[11:11] Urlaub 8/12. Tage ohne Alkohol: 1222.

Freitag, 19. April 2019

[21:03] Feature: Darniederliegen (Audio) - Über Krankheit, Schmerz und schöne Worte in der Literatur.

[14:11]80er Mucke: OMD - Enola Gay

[13:23] Endlich einen meiner Alltimefavorites wiedergefunden. Und selbstverständlich den obligatorischen Karfreitagscartoon von Perscheid.

[12:25] Urlaub 7/12. Tage ohne Alkohol: 1221.

Donnerstag, 18. April 2019

[23:21] Seit 1995 hatte ich ein manuelles Blutdruckmeßgerät, das zu benutzen doch etwas mühsam geworden ist, weil das Anlegen von Manschette und Stethoskop doch in ein ziemliches Gefummel ausartet und ich regelmäßige Messungen immer wieder und immer öfter scheute. Doch die gesundheitlichen Querelen der letzten Monate und die Beobachtung, daß die Werte recht schwanken, bedingen eine engmaschigere Kontrolle von Blutdruck und Puls. Momentan habe ich mir Vaters Gerät ausgeliehen und bin über diese Schwankungen verblüfft, die mir SO noch nicht aufgefallen waren. Obwohl ich die Dosis der Antihypertensiva (Blutdruckmedikamente) in den vergangenen Tage deutlich reduzierte, bleibt der Wert im Rahmen, was die Vermutung nahe legt, daß sie zuvor unbegreiflicherweise überdosiert gewesen waren. Brauche ich plötzlich so viel weniger Wirkstoffmengen? Mir ein Rätsel und Anlaß, die jetzt öfteren Messungen zu protokollieren, um ein Muster zu erkennen bzw. einen Anhalt für therapeutische Maßnahmen zu finden. Bis vor 2 Wochen nahm ich zweimal täglich 5 mg Amlodopin, 160 mg Valsartan, 5 mg Bisoprolol sowie 5 mg Ramipril. Jetzt bin ich versuchsweise bei 2,5 mg Bisoprolol, 80-160 mg Valsartan und pausiere Amlodipin und Ramipril. Vor allem der Puls ist in Ruhe stets um die 50. Das ist niedrig. Ungünstig ist, daß ich es selbst jetzt im Urlaub durch den chaotischen Schlaf(a)rhythmus nicht schaffe, Tabletten um dieselbe Uhrzeit einzunehmen. Vorhin bestellte ich mir per Amazon ein Oberarm-Blutdruckmeßgerät (27.- EUR / läßt sich auch per USB betreiben) und, um in die kostenfreie Versandkostenzone zu kommen, noch ein 10-er Pack AAA-Batterien (4.-).

[19:50] "Von Pflanzen und Menschen" - Botanik-Boom in der Literatur? Warum wir Sehnsucht nach Pflanzen haben.

[19:47] Interview (Audio) mit Ruth Schweikert über ihr Buch "Tage wie Hunde", mit dem sie ihre Krebserkrankung verarbeitet.

[19:44] Die Kathedrale Notre-Dame de Paris als literarischer Ort.

[11:31] Urlaub 6/12. Tage ohne Alkohol: 1220.

Mittwoch, 17. April 2019

[23:33] Die Verfilmung des Glöckner von Notre Dame von 1939er ist in der arte-Mediathek abruf- und herunterladbar.

[23:20] Viele Bilder und Eindrücke von Notre Dame de Paris.

[21:10] "Die Lust am Buch" ist ein Bibliomanikum aus der Insel-Bücherei. Einige Kostproben finden sich hier. Von Hagner ebenfalls erhältlich: "Zur Sache des Buches" (PT).

[20:39] Morgen jährt sich mein erster Krankenhausaufenthalt am 18. April 1966 zum 53. Mal.

[20:10] Innerhalb der Sendung "Deutschlandfunk - der Tag" heute zwei ausführliche und empfehlenswerte Interviews (Audio) mit zwei fachkundigen und renommierten Palliativmedizinern über Sterbehilfe. Die eine arbeitet im stationären, der andere im ambulanten Bereich.

[18:11] Die Schlagzeilentexter mal wieder volle Kanne: "Ex-Präsident Perus nach Suizidversuch verstorben".

[17:56] Retweet: Neues Level der Medikamentenanamnese: Mein Patient heute kannte keins seiner 9 Medikamente mit Namen (schade), hatte aber alle dabei (sehr gut), allerdings jeweils umgefüllt in 9 alte Omeprazol-Dosen, "weil die so praktisch sind".

[17:09] Retweet: Der Mann hat gekocht, es gibt "Der Hunger treibt es rein".

[16:30] Im Gespräch mit dem Buchgestalter und Typografen Friedrich Forssman. Arno Schmidt kommt auch zur Sprache.

[15:42] In einer Serienfolge gestern einen coolen Spruch gehört, der sich, da wir stets das Gefühl haben, nahe am Abgrund zu schuften, prima auf Arbeit einflechten ließe: "Sieht denn niemand außer mir hier den Eisberg?"

[15:38] Ein Interview mit dem Palliativmediziner Gian D. Borasio anläßlich der aktuellen politischen Debatte um die Sterbehilfe. Von Borasio las ich vor Jahren ein kluges und instruktives Buch.

[14:13] Auf die Begeisterung gestoßen, daß Waffeln vor 450 Jahren genauso aussahen wie heute.

[14:04] Retweet: Menschen, die ihren Balkon nicht nutzen, gehört der Balkon abgebrochen und bei mir angebaut.

[13:30] Notre Dame de Paris war mit 13 Mio Besuchern jährlich das meistbesuchte Denkmal Europas. Im arte-Journal war die Rede von einem "schwer erkrankten Familienmitglied in Frankreich".

[13:30] Urlaub 5/12. Tage ohne Alkohol: 1219.

Dienstag, 16. April 2019

[18:34] arte hat sein Programm geändert und bringt heute Abend die Dokumentation "Kathedralen - Wunderwerke der Gotik". - Kaum surft man mal direkt auf der arte-Homepage, wird man zur Freude meiner Linksammel=Download=Zentrale MediathekView mit Höchstinteressantem bombardiert: "Das Vermächtnis der Zisterzienser". Und die fünfteilige Reihe "Klöster Europas - Zeugen des Unsichtbaren" (1 / 2 / 3 / 4 / 5).

[18:00] Fährt man mit Heuschnupfen Auto, ist es von der Risikobewertung her so, als hätte man 0,5 Promille Alkohol intus.

[14:49] Nach dem Brand der Kirche Notre Dame de Paris ist der Besteller "Der Glöckner von Notre-Dame" in den Verkaufsrängen bei Amazon in Frankreich nach oben geschnellt. Hoffentlich nähern sich die Erben Erich Loests nicht dem Leipziger Zentrum.

[11:17] Urlaub 4/12. Tage ohne Alkohol: 1218 = 174 Wochen = 40 Monate.

Montag, 15. April 2019

[16:28] Eine neue Art der Geoindizierung, die gänzlich ohne Zahlenreihen auskommt. What3words legt ein Raster von 3x3 Metern über die Erde, welches 57 Billionen Quadrate ergibt. Jedes dieser Quadrate wird in inzwischen mehr als 25 Sprachen eindeutig durch eine Kombination von drei Wörtern gekennzeichnet. Meine Wohnung könnte demnach mit "gefleckt.genauere.stolz" indiziert sein. Ich zögere noch, die entsprechende App zu installieren. Unser Stationszimmer wäre ungefähr bei "essbar.plätzen.besseres". Jeder Penner könnte somit seinen Schlafplatz angeben. Paketzustellung würde viel einfacher. So eine wahnsinnig einfache, geniale Idee!

[15:22] Urlaub 3/12. Tage ohne Alkohol: 1217.

Sonntag, 14. April 2019

[23:44] "Der schwarze Gürtel im Alles-richtig-Machen". (Tatort E1086: "Borowski und das Glück der anderen)

[22:50] Der Facebook Community City Guide für Leipzig führt durch die fünf Stadtteile Gohlis, Lindenau, Plagwitz, Reudnitz und die Südvorstadt an 48 ausgewählte Orte. Eine gedruckte Ausgabe ist in der Leipziger Tourist- Information in der Katharinenstraße 8 erhältlich. Andere europäische Orte mit ähnlichen Guides sind Sevilla, Bordeaux, Lissabon und Oslo.

[11:20] Da der Untertitel von Claudia Klingers Blogeintrag 'Für alle, die da eher nicht reinschauen' heißt und die Beiträge mittelfristig auch auf YouTube zu sehen sind, erwähnte ich meine Entdeckung des feministischen Journals Kreatur auf dem Sender, für den der Untertitel ja ebenso passend sein könnte. Ausgabe 5 widmet sich dem Thema Gendermedizin. Und, um on topic zu bleiben, erwähnte ich noch die Dokumentation 'Der große Umbruch - Wie wird Künstliche Intelligenz unsere Arbeitswelt und unseren Alltag verändern?", welche ebenfalls auf YT gesehen werden kann.

[11:19] Urlaub 2/12. Tage ohne Alkohol: 1216.

Samstag, 13. April 2019

[16:32] Urlaub 1/12. Tage ohne Alkohol: 1215.

Freitag, 12. April 2019

[20:01] Oma bevorzugt offenbar meinen Bruder.
dias065

[17:07] Vor Nachtdienst 3/3. Tage ohne Alkohol: 1214.

Donnerstag, 11. April 2019

[18:24] Vor Nachtdienst 2/3. Tage ohne Alkohol: 1213.

Mittwoch, 10. April 2019

[12:25] Mir geht es schlecht. Der Hausarzt ist ratlos. Symptome, die seit Monaten immer wiederkehrten und nun offenbar nicht mehr intervallartig auftreten, sondern mich permanent beeinträchtigen, so daß ich überwiegend im Bett liege und mich dann durch die Nachtdienste quäle. Der bisherige Tiefpunkt in meinem Leben. Und ich bin der Verzweiflung nicht mehr nahe; sie umkrallt mich. Der Hausarzt gab mir Ende letzter Woche zwei Überweisungen zu Fachärzten. Gestern endlich telefonierte ich den halben Tag lang herum, hang in Warteschleifen oder bei Anrufbeantwortern fest und bekam mühevoll Termine Mitte Juni (Kardiologe) und Ende Juli oder Anfang August (Neurologe). Morgen versuche ich, durch den Terminservice der kassenärztlichen Vereinigung zeitnahere Termine zu bekommen. Allerdings bin ich ohne Auto quasi gehandicapt, weil Termine nicht nur im Ort, sondern auch im Umland offeriert werden, die ich wohl kaum werde realisieren können. Dennoch muß ich's probieren und notfalls mit dem Zug in umliegende Kreisstädte oder gar in die Pampa fahren. Inzwischen würde ich nach jeden Strohhalm greifen. Die Ungewissheit verschlimmert noch das subjektive Gefühl des Ausgeliefertseins und der Trostlosigkeit. Zusätzlich zu den körperlichen Symptomen und dem zunehmendem Verfall. Die Hausärztin sagt, ich solle, wenn es mit der Arbeit nicht gehe, zu ihr kommen. Und so wäge ich vor jedem Arbeitstag ab, ob es gehen wird. Und seit meinem zweiwöchigen Aus um den Jahreswechsel herum mußte ich noch keinen weiteren Krankenschein abgeben. Trotzdem ist es jederzeit denkbar, daß die Kraft nicht mehr reicht.

[11:28] Vor Nachtdienst 1/3. Tage ohne Alkohol: 1212.

Montag, 8. April 2019

[22:11] "Ich würde dann gehen. Sie kommen auch ohne mich nicht zurecht." (Professor T S03E03)

[21:16] "Bewegen Sie Ihren Körper und ihr Hirn wird folgen." (Professor T S03E03)

[20:45] Literatur erfuhr ich als Nothelferin; aller Schmerz des Realen wurde auf eine Weise hinnehmbar, die Traurigsein nicht beendete, aber ihm die Ausschließlichkeit nahm, es beträfe nur mich. (Friedrich Schorlemmer)

[6:11] Freier Tag 3/4. Tage ohne Alkohol: 1210.

Sonntag, 7. April 2019

[8:06] Freier Tag 2/4. Tage ohne Alkohol: 1209.

Samstag, 6. April 2019

[17:50] Nach Nachtdienst 3/3 = Freier Tag 1/4. Tage ohne Alkohol: 1208.

Donnerstag, 4. April 2019

[19:51] Vor Nachtdienst 2/3. Tage ohne Alkohol: 1206.

Mittwoch, 3. April 2019

[19:24] Vor Nachtdienst 1/3. Tage ohne Alkohol: 1205.

Dienstag, 2. April 2019

[19:55] Freier Tag 2/2. Tage ohne Alkohol: 1204 = 172 Wochen.

Montag, 1. April 2019

[18:24] Nach Nachtdienst 4/4 = Freier Tag 1/2. Tage ohne Alkohol: 1203.

Sonntag, 31. März 2019

[17:47] Vor Nachtdienst 4/4. Tage ohne Alkohol: 1202.

Samstag, 30. März 2019

[19:14] Vor Nachtdienst 3/4. Tage ohne Alkohol: 1201.

Freitag, 29. März 2019

[18:11] Vor Nachtdienst 2/4. Tage ohne Alkohol: 1200.

Donnerstag, 28. März 2019

[19:47] Vor Nachtdienst 1/4. Tage ohne Alkohol: 1199.

Mittwoch, 27. März 2019

[13:00] Freier Tag 3/3. Tage ohne Alkohol: 1198.

Samstag, 23. März 2019

[19:24] Etwas Lokalpatriotismus mit dem Bildband (Amazon) "Als die Eisenbahnstraße noch Ernst-Thälmann-Straße hieß. Ein Leipziger Stadtteil in den 80er Jahren" von Harald Kirschner und Hans Sonntag. Da werden Erinnerungen wach. Die Leipziger Internet Zeitung titelt: "Ein Zeitschock in Bild und Text".

[18:22] Vor Nachtdienst 3/4. Tage ohne Alkohol: 1194.

Donnerstag, 21. März 2019

[19:47] Zum Tragen kommt Einsamkeit, wenn man weniger als 5 enge Bezugspersonen hat. Wissta Bescheid! Die Begriffe Einsamkeit und Alleinsein tauschten übrigens ihre Bedeutung / Wertung. Heute wird Einsamkeit negativ konnotiert, während Alleinsein eher neutral definiert wird. Im 19. Jahrhundert hatte Einsamkeit einen eher positiven Leumund im Sinne von Einkehr, Abgeschiedenheit. In der vorhin verlinkten Sendung sagte der Freundschaftsforscher auch, daß Einsamkeitsklagen hierzulande unüblich seien und deshalb vermieden würden, in lateinamerikanischen Ländern durchaus möglich. Dort würden sie sofort Hilfsangebote evozieren.

[19:38] Im Rahmen der Diskussion um Künstliche Intelligenz: "Gibt es einen Gott?" "Noch nicht."

[19:19] Früher war nicht nur alles besser, sondern es dauerte auch länger. In den Wissensmeldungen gehört, daß der Eindruck, die Zeit renne mit zunehmendem Alter, daran liegt, daß wir weniger Bilder im Gehirn abspeichern. Es scheint uns, als würden wir weniger erleben. Unser neuronales Netz wächst und wird dadurch länger; zudem altert es und die Geschwindigkeit der Impulse verringert sich.

[18:33] Das Magazin "Scobel" kannte ich dem Namen nach. Den Namensgeber und Moderator erinnerte ich als Moderator des Kulturzeit-Journals. Neulich schickte mir ein Freund den Link zur Sendung mit dem Thema Selbstsabotage. Glücklicherweise grub MediathekView weitere Sendungen aus, die 3Sat & ZDF noch bereithalten. So guckte ich heute die Sendung über die "Epidemie Einsamkeit"".

[12:12] Vor Nachtdienst 1/4. Tage ohne Alkohol: 1192.

Mittwoch, 20. März 2019

[19:02] Heinrich Breloers Filmbiografie "Brecht" ist in der arte-Mediathek abrufbar: Teil 1 und Teil 2.

[19:01] Mist! Zu spät gesehen. Die Kinobar Prager Frühling bringt heute zum Weltglückstag "Die fabelhafte Welt der Amélie".

[1:13] "Alternativen - ein Dokumentarfilm". Themen wie Minimalismus, alternatives Leben, Konsumverzicht. Zwei Brüder erkunden Lebensweisen jenseits des Gängigen.

[1:12] Freier Tag 3/3. Tage ohne Alkohol: 1191.

Dienstag, 19. März 2019

[20:13] Noch bis morgen ist in der arte-Mediathek der Kultfilm "Out of Rosenheim" (Wikipedia) verfügbar.

[20:07] "Wie lange sind Sie mit Chris verheiratet?" "Im August werden es 27 Jahre. Aber ich komme vielleicht wegen guter Führung eher raus." (Broadchurch S03E02)

[17:17] Durch konsequente Schonung meiner rechten Hand klangen die Beschwerden insofern sukzessive ab, als ich beim Tippen keine starken Schmerzen mehr habe. Mittelfristig muß ich dennoch einen Arzt konsultieren, weil ich mutmaße, daß sich die Sehnenreizung wiederholen wird. Zurzeit habe ich keine Nerven für einen Arztbesuch, wenn es nicht um lebensbedrohliche Fragen geht.

[11:00] Freier Tag 2/3. Tage ohne Alkohol: 1190 = 170 Wochen.

Montag, 18. März 2019

[15:59] Ein Anzeichen dafür, daß ich älter werde, ist die Tatsache, daß ich viele Dinge nicht mehr verstehe und verstehen will. Kryptowährungen wie Bitcoin beispielsweise. In den Nachrichten des Sachsenspiegel kam die Meldung, daß ein Energiedieb in Polen gestellt wurde, der in seinem Büro ein Jahr lang Bitcoins herstellte und dabei die kommunale Energieversorgung anzapfte und diese um mehrere Tausend Euro prellte. Ich begreife nur eben die Grundlagen nicht und warum so viel Strom dabei drauf geht. Und will es gar nicht mehr wissen.

[15:55] Eine vermutete Sehnenscheidenentzündung an der rechten Hand rät mir zum moderaten Gebrauch der Tastatur. Zum Arzt ging ich noch nicht, komme vermutlich nicht umhin. Aber an einem Montag muß ich erst schlafen und nachmittags hat der Arzt keine Sprechstunde.

[15:54] Nach Nachtdienst 4/4 = Freier Tag 1/3. Tage ohne Alkohol: 1189.

Samstag, 16. März 2019

[15:54] Vor Nachtdienst 3/4. Tage ohne Alkohol: 1187 = 39 Monate.

Freitag, 15. März 2019

[19:28] In Wien gibt es jetzt ein Fitneßcenter für die Seele. Weniger entspannend für das Portemonnaie: der Monatsbeitrag beträgt EUR 199.-

[19:28] In der S-Bahn habe ich jetzt W-Lan. An den Straßenbahnhaltestellen des Innenstadtrings gibt es das länger schon.

[14:05] "Himmelsteiche" erstmals gehört. Das sind Teiche ohne Zuflüsse.

[13:33] Vor Nachtdienst 2/4. Tage ohne Alkohol: 1186.

Donnerstag, 14. März 2019

[19:07] Es gäbe ein Comeback der Sülze. Mitverantwortlich dafür sei der Nose-to-Tail-Trend: Tiere so komplett wie möglich zu verarbeiten.

[12:29] Früher hat Oma noch das Motorrad benutzt.

[12:10] "Schau mir in die Augen, Kleines!" Jedenfalls wenn du wissen willst, ob du Alzheimer hast. Die Wissenschaftsmeldungen des Deutschlandfunks sind immer wieder der Hammer.

[11:58] "Es gab ein kleines Problem. Der Tote hatte einen Unfall." "Das war mal ein nagelneuer Bestattungswagen. 90 PS, 160 Spitzengeschwindigkeit, zusätzliche Sargraum-Be- und Entlüftung und GSGS." "GSGWas" "Gardinentafel-Schnellwechselsytem." (Polizeiruf 110 - "Doktorspiele")

[11:51] Der Polizeiruf 110 "Doktorspiele" (E250) ist so alt, daß darin noch ein AiP vorkommt. Das war die ausgebeutetste Form des Arztseins bis 2004.

[10:54] Über den Gedicht/Textband "Es könnte auch schön werden" von Martina Hefter: "Ausgehend von einer realen Situation, nämlich der Unterbringung eines schwer kranken Familienmitglieds in einem städtischen Altenpflegeheim in Leipzig, versammelt 'Es könnte auch schön werden' unterschiedliche Texte zur Frage, wie man dem Alter beikommt und wie dem Tod."

[10:35] In der "Kulturzeit"-Sendung vom 18. Januar 2019 Reminiszenzen an den verstorbenen israelischen Großschriftsteller Amoz Oz. Die Kamera lugte einer Befragten über die Schulter, die in einem Buch von Oz las und schwenkte dabei von oben nach unten, was mir sofort auffiel, weil der Lesefluß im Hebräischen ja genau umgekehrt verläuft und die Lesende dies demonstrierte, indem sie das Buch - für unsere Augen am Schluß, für sie am Anfang - umblätterte. Außerdem, was mir so noch nie zu Bewußtsein kam, auf einem Epitaph unter dem Namen des Schriftstellers gleichfalls die Lebensdaten im Schriftzug von rechts nach links: 2018-1939.

[8:50] Vor Nachtdienst 1/4. Tage ohne Alkohol: 1185.

Mittwoch, 13. März 2019

[21:49] "Ich war weg." "Wie lange ist weg?" "Emma, ich bin 75. Meine Blase führt inzwischen ein Eigenleben." (Dead End S01E03 - "C'est la vie")

[19:58] "Die Bücherei jedenfalls enttäuscht mich auch an diesem Tag nicht, natürlich nicht. Ein Mann steht vor einem Regal und liest Buchrücken, seine Frau steht hinter ihm und sagt: 'W! Du musst zu W, das ist V! Herr Gott nochmal!' Und der Mann geht ergeben einen Meter weiter, legt den Kopf schief und liest wieder, während sie wüst augenrollend daneben steht, verschränkte Arme, energisches Ausatmen. Bei manchen Beziehungen braucht man nur einen einzigen Satz im Vorbeigehen, um ein geschichtentaugliches Bild dieser beiden vor sich zu haben." (Maximillian Buddenbohm)

[18:48] "Die Demokratie ist im wesentlichen das Recht, seine Meinung zu äußern und die Regierung loszuwerden." (Alan Posener)

[16:47] "Für einen richtigen Tumult, das wußte schon der römische Staatsrechtler Ulpianus, braucht man zehn Leute. Alles darunter nennt man Familienleben." (aspekte vom 9. November 2018, wo es ab 23:00 min eine Kleine Geschichte des Tumultes zu sehen gibt.)

[15:11] Leider wurde ich zu spät geboren, als daß ich hätte dabei sein können. WENN Zeitreise, dann in diese Musikära!

[14:21] Stolz bin ich auf die Tatsache, daß ich mich während der letzten vierzehn Tage bei WhatsApp zurückgehalten habe, auch wenn ich gegen die Impulse, etwas zu posten, heftig und andauernd ankämpfen mußte und muß. Ich stoße eben tagtäglich auf so viele lustige Sprüche und Bilder, daß ich sie gerne mit jemandem geteilt hätte. Alleine lachen ist dermaßen trostlos, daß es einem im Halse kratzt.

[12:58] An diesen Filmen aus vergangenen Jahrzehnten schätze ich die Kleinigkeiten, die man nebenher mitbekommt. Ich erinnere mich an einen Don-Camillo-Film, durch den klar wurde, daß damals in Italien noch Linksverkehr bestand. Und beim Stoever-Krimi von 1984 wird in einer Kantine mitten im mittäglichen Hochbetrieb munter während des Essens geraucht. Im November 1989, vierzehn Tage nach Maueröffnung, reiste ich zum ersten Mal in den Westen und gleich für 7 Tage nach Hattingen und staunte dort nicht schlecht, wie verraucht ein Sozialamt gewesen war.

[12:47] Dieser Katalog von Beyhan mit 1000 Fragen an sich selbst macht in der Blogosphäre die Runde, was ich zum Anlaß nehme, mitzumischen / mitzuantworten. Angesteckt hat mich Liisa, die seit einigen Wochen auf denselben Fragezug aufgesprungen ist.

[12:38] Es geht noch weiter mit den Anspielungen im Stoever-Tatort "Gelegenheit macht Liebe": "Hm, heute will alle Welt ins Grüne, ist 'ne richtige Epidemie. Aber nicht mehr lange, dann ist damit auch Schluß." Zack, zweites, wichtiges Thema der 80er abgehakt: Waldsterben, Umweltbeschädigung.

[11:53] Im Tatort E160 ("Gelegenheit macht Liebe"), dem zweiten Fall für Kommissar Stoever (Manfred Krug), zitiert er, nachdem das Kaliber einer Waffe als Parabellum klassifiziert worden ist: ""Si vis pacem para bellum" - "Willst du den Frieden, rüste dich für den Krieg." (...) Und jeder hält sich heute dran." Der Krimi ist von 1984, der Hochzeit der Aufrüstung.

[7:09] Probleme mit dem Programm MediaView. Als das Tool keine neue Filmliste mehr lud, installierte ich eine neue Version, die das Manko jedoch ebenso wenig beseitigte. Ganz im Gegenteil. Die neuere Version ist sogar unpraktikabler, weil die Suchfunktion eine Eingrenzung auf einzelne Sender nicht mehr zuläßt, so daß ich fälschlicherweise eine französische Ausgabe des arte-Journals von Montag Abend lud. Weil die arte-Mediathek dieses Periodikum nur maximal 24 Stunden vorhält, konnte ich den Fauxpas nicht mehr korrigieren. MediaView ist mittlerweile mein wichtigstes Werkzeug. Mit ihm lade ich alle Sendungen, die ich so schätze und brauche: alle Kultur-, Politik- und sonstigen Magazine, alle SOKOs, Polizeirufe, Tatorte, viele TV-Serien, Filmreihen und Dokumentationen. Vorhin ließ sich mit der alten Version, die ich mir wiederbesorgt hatte, eine aktuelle Filmliste laden. Bin gespannt, ob das so bleibt. In Foren lese ich, daß dieses Problem durch nicht wenig publik gemacht wurde, ich aber verschiedene Lösungsansätze frustran probierte.

[6:01] Urlaub 12/12. Tage ohne Alkohol: 1184.

Dienstag, 12. März 2019

[20:39] Masochisten fangen, sobald sie HARD Brexit hören, sicher zu stöhnen an.

[19:51] "Wo sind die Goldberg-Variationen? Autistische Menschen lieben Bach, weil die Musik ihnen Geborgenheit gibt." (Professor T. S02E02 - "Das verlorene Kind")

[16:49] Eine sensationelle Meldung hörte ich neulich. Erstmalig wird "Hundert Jahre Einsamkeit" von Gabriel Garcia Marquez verfilmt, und zwar als Netflix-Serie.

[16:20] Oft habe ich es bereits erwähnt. "Die Spezialisten - Im Namen der Opfer" ist eine super Serie. Die Deutschen brauchen sich, was TV-Serien betrifft, wirklich nicht (mehr?) zu verstecken. Die Amis kochen auch nur mit Wasser. Wenn ich an "Der letzte Bulle" oder, um meine beiden Neuentdeckung miteinzubringen, "Der letzte Zeuge" und "Professor T." denke. Und die Klassiker wie Wilsberg und die SOKO-Reihe.

[15:38] Im DeutschlandRadio gestern ein Feature (Audio) über Minimalismus, der viele Ausprägungen hat. Schon vor einiger Zeit verlinkte ich den Frugalisten Oliver Noelting. Auch ich sah mich quasi als solchen, kann aber mit dem Finanzgeschmonz, der bei dieser Ausprägung zum Tragen kommt, nix anfangen und benenne mich einfach als Minimalisten bzw. Konsumverweigerer.

[14:36] Retweet: Die Wahrheit macht dich frei. Aber erst macht sie dich fertig.

[14:36] Retweet: Schlägerei im Altenheim. Wenn zwei sich streiten, fliegen die Dritten."

[14:35] Retweet: Der Vatikan ist gegen Leihmütter. Schön, daß es diese Regel nicht gab, als Jesus geboren wurde.

[14:31] "Das ist Overkill. Übertöten." "Das paßt aber zu Enrico. Stilles Wasser, schluckweise runter." (Polizeiruf 110 "Muttertag" (E364))

[12:11] "Das Kunstpfeifen gehört, technisch gesehen, zur Flötenfamilie, kommt aber ohne Instrument aus." Täglich solche Überraschungen wie gestern das Blitzfernschach erfreuen mich ungemein.

[12:11] Im Weltspiegel vom 23. September 2018 ein Bericht über den Totenkult der Toraja in Indonesien, die alle drei Jahre ihre Toten aus den Gräbern holen, säubern, frisch anziehen und Zeit mit ihnen verbringen. Für uns wohl eines der merkwürdigsten denkbaren Rituale, aber, wenn man dem zusieht, auch eingängig und verständlich. Jedenfalls besser, als seine Toten so schnell wie nur möglich zu verscharren und das Grab dann 20 Jahre später plattmachen zu lassen.

[6:01] Urlaub 11/12. Tage ohne Alkohol: 1183 = 169 Wochen.

Montag, 11. März 2019

[17:20] Sahra Wagenknecht zieht sich auf gesundheitlichen Gründen aus der Fraktionsspitze der Linken und aus der Führung ihrer Sammlungsnbewegung "Aufstehen" zurück, woraufhin Stefan Weidle auf Facebook kommentiert: "Sie wechselt zur Katholischen Kirche und gründet dort die Bewegung 'Auferstehen'."

[14:58] "Du bist zu arrogant, um inkompetent auf andere Leute zu wirken." (Atlanta Medical S01E06 - "Die Zeit, die noch bleibt")

[14:33] Nach einer Runde Kennenlernen und Small Talk in Atlanta Medical (S01E06): "Ist das Aufplustern dann durch?"

[14:06] Eine Schlagzeile, die man SO auch nicht erwartet hätte: "Der Trend geht zum Blitzfernschach".

[10:09] Urlaub 10/12. Tage ohne Alkohol: 1182.

Sonntag, 10. März 2019

[21:26] "Was hälst du eigentlich von dieser Frau Gerstenberg?" "Sehr gut geöltes Mienenspiel." (Der letzte Zeuge S02E03 - "Schwebende Engel")

[21:13] "Frauen haben eben Männer und an ihnen genug." "Von ihnen." (Der letzte Zeuge S02E03 - "Schwebende Engel")

[8:40] Urlaub 9/12. Tage ohne Alkohol: 1181.

Samstag, 9. März 2019

[23:39] "Hat dich dein Kreativberater verlassen oder hast du einfach im Schrank danebengegriffen?" (Der letzte Zeuge S02E02 - "Denn die Rache ist mein")

[23:38] "Sie sind verbal stark und haben gleichzeitig ein geringes Selbstbild. Das sind Hinweise auf Hochbegabung." (Professor T. S01E03 - "Mord im Hotel") - Wie bei mir!

[23:36] "Wie sagt man so schön? Ein Konservativer ist nur ein Liberaler, der überfallen wurde." (Wisdom of the Crowd S01E13 - "The Tipping Point")

[10:05] Der Tatort "Murot und das Murmeltier" (E1084) ist grandios! Seit langem nicht mehr so gelacht und mitgefiebert wie in diesem inspirierten Feuerwerk. Sensationell komisch und amüsant.

[9:36] Im Sachsenspiegel vom Mittwochabend gesehen, daß das Leipziger Stadtarchiv von der Torgauer Straße in den ehemaligen sowjetischen Pavillon der Alten Messe umzieht.

[0:16] Schönes Schimpfwort in der finalen Folge der dritten True-Detective-Staffel: "Du Vollmammut!"

[0:15] Urlaub 8/12. Tage ohne Alkohol: 1180.

Freitag, 8. März 2019

[21:46] "Ich dachte, Gott hat 7 Tage gebraucht, um die Welt zu erschaffen." "Am 7. Tage hat er geruht. Ich finde, er hätte den Sonntag mitnehmen sollen, anstatt solche Schlamperei abzuliefern." (True Detective S3E06 - "Jäger in der Dunkelheit")

[15:26] Mit "Der wilde Sven" (E02) mein Einstieg bei der Krimiserie Nord bei Nordwest. Bin angetan. Getragener Erzählfluß, viel Nebel, Humor.

[10:49] Retweet: Die Bahn bietet jetzt Entschleunigungsseminare auf offener Strecke an.

[10:06] Urlaub 7/12. Tage ohne Alkohol: 1179.

Donnerstag, 7. März 2019

[20:30] "Tief stapeln und dann überraschen." (Wisdom of the Crowd S01E12 - "Root Directory")

[19:49] "Wir waren 30 Jahre verheiratet. Bei jedem Küchenmesser, das du dann siehst, denkst du an Gattenmord." (Der letzte Zeuge S01E06 - "Wenn das Böse erwacht").

[19:44] "Die Toten haben es besser als wir." "Woraus schließen Sie das?" "Bisher ist noch keiner zurückgekommen." (Der letzte Zeuge - "Wenn das Böse erwacht").

[19:43] Ich wußte nicht, daß es in Leipzig ein Werk gibt bzw. gab, welches Sushi produzierte. Laut LVZ erhielten alle Mitarbeiter die Kündigung.

[19:42] "Eumel" hörte ich ewig nicht mehr. Es gehörte zum sprachlichen Standardrepertoire meiner Kindheit & Jugend.

[16:15] Der Improfilm Klassentreffen lief gestern Abend in der ARD. Die Protagonisten sind allesamt bekannte TV-Schauspieler.

[16:14] Kommissarin bei der Vernehmung: "Jungs, wir können gerne das Wer-hat-mehr-Zeit-Spiel spielen, aber da gewinnen ich. Ich bin Beamtin." (Herr und Frau Bulle - "Tod im Kiez")

[16:13] Urlaub 6/12. Tage ohne Alkohol: 1178.

Mittwoch, 6. März 2019

[20:48] "Wir gehen einigen Hinweisen nach zu einem Fall von uns. Vermißtes Mädchen, toter Junge. Sie haben es vielleicht in der Zeitung gelesen." "Weiße Kinder. Wenn's in der Zeitung steht, waren's weiße." (True Detective S3E04 - "Der Tag und die Stunde")

[17:22] Übrigens ist das Spektrum des Unbedenklichen und Normalen enger, als man denken könnte. Als ich vor einigen Tagen morgens 5.30 Uhr auf Station erschien, war das den beiden Nachtdienstkollegen nicht geheuer, den kurz darauf eintrudelnden Frühdienstkollegen ebenso wenig. Ich bin mir ziemlich sicher, daß nicht wenige dachten: 'Der hat doch wieder mit dem Saufen angefangen!' Wenn man sich nur 1 Milimeter abseits vom common sense befindet, erntet man Unverständnis, Skepsis und Unglauben. Das hiesige Dasein im deutschen Normalalltag ist unerbittlich genormt. Wenn man die Chupze hat, sich dem zu widersetzen, kann man sich mental von einigem befreien. Je älter man wird, desto größer die Chance. Bestimmt denken manche Alten, daß sie nun endlich die Sau rauslassen können. Daß Künstler einen an der Klatsche haben, weiß man. Wenn wir mal einen als Patienten haben, lachen wir über dessen Schrullen, finden sie, eben weil er Künstler ist, aber dazugehörig und plausibel. Ein "normaler" Mensch/Patient dürfte so aber nicht sein. Faszinierende Gesetze, denen man im Gesellschaftlichen unterworfen bzw. denen man ausgesetzt ist. Jede Gruppe darf die ihr zugeschriebenen Klischee bedienen und wirkt so glaubhaft. Als Patienten definieren und erleben wir Alkoholiker, Akademiker, vertrottelte Ehegatten... Leicht bedrohlich wird's erst, wenn sich jemand aus der Gruppe der Undefinierbaren, der Stinos (Stinknormalen) ein bißchen anders benimmt.

[17:05] Wieder ein Spruch, für den ich mir ein ideales Einsatzgebiet vorstellen kann: "Noch fünf Minuten und ich sage etwas, für das ein Bundesminister zurücktreten müsste." (Modeste Melancholie)

[17:02] Nun endlich die dritte Staffel True Detective, die ich nicht häppchenweise angehen, sondern endlich mal Binge-Watching praktizieren will.

[9:46] "Ich hatte schon so einige Aushilfsjobs und Sportlehrer. Ich weiß, was ein Tyrann ist." (Limitless S01E02)

[5:55] Urlaub 5/12. Tage ohne Alkohol: 1177.

Dienstag, 5. März 2019

[22:35] "Setzen Sie den guten Eindruck ohne mich fort!" (Professor T. S01E02 - "Die Abrechnung")

[16:53] Der Ferienmodus beim Biorhythmus ist nach 4 Tagen wieder gefestigt: rund 6 Stunden Nachtschlaf und 1 bis 2 Stunden am späten Vormittag oder am Nachmittag.

[16:22] "Professor T." ist Monk artverwandt. Durchgeknallter genialer Mann wird mit der Realität und dem Verbrechen konfrontiert. Ähnlich auch "Perception", wobei hier noch die Parallele "Wissenschaftler mit psychischem Knacks" und dessen befreundeter Rektor auffällt, der ihm Unanehmlichkeiten vom Hals hält. Statt des persönlichen Assistenten wie bei Perception gibt es hier eine loyale Sekretärin als helfende Hand.

[15:40] "In der Klapse war es sehr schön, aber die Menschen dort waren mir zu normal." (Professort T. S03E01)

[15:15] Warum hat mir niemand von der Serie Professor T erzählt? Ich stieß vorhin zufällig auf diese, inzwischen auf 12 Episoden in 3 Staffeln angewachsene Adaption einer gleichnamigen belgischen Serie und bin begeistert. Alle Folgen sind in der ZDF-Mediathek abrufbar.

[7:43] Urlaub 4/12. Tage ohne Alkohol: 1176 = 168 Wochen.

Montag, 4. März 2019

[23:55] Der letzte Zeuge ist tatsächliche eine klasse Serie. "Schöner Spruch! Von dir?" "Nein, aber ich zitiere nur das Beste."

[23:53] "Es gibt Leute, die bringen sogar noch das Besteck mit, wenn sie gefressen werden." (Der letzte Zeuge S01E03 - "Der süße Tod")

[22:03] "Ein knappes, schwarzes Trauerkleid. Eine perfekte Vorstellung. Die Frau ist ein Schlaganfall. Sogar meine Schnürsenkel hatten eine Erektion." (Der letzte Zeuge S01E02 - "Die Nacht, in der ein Toter stirbt")

[21:00] Wir alle haben pflaumenweiche Stellen in unserer stählernen Brust, also in meinem Fall in der rostigen. (Der letzte Zeuge S01E02)

[16:14] "Jammert deine Mom wieder, daß sie keine Enkel hat?" "Mich auf Knie zu schaukeln war schon schlimm genug." (Law and Order UK S05E06 - "Todesschüsse")

[10:46] Ich fand Dead End S01E01 nicht so übel, wie man laut Verriß hätte annehmen müssen. Immerhin lernte ich dank ihm noch die deutsche Serie "Der letzte Zeuge" kennen. Solange das nicht überhand nimmt... Außerdem ist Michael Gwisdek bislang völlig an mir vorbeigegangen. Ich nahm ihn nie wahr, auch wenn ich ihn angesichts seiner Filmografie irgendwann gesehen haben muß.

[7:15] Urlaub 3/12. Tage ohne Alkohol: 1175.

Sonntag, 3. März 2019

[21:21] Den Neueinstieg bei Dead End (S01E01 - "Mit den Cowboys kam das Verbrechen") nach zwanzig Minuten unterbrochen und seitdem nichts Nennenswertes mehr gemacht. Etwas im Netz herumgelesen, Musik gehört, die Wand angestarrt. Ich habe mich völlig verzettelt, keine Lust mehr für irgend etwas und wäre froh über ein Reset dieses verkorksten Tages.

[17:24] Soeben gesichtet, erstmal heruntergeladen das Feature "Selbstmordgedanken" (Audio / 55 min).

[16:19] Im Sachsenspiegel: "Die Mehrheit der geplanten Abschiebungen in Sachsen mißlang. Von 2600 angeordneten scheiterten 1500. Häufigster Grund: die Betreffenden waren nicht anzutreffen.

[16:09] Den Ausdruck Floriansjünger für Feuerwehrsmann sehr lange nicht mehr vernommen.

[15:37] Unter den zahlreichen Hörbeiträgen, die ich unterwegs vernahm, fand ich anläßlich seines Geschichtenbandes "Ein Haus für die Müden" das Interview mit dem bosnischen Schriftsteller Dzevad Karahasan geradezu erhellend und von unaufgeregtem Tiefgang. Ebenso informativ ein Hintergrund über die Sterbehilfe in den Niederlanden sowie das Interview mit dem Philosophen Sven Rücker (Ohne Massen keine Veränderung).

[14:50] Die Odysee bitte im Ticker WMDEDGT nachlesen. Konnte nachts nicht schlafen, fuhr quer durch Leipzig und quatschte mit Kollegen auf Station, fuhr wieder zurück und nahm schließlich 5 mg Diazepam, um dann endlich 6 Stunden zu schlafen.

[14:49] Urlaub 2/12. Tage ohne Alkohol: 1174.

Samstag, 2. März 2019

[20:07] Liste mit ungewöhnlichen Namen, die mir u.a. in TV-Berichten zugerufen wurden: Heimo, (Frauke) von der Haar (Was für ein Name!), Heskel (hebräische Variante), Benita, Erdmute, von der Aa, Reinherz, Metta, Joshard, Holk (friesische Koseform älterer Namen, die mit "Hold-" oder "Huld-" gebildet wurden = gnädig, dienstbar, treu), Antraud, Efthymia, Arved von zur Mühlen, Altfrid, Gunhild.

[22:00] Neben ungewöhnlichen Vornamen oder Namenszusätzen stoße ich immer wieder gerne auf Namen, die im Ganzen beeindruckend sind: Geo Fried Meubrink-Dinglinger / Wally Wünsch-Leiteritz.

[21:03] Noch nie vom Landsberger Poesieautomaten gehört.

[20:44] Dieser Tag nach nur zwei Nachtdiensten ist trotzdem beschissen. Alles ist wie Brei, ich bin unkonzentriert, übel gelaunt und habe zu nichts Lust. Für den fälligen Einkauf, damit ich für den morgigen Sontag versorgt bin, fuhr ich vier Haltestellen Richtung Paunsdorf zu Lidl und habe bewußt getrödelt, schlenderte an den Regalen entlang und guckte nach Dingen, die ich normalerweise nicht beachte und sehe, weil ich eher gezielt kaufe und weiß, welche Dinge ich will, brauche, wo sie zu finden sind. Darum agiere ich zuzeiten gegen diese Routine und heute war die Gelegenheit günstig, eben weil ich zu abgespannt und unkonzentiert bin, um anderes gut zu tun. Selbst bei den Nachrichtensendungen, welche ich nachmittags guckte, war ich nicht bei der Sache und hätte sie mir eigentlich sparen können. So setzte ich mich nach der Einkaufstour dann auch hin, um mit Haushaltsbuch & Kontoauszügen die Monatsaberechnung für Februar zu machen (Reingewinn 1221.- Euro). Ich überlege noch, ob ich die Hörbeiträge wiederhole und ob ich mich nun nach der Ablenkung besser auf eine Sache ausrichten kann.

[17:04] Das muß dem Journalisten runter gegangen sein wie Öl, als er über Algerien und seinen vom Schlaganfall gezeichneten Präsidenten Abd al-Aziz Bouteflika berichtete und von Algerien als einem "gelähmten Land" sprach.

[16:20] Urlaub 1/12. Tage ohne Alkohol: 1173.

Freitag, 1. März 2019

[18:22] "Dann müßten wir uns vielleicht von verschiedenen Bestattungsfirmen Angebote einholen wegen der billigsten Verscharrungen." ("Hauptsache Kultur" vom 8. November 2018 über den Dokumentarfilm "Adelheid, Kornelius & die Töde")

[17:10] Vor Nachtdienst 2/2. Tage ohne Alkohol: 1172.

Donnerstag, 28. Februar 2019

[19:41] Bei Deutschlandfunk Nova, das ich im Vergleich zum Deutschlandfunk eher selten höre, noch einen Podcast gefunden, das um mein Lieblingsthema kreist: "Sterben passiert das ganze Leben lang" (Audio). Mir ist Nova vom Ton her irgendwie zu flapsig. Der interviewte Wissenschaftsjournalist Felix Hütten hat gerade das Buch "Sterben lernen. Das Buch für den Abschied" herausgebracht.

[19:22] Die Fernsehserie "Der letzte Zeuge" mit dem leider viel zu früh verstorbenen Ulrich Mühe kannte ich gar nicht und tat mir die Pilotfolge an. Darauf kam ich, nachdem die neue Miniserie "Dead End" verrissen und als positives Beispiels ebenjene Serie angeführt worden war. Damals besaß ich keinen Fernseher und bis 2002 auch keine DSL-Flatrate, was meine völlige Unkenntnis erklärt.

[17:09] "In den sozialen Medien versammeln sich die Menschen um ihre eigenen Wahrheiten." (Politische Feuilleton)

[15:39] "Kellogg war fest davon überzeugt, daß Frauen durch Masturbation krank würden, und kam deshalb auf die glorreiche Idee, ihnen Phenolsäure auf die Klitoris zu kippen. Und Dr. Isaac Becker Brown war sogar noch radikaler. Er praktizierte gleich die Klitoritektomie. Das ging dann so: "Sie sind erkältet?`Dann masturbieren Sie wohl zu viel, meine Gute? Sie rasten aus, weil man Ihnen Säure auf die Klitoris kippt? Da sehen Sie's! Sie sind hysterisch! Hören Sie auf zu masturbieren, verflixt! Zack, weg mit der Klitoris, dann ist das Thema erledigt.'" (Kreatur vom März 2018)

[15:18] Erwähnt wird gerade das "Cunt Coloring Book" zum Ausmalen des weiblichen Gechlechtsteils. Verlinkt werden muß auch "Der Ursprung der Welt", worauf sich das Magazin des öfteren beruft. Bei Amazon bietet einem der Algorithmus auch gleich beide Bücher an. Frei nach dem Motto "Wenn Sie das ein ausmalen, können Sie das andere auch gleich lesen."

[15:11] "Der ganze Reichtum, die Vielfalt unserer Geschlechtsteile wird auf diese kleine, haarlose Aprikose mit einem Schlitz in der Mitte reduziert. Die Journalistin Camille Emmanuelle spricht von einer Barbie- und Ken-isierung des Körpers. Die geruchsintensiven Schamhaarbüschel, die in den 70ern gefeiert wurden, haben ausgedient. Her mit den blankgeputzten Muschis." (Kreatur") - Was Körperbehaarung betrifft, bietet arte die mehrteilige Kurzdoku-Reihe "Haarige Sache".

[14:54] "Vulva gefällt mit eigentlich ganz gut, das klingt nicht so mösenartig." Aus der im Magazin "Kreatur" erwähnten dänischen Dokumentation "Venus - Nackte Wahrheiten".

[14:35] Kreatur vom März 2018. Die erste Sendung dieses feministischen Magazins auf arte, die seit Beginn ungesehen auf meiner Festplatte lagert und nun endlich "entjungfert" wird.

[13:34] Als ich gerade dachte, wie sehr mir das vorhin gehörte Feature doch an die Nieren geht, stutzte ich: wieso Nieren?

[13:26] Habt ihr anhand der heutigen Tagesmarker die Ausnahme bemerkt? Vor Nachtdienst 1/2? Am Samstagmorgen gehe ich in eine 12-tägige Auszeit, die sich aus 6 Tage Urlaub, umrankt von 6 freien Tagen, zusammensetzt.

[13:08] "Laß uns übers Sterben reden" - Feature (gestrige Ursendung) über das Sterben eines Leipziger Mannes, Endvierziger, Wissenschaftler, Vater von 5 Kindern. Der Tipp eines Freundes, dem ich hiermit nochmals danke. In seinem Blog ließ Felix Freunde und Bekannte an seinem Schicksal teilnehmen.

[10:58] "Der suizidale Fortschrittspfad, auf dem der Mensch ist." (Kulturzeit vom 10. Januar 2019)

[10:41] Abschieben nennt man in der Schweiz Ausschaffen. Gelernt in einem Bericht über die Menschrechtsaktivistin Anni Lanz.

[8:58] Vor Nachtdienst 1/2. Tage ohne Alkohol: 1171.

Mittwoch, 27. Februar 2019

[20:24] Interessantes Feuilleton über die Zerplitterung unserer Gesellschaft. "Vor lauter aufwertungsbedürftigen Minderheiten lässt sich schließlich gar nicht mehr von der Mehrheit sprechen. Bald könnte es, überspitzt gesagt, eine Multigender-, Polyamorien-, Bioveganer-, Animisten- und National-Anarchistenquote für Politik und Wirtschaft geben, weil jeder im öffentlichen Raum Geltung haben will. (...) Wenn die Ausdifferenzierung der Lebensentwürfe weiter voranschreitet, wird es bald mehr als 60 kulturell codierte Geschlechter und durch zunehmende Migration weit mehr als 200 Nationalitäten auf engem Raum geben. Dann wird es permanent zu Konflikten zwischen widerstreitenden Wert- und Normvorstellungen kommen, dann wird jede gestopfte Gerechtigkeitslücke für die eine Gruppe mindestens eine neue für andere Gruppen aufreißen. Und dann wird der diffuse Begriff der Würde ständig neue Forderungen nach dem spezifischen Respekt für sich aufs neue benachteiligt fühlende Minoritäten hervorbringen."

[11:07] "Wenn ich nur mit lupenreinen Demokraten reden würde, wäre ich am Dienstag schon mit meiner Woche fertig." (Jean-Claude Juncker)

[10:34] Freier Tag 3/3. Tage ohne Alkohol: 1170.

Dienstag, 26. Februar 2019

[17:31] "Es ist genau so, wie man immer sagt: Die Wahrheit schafft es nie aus dem OP". (Atlanta Medical S01E06)

[17:29] "Ich verstecke Sie nur da, wo sich ein normaler Arzt keinesfalls sehen lassen würde." "In einem Wartezimmer." (Atlanta Medical S01E06)

[17:25] "Als Sie mich überredet haben [zur Koloskopie und anderen Maßnahmen], war mir nicht bewußt, daß mich das meiner Beerdigungsplanung näher bringt." (Atlanta Medical S01E06)

[16:25] Meine Güte, iZombie S03E05 sprüht geradezu vor Ideen. Ein Verdächtiger, Kunde bei einer ermordeten Domina, wird in einem Video gezeigt, wo er ausgepeitscht wird und plötzlich "Klimawandel" ruft. "Klimawandel" ist mein Safeword, lautet seine Erklärung bei der Vernehmung.

[16:14] "Hätten sie noch weitere Fragen, denen ich fachmännisch ausweichen soll?" (iZombie S03E05)

[16:17] Ds ist ja mal 'ne geile Folge von iZombie mit Sprüchen, die man gerne parat hätte für so Situationen... "Statt hier laut loszulachen, werde ich beim Rausgehen still vor mich hinkichern." (iZombie S03E05) - Stelle ich mir immer dann als despektierliche Reaktion vor, wenn jemand etwas von einem will, das man nicht möchte.

[16:12] "Anfassen ist etwas für Freunde, Geliebte und solche, die gerne verklagt werden." (iZombie S03E05)

[16:05] Noch 'n cooler Spruch, der sich auf Arbeit einflechten ließe, wenn man Hunger hat und eine Pause bräuchte: "Ich könnte schneller arbeiten, wenn ich meinen Blutzucker erhöhen würde." (iZombie S03E05)

[15:55] "Hier landet man also, wenn die Eltern einem nicht sagen, daß sie einen lieben." (iZombie S03E05)

[7:57] Cooler Spruch, den ich mir unbedingt für Station merken muß, denn ich werde unentwegt nach meinem Gesicht gefragt: "Was machst du für ein Gesicht?" "60% sind konzentriert, 40% sind übernächtigt." (SOKO Stuttgart S09E08 - "Blinde Wut")

[5:37] Freier Tag 2/3. Tage ohne Alkohol: 1169 = 167 Wochen.

Montag, 25. Februar 2019

[21:54] Ich habe noch nie Wim Wenders' "Der Himmel über Berlin" gesehen und freue mich, den Film noch rasch aus der arte-Mediathek herunterladen zu können, bevor er heute schon wieder aus ihr verschwindet.

[18:00] Law and Order SVU S12E12 nach 25 Minuten abgebrochen. Als Nebenffekt des akribischen Festhaltens aller Handlungen des Tages entwickelt sich ein Überdruß an vielen Serien, so daß ich derzeit auch diese pausiere und mich lieber manch liegen gebliebener Sendung auf der Festplatte widme.

[15:34] Nach Nachtdienst 5/5 = Freier Tag 1/3. Tage ohne Alkohol: 1168.

Sonntag, 24. Februar 2019

[15:25] Vor Nachtdienst 5/5. Tage ohne Alkohol: 1167.

Samstag, 23. Februar 2019

[17:10] Vor Nachtdienst 4/5. Tage ohne Alkohol: 1166.

Freitag, 22. Februar 2019

[19:27] In einem Bericht über Terezia Mora gelernt, daß das Ungarische nur ein grammatikalisches Geschlecht kennt und jeweils nur eine Vergangenheits- und eine Gegenwartsform, mit der auch die Zukunft ausgedrückt wird.

[16:51] Da in den Tagesthemen ein Beitrag über Früherkennung von Mammakarzinomen kommt, fällt mir eine Wissenschaftsmeldung ein, derzufolge blinde Frauen beim Abtasten der Brust (anderer) ebenso erfolgreich sind wie ausgebildete und erfahrene Gynäkologen.

[16:38] In einem Podcast die plausible Frage bezüglich des Rechtsstreits gehört, der um die § 218 und 219a geführt wird. Wenn der Schwangerschaftsabbruch selbst straffrei ist, wie kann die Information darüber dann ungesetzlich bzw. juristisch bedenklich sein? Zumindest ist das Problem nicht neu: "Kritiker erkennen einen Wertungswiderspruch in der Rechtslage, dass Schwangerschaftsabbrüche unter den Bedingungen des § 218a StGB zwar straffrei, eine bloße Vorfeldhandlung nach § 219a StGB aber strafbar sei."

[16:05] "Wir passen in keine Schublade. Wir brauchen den ganzen Schrank" ist das Motto der Band Arbeitsgruppe Zukunft. Ich höre deren Song "Büro".

[15:45] Vor Nachtdienst 3/5. Tage ohne Alkohol: 1165.

Donnerstag, 21. Februar 2019

[19:53] In einer Kulturpresseschau den Begriff "Relotiusfaktor" vernommen.

[19:50] Agenda: Kulturpresseschau - Generalweltanbrennung / Together! - Die neue Architektur der Gemeinschaft, Grassimuseum / Konsumzentrale Leipzig, Bauhaus / Voix - Netzwerk aus Künsterlinnnen / Rachael Fitzpatrick wandert nackt um die Welt / Ugeaars, ukrainische mechanische Holzmodelle / elektrische Tretroller / Haus F in Esslingen / Rotkäppchen / Künstlerpaare Leipzig, Ausstellung, Kunsthalle Sparkasse / Glucan, biologisches Alter / SocialBee / Alma Deutscher / Anti-Natalismus, Klage eines Inders / Digitales Deutsches Wörterbuch / Debüt Philipp Weiss (Am Weltenrand sitzen die Menschen und lachen) / sequenzielles Arbeiten / OTC-Medikament / Systemsprenger / Kakerlakenrache/

[17:44] In der Euromaxx-Sendung vom 7. Januar 2019 gerade gehört, daß in Spanien die Kinder erst am 6. Januar, dem Dreikönigstag, ihre Geschenke erhalten.

[17:28] Voix (frz. Stimmen) heißt ein Netzwerk aus 28 Künstlerinnen, das jetzt im Leipziger Bildermuseum eine Ausstellung macht, die bis Anfang April zu sehen ist.

[15:50] Vor Nachtdienst 2/5. Tage ohne Alkohol: 1164.

Mittwoch, 20. Februar 2019

[18:52] Interview mit Andre Heller über Thomas Bernhard, diesen seltsamen Kauz, diesen Nichtzugehörigen.

[18:41] Forschung aktuell über umprogrammierte Hormonzellen des Pankreas (Bauchspeicheldrüsen), was bei der Behandlung von T2D (Typ-2-Diabetes) wichtig sein könnte. Schon die zweite Meldung aus der Forschung innerhalb weniger Tage mit Blick auf die Volkseuche Diabetes.

[18:28] T-Books sind klingende Bücher, Bücher mit Soundeffekt, Lautsprecherpapier.

[18:22] Ein Hintergrund (Audio) über soziale Roboter in der Pflege.

[10:36] Anläßlich seines Todes kramt die ARD die Reportage "Deutschland, deine Künstler: Karl Lagerfeld" hervor, die eine Woche lang in der Mediathek abrufbar ist.

[10:00] Vor Nachtdienst 1/5. Tage ohne Alkohol: 1163.