Bücherlei Miszellen (81) [<<] [>>]
Ein Notizbuch vom Nichtmehrleben

Samstag, 17. Januar 2026

[23:31] Periodika: [Therapie]: KFZ-Mechaniker / Physio/Psychotherapie / Depression & Sachertorte / [Kulturgeschichte]: Trojanische Pizza / [Ärzte]: Zahnstatus / [Sinn des Lebens]: Jagd nach Glück / [Mann+Frau]: Zukunftspläne / Biologische Uhr / [Gesellschaft]: Patriarchat / [Kommunikation]: Wake up / Smalltalk / [Sosein des Menschen]: Vorlieben und Interessen / Artensterben / [Leipzig]: Dog Poop / Interimsblick / [Tiere]: Wildschweine / [Kein Tag ohne Demütigung]: Wartezeiten / Paßwortsuche / [Tanzen]: Scrubs-Tanzszene / [Politik]: Völkermord (2) / Völkermord (1) / [Psychologie]: Unsterbliche Verschwörungstheorien / [Alter]: Späte(re) Abhängigkeit / [Drogen]: Drogenspürkatze / Glückliche Kindheit / [Sprache]: Lästerzunge.

[16:43] Bei den Zeitläuften fühle ich mich beinahe täglich genötigt, nachzugucken, ob nicht doch der 1. April ist. Eine Meldung skurriler als die andere. Eben von der Idee gelesen, ARD und ZDF zu einem Sender zusammenzulegen.

[11:11] Für DDR-Sozialisierte wie mich ist es gewohnt. Die BILD regt sich auf, wenn ein Jugendsender Zeitangaben statt v.Chr. v.u.Z. schreibt. Laut Duden sind beide Schreibweisen korrekt.

[7:05] Für den Leipzig-Thread: Diesen Interimsblick gab es nur, als die drei Häuser, die seit 1966 dort standen, abgerissen waren und bevor die heutigen Höfe am Brühl hochgezogen wurden. Wir blicken übrigens auf die Reformierte Kirche.

[6:00] Freier Tag 6/7. // Tage ohne Alkohol: 3686.

Freitag, 16. Januar 2026

[21:00] Periodika: [Religion]: Heilige Messe / [Gesellschaft]: Dabei sein ist alles / [Drogen]: Weed / Drogen versus Alkohol / [Tiere]: Vogelfutter / [Psychotherapie]: Talk about mine? / [Philosophie]: Nihilismus / [Mann+Frau]: Wunschbrunnen / Männergrippe / Tierisches Ende / Geheimer Wunsch (2) / Geheimer Wunsch (1) / Rechnung.

[20:38] Lisa Eckhart glaubt nicht so recht an die Menschheit als Ganzes, genießt aber diese Hoffnungslosigkeit. (Sachsenspiegel vom 14.1.26)

[10:38] Netzfund: Und dann gibt es Menschen, denen erklärst du etwas und hörst plötzlich das Einwahlgeräusch eines Modems, während du auf eine Antwort wartest.

[8:21] Freier Tag 5/7. // Tage ohne Alkohol: 3685 = 121 Monate.

Donnerstag, 15. Januar 2026

[23:30] Periodika: [Sinn des Lebens]: Gute Gleichung / R_evol_ution / [heute-show]: Ehegattensplitting / [Kuriosa]: Sachsens erster Satellit / Solarenergie in China / Vulkanspektakel / [Musik]: Ode an die Menschlichkeit / [Krieg]: Kriegsfolgen / [Pflege/Sterben]: Sterbehilfe in Belgien / [Personenn]: Peter Falk / [Essen]: Chili con carne / [Leipzig]: Oper/Blaues Wunder / Logo-Zanke / Leipzig=Thread /- [Ephemere Streams]: Weiße Nächte (Dostoevskij-Verfilmung) / [Cartoons]: Hauptproblem / Rückzug / Ein Buch lesen / Dichterlesung / Pflegemängel / Alkoholfreies Bier / Verfehlte Vorbildwirkung / Prioritäten / Haha, Kinder /- Komplimentärfarben / Prompte Hilfe / Seltenes Glück / Der letzte Sprung / [Fensterblicke]: 14.01.26 / 12.01.26.

[21:55] Streichkonzert in Mailand mit Instrumenten, die Gefängnisinsassen aus dem Holz gefertigt haben, mit denen Geflüchtete über das Mittelmeer kamen. (Brisant vom 13.1.26)

[21:54] Optisches Spektakel bei Vulkanaktivitäten durch Kilauea auf Hawaii. Blau und Rot, meine Güte. (Brisant vom 13.1.26)

[18:34] In einem Bericht über Glatteis gelernt, daß es einen Fachverband für Fußverkehr Deutschland gibt. Ob die mich aufs Glatteis...?

[9:10] Für den Leipzig-Thread: Die Leipziger Oper wurde 1956-1960 restauriert. Der Platz davor hieß bis zur Wende Karl-Marx-Platz und heute Augustusplatz. Damals Parkplatz und damit häßlich fürs Stadtbild, heute über's Jahr oft zugestellt mit Märkten zu Weihnachten, im Winter mit Eislaufarena, zum Stadtfest, Beach-Volleyball usw. Das "Blaue Wunder" war eine ziemlich unübersichtliche Brücke an der Blechbüchse, weil der Platz (heute Goerdelerring) schwer zu passieren ist.

[8:49] Seitdem ich Inhalte wenn möglich thematisch sortiere, habe ich nunmehr auch eine Rubrik zu Leipzig, meiner Heimatstadt seit bald 60 Jahren. Soeben habe ich auf Mastodon einen Leipzig-Thread gestartet, in den ich neue Funde/Fotos mit Bezug zu meiner Heimatstadt einbringen will. Zum Start durchsuchte ich mein Archiv und fand ein paar, die passen. Erst letztens knipste ich aus der TRAM heraus die Spitze mit dem Turm der Propsteikirche St. Trinitatis. Seitdem das neue, sauteure Krikelkrakel-Logo offiziell eingeführt wurde, gibt es Zanke wegen Nichtakzeptanz.

[7:30] Freier Tag 4/7. // Tage ohne Alkohol: 3684.

Mittwoch, 14. Januar 2026

[23:58] Ein alter X-Account nur mit Fotos von aus meinen beiden Fenstern geschossenen Fotos = Fensterblicke: 14.01.26 / 12.01.26 / 09.01.26 / 08.01.26 / 07.01.26 / 05.01.26 / 04.01.26 / 03.01.26 / 02.01.26 [2] / 01.01.26 / 31.12.25 / 30.12.25 / 29.12.25 [2] / 28.12.25 [2] / 27.12.25 [2]. Alle alten, im Lauf der Jahre entstandenen Bilder sind auf Pixelfed zugänglich.

[22:55] Periodika: [Film=Specials]: The Rookie / Bones / Dr. Who / heute-show / Professor T. / HIP / Scrubs / Dr. House / Lark Road / Boston Legal / Dead like me / Nurse Jackie / Six Feet Under / Charite / [Film-Szenen]: Hippie-Tanz aus Schmigadoon (2) / Hippie-Tanz aus Schmigadoon (1) / Mintfrisch / [Ephemere Streams]: Die USA und der Holocaust (6/6) / Die USA und der Holocaust (5/6) / Die USA und der Holocaust (4/6) / Die USA und der Holocaust (3/6) / Die USA und der Holocaust (2/6) / Die USA und der Holocaust (1/6) / Trumps Amerika - Macht, Wandel, Widerstand /- [Gesellschaft]: Polarisierung / [Cartoons]: Dieser Zimmermann / Klare Trennung / Vorsichtsmaßnahme / Weiterbildung / Schuldzuweisung.

[19:06] Vorgestern schuf ich mit Subthemen eine Kategorie "kleinerer" Themen, die nun verlinkt sind. Um des Überblicks willen lasse ich die Hauptthemen noch separat. Sobald ein Subthema ausreichend Beiträge zusammen hat, steigt es in die A-List auf. Alle noch kleineren Themen: Ärzte / Beleidigung / Deutschland / Ehe/Partnerschaft / Essen/Trinken / Familie / Freitod / Gammler / Hunde / Kannibalismus / Kinder / Kommunikation / Mord / Ost/West / Outdoor/AufReisen / Personen / Philosophie / Politik / Rants / Räuchermännchen / Rassismus / Rechts/Konservativ / Roboter / Schwangerschaft / Sex / Sex im Alter / Sport / Tanzen / USA / Zombie/Untote.

[13:03] Ich experimentiere herum und habe die Ausbeute von gestern und vorgestern mal als Liste in TXT- und PDF-Version aufbereitet. Zum Herunterladen und Links probieren.

[9:55] "Große Glaubtierfütterung in der katholischen Kirche. Jeder bekommt eine Oblate in den Mund gesteckt." (Kiezschreiber)

[9:53] "Der Gatte behauptet, im Katastrophenfall sei ein Überleben ohne Espresso zwar möglich, aber nicht erstrebenswert." (Landlebenblog)

[9:45] Netzfund: Glück ist nicht, keine Probleme zu haben, sondern die Fähigkeit, mit ihnen umzugehen.

[9:40] Da ich zu nix komme, lese ich Blogs meist mit enormer Verzögerung nach, so daß ihr heute in den Genuß von Neujahrs-Content kommt: "... bin ich inzwischen auch der Meinung, dass nicht die Knallkörper, sondern die Knallköppe das Problem sind." (Landlebenblog) -- "2026. 2026. 20fünfundnein26." (Hmbl-Blog)

[9:02] Beim Discounter letztens Äpfel gekauft, die "roh" so hervorragend schmecken, daß ich nunmehr gezielt nach ihnen Ausschau halten werde. Roh meint: frisch nach dem Kauf; normalerweise lasse ich Äpfel so lange liegen, wie es geht, ohne daß sie faulen. Dann sind sie zwar schrumplig, aber zuckersüß. Doch die Sorte "Wellant" ist buchstäblich ein Kracher, irre saftig und wird, sollte ich seiner habhaft werden, in Unmengen erstanden werden. Ischschwör!

[8:47] Ebenfalls beim Hamburger Blogger gelesen: "Vorsicht bei der Wahl der Gemütslage." - Als ob man Gefühle auswählen könnte. Schön wärs's. Jeder Therapeut würde Luftsprünge machen.

[8:44] "Die Stadt legt die ungewohnte, nur geliehene Edelverkleidung hastig ab und präsentiert sich wieder im betont gewöhnlichen, vollkommen freudlosen Januarkostüm, wie wir es seit vielen Jahren kennen. Auf sämtlichen Gesichtern sieht man den hier allgemein üblichen Gesichtsausdruck, standard-unfroh." (Maximillian Buddenbohm)

[8:24] Freier Tag 3/7. // Tage ohne Alkohol: 3683.

Dienstag, 13. Januar 2026

[20:48] Periodika: Rekapitulation / [Film-Szenen]: "Du bist schwanger!" (Schwangerschaft) / Monty Pythons Sargträger (Beerdigung) / Beulenpest (Medizin) / Katzengrippe / [Themen=Cartoons]: Haben wir Kinder? / Pädagogik / Zugeständnis (Kinder) / [Cartoons]: Viagra? / Geschlechtsumwandlung / Statistiker / Effizienz im Gesundheitswesen.

[20:42] Rekapitulation (12) einzig zur Serie "Six Feet Under", die von 2011 bis 2005 auf HBO lief.- Das Ende von allem wird vermutet und daß wir "wohl in den beschissensten Zeiten überhaupt" leben. Wie wahr. Und dabei war Trump damals noch nicht in Sicht. Dennoch beschwört Ruth Ehemann George das Weltende: "Wir reden hier vom Ende des Lebens, wie wir es gewohnt sind." Das merken wir in Deutschland inzwischen ebenfalls. Spitze auch, wie Ruth mit ihren Männern abrechnet oder wie sie mit allen Ex-Frauen von George interagiert. // Solch grandiose Szenen durchziehen "Six Feet Under". Sie eignen sich für das Thema Lebensphilosophie + Sinnfrage. "Das bißchen Schmerz zählt doch wohl nicht." - "Es kann doch nicht so einfach sein." "Und wenn doch?" // Ruths Schwester explodiert ob der Sinnlosigkeit der Welt: "Nichts geschieht aus einem guten Grund." // Claire studiert in "Six Feet Under" Kunst und spart beim Gotik-Bashing nicht mit Blasphemien: "Wenn du auf einen blutenden Jesus kotzt, hast du vielleicht die Chance auf Erlaß der Studiengebühren." // Traumähnliche Szenen gibt es einige, so das Casting einer Leihmutter oder Ricos Fantasie eines Katholiken. // Als David entführt wird, furzt die Leiche im Wagen und düpiert den Entführer. // Sehr witzig ist das Bestattungsgespräch mit den vier sich streitenden Geschwistern, die ihren Bruder zu Grabe tragen wollen. // Eine Bettszene der anderen Art zeigt eine prätenziöse Managerin mit kurzem Nervenzusammenbruch. // Daß die Gebrüder Fischer Bestatter sind, beschert uns die makabre Szene, in der einer Toten der Mund zugenäht wird. // Brendas Mutter im Disput mit ihrer Tochter, der sie zerebralen Sex vorwirft, denn "niemand hat Lust, ein Glas Wasser zu vögeln".

[11:26] Neue Kuh, die durch's Dorf getrieben wird: vertical dramas (auch: micro dramas), für's Handy produzierte Minidramen, Soaps.

[7:07] Freier Tag 2/7. // Tage ohne Alkohol: 3682 = 526 Wochen.

Montag, 12. Januar 2026

[23:01] Periodika: [Filmszenen-Mix]: Der Adler / Humor / Protzen wie ein Pfau / Masturbieren / [Themen=Cartoons]: Insel=Lebensmüde (Insel) / Produktivität (Home-Office) / Opfer der AI (KI/AI) / [Cartoons]: Schlaftabletten / Yoga / Beratung / Chamäleons (2) / Chamäleons (1) / Welche ICD-Nummer? / Streusalz / Sie wünschen?> / Bauamt / Sitzangebot / Hobbies / Teenager vor 12 Uhr / You are here / [Roboter] : Zockender Roboter / [Essen]: Schweinsohrenteiglinge / [Welke+Pastewka]: Schrottkarren / Kreuzworträtselspiel / Zaun, Tür, Fenster / 4 Wochen ohne TV /- [Alter]: Zufrieden alt werden /- [Literatur]: Lange Nacht: Heinrich Heine /- [Ephemere Streams]: Kapitalismus made in USA - (1981 bis heute) / Kapitalismus made in USA - (1921-1946) / Kapitalismus made in USA - (1870-1920) / Terror, Tote, Völkerfreundschaft: DDR & der Nahe Osten / Johannes Brahms. Die Pranke des Löwen / Heinrich Schütz: Begründer der deutschen Barockmusik.

[20:05] Ich sah in der Tat zum ersten Mal, wie Schweinsohrenteiglinge im rohen Zustand aussehen.(Sachsenspiegel, 10.1.26)

[18:53] Fernsehperlen sammeln Oliver Welke und Bastian Pastewka seit drei Jahren in der Sendung "Wiedersehen macht Freude". Aus dem zeitlichen Abstand heraus betrachtet, muten sie skurril und komisch an, oft geradezu zum Schießen. Teil 1: 1963 gab es delikate Probleme um Tennisröckchen. // Die heute-Nachrichten im ZDF 1963, freilich eine Pilot- bzw. Probesendung, verliefen etwas holprig und beeindrucken durch den überprudelnden Enthusiasmus des Moderators. Als Kuriosum fällt auf, daß der Sprecher am Schluß vermeldet, daß die USA Venezuela "bei der Abwehr der kommunistischen Unterwanderung" helfen wolle. (WmF, 2. Staffel) // In einem Experiment im Rahmen einer wissenschaftlichen Studie wurden 1976 zwei Familien das Fernsehgerät aus dem Haushalt entfernt. Ob und wie eine Familie damit bzw. daohne zurechtkommt, ist der Knaller (WmF, 2. Staffel). // In der Sendereihe "Topographie: Bauen und Bewahren" wurden vielerlei Aspekte baulicher (Un)Tugend beleuchtet, wobei Dieter Wieland mit spöttischen Bemerkungen so gar nicht geizt (WmF, 2. Staffel) // Das große Kreuzworträtselspiel war 1971 eine Abendshow, die aus den Untiefen der Fernseharchive hervorgezerrt wurden. (WmF, 2. Staffel) // Zivile Fahrzeuge der in Deutschland stationierten alliierten Truppen waren laut diesem Bericht oft Schrottkarren, um deren Entsorgung man sich sorgte. (WmF, 2. Staffel).

[14:07] Retweet: In meinem Organspendeausweis habe ich nur Hirn, Eier und Rückgrat eingetragen. Da ist der Bedarf, glaube ich, am höchsten."

[13:41] "Der letzte Fremd-DNA-Fund an deinem Körper ist auch schon 'ne Weile her." - Wenn Forensiker mobben.

[13:11] Nach Nachtdienst 3/3 (Dienst 4/4) = Freier Tag 1/7 (Ausschlaftag). // Tage ohne Alkohol: 3681.

Sonntag, 11. Januar 2026

[17:17] Vor Nachtdienst 3/3 (Dienst 4/4). // Tage ohne Alkohol: 3680.

Samstag, 10. Januar 2026

[16:00] Vor Nachtdienst 2/3 (Dienst 3/4). // Tage ohne Alkohol: 3679.

Freitag, 9. Januar 2026

[16:40] Periodika: [In Bild und Ton] + [Selbsterleben]: Restfamilie Kolbeck / [Fensterblicke]: 09.01.26 / 08.01.26 /- [Filme Online]: Twin Peaks (3 Staffeln).

[11:46] 2013 wurde der Citytunnel eröffnet. Nach nur knapp 13 Betriebszeit müssen die Rolltreppen für mehr als 12 Mill. Euro ausgetauscht werden. Schon irre. Weiß einer, ob die Rolltreppen in den Promenaden am Hauptbahnhof einmal augetauscht wurden?

[10:30] Alle 3 Staffeln Twin Peaks von David Lynch gibt es in der arte Mediathek; zudem auch Staffel 9 einer der schrägsten Serien, die ich kenne und schätze: Inside No.9 S09E06 / Inside No.9 S09E05 / Inside No.9 S09E04 / Inside No.9 S09E03 / Inside No.9 S09E02 / Inside No.9 S09E01.

[10:20] Vor Nachtdienst 1/3 (Dienst 2/4). // Tage ohne Alkohol: 3678.

Donnerstag, 8. Januar 2026

[23:45] Periodika: [KI/AI]: Jugendliche zwischen Social Media und KI / Lost in KI: Wenn die beste Freundin ChatGPT heißt / [Musik+Konzerte]: Chuck Berry / Billy Joel - New York 1990 /- [Filme Online]: Inside No.9 S09E06 / Inside No.9 S09E05 / Inside No.9 S09E04 / Inside No.9 S09E03 / Inside No.9 S09E02 / Inside No.9 S09E01 / [Welke+Pastewka]: heute-Nachrichten / [Krieg]: Baller statt Böller / [Vor/Zunamen]: Milko & Margaux / Berno / [Religion]: Seele in der Vorhölle / [Alter]: Wehrpflicht ab 68.

[11:57] Als Sammler von Namen, die meine Aufmerksamkeit erwecken, muß ich auswählen und wollte mich insofern beschränken, als ich Namen, die in fremden Ländern beheimatet und gängig sind, nicht aufführe. Schade dann, wenn ich wie heute staune über Margaux, die französische Form von Margot/Margarete oder Milko aus dem slawischen Raum.

[11:34] Die Bundesweehr schafft sich neue Dienstpistolen an, die in Tschechien produziert werden. Baller statt Böller.

[7:44] Vor Spätdienst 1/1 (Dienst 1/4). // Tage ohne Alkohol: 3677.

Mittwoch, 7. Januar 2026

[22:56] Rekapitulation (11) gesammelter Inhalte zwecks möglicher Einordnung: Slapstik können manchmal auch die Schweizer. In "Tschugger" verschaffen sich die Haupthelden Zutritt zu einem mehr oder weniger bewachten Zimmer. - Waffen müssen gehandhabt werden können; andernfalls ist eine Pumpgun nicht nur potenziell gefährlich // Wenn der Pfleger eines Senioren getötet wird, ist es doch wohl nur verständlich, daß er sich Gedanken (Blutige Anfänger) um seine nunmehrige Versorgungn macht. // In "Law and Order" vergleichen die Cops Nutten und Politiker hinsichtlich der Arbeitsmoral, wobei letztere ungut abschneiden. // Im Augenblick leben, eine kluge Order für ein glückliches Leben, bedeutet auch, die Vergangenheit Vergangenheit sein zu lassen: "Das Gestern ist ein anderer Kontinent." (Inspector Barnaby) // Bones: "Es ist schön, wieder hier zu sein." - Heimat, so wichtig! // Beim Thema Tod muß ich splitten. Beginnen wird damit, WO Leichen gefunden werden können: Holzkiste / beim Angeln, Schrank, autonom fahrendes Auto, Container (2) / Container (1), Beton. - Weiter geht's damit, WIE man sterben kann, wo in Serien viele abstruse Möglichkeiten ge/erfunden werden: Herzinfarkt beim Spagat / Fenstersturz / Stöckelschuhn / Glassplitter / Kreuz / Golfball. // 1965 eröffnete das erste vegetarische Restaurant am Kurfürstendamm in Berlin. "Ob Möhren, Gurken, Kohl, Salat oder Spinat - Gemüse wird hier groß geschrieben." Es fallen Worte wie schmackhaft, Freunde der Pflanzenkost, Petersiliencoctail und Rettichsaft.

[22:55] Periodika: Rekapitulation // [Welke+Pastewka]: Tennisröckchen / [Essen]: Erstes vegetarische Restaurant Berlins / [Vor/Zunamen]: Nomen est Omen (3) / Originelle Namen (3) / Daheeme: Im Kiez 6.1.26 / [Allee-Center Leipzig]: Winter 2025/26 / [Kuriosa & Alltag]: Gud'n Dach / [Fensterblicke]: 07.01.26 / 05.01.26 / 04.01.26 / 03.01.26 // [Wissen]: Finden wir die Weltformel? / [Personen]: Outsider Freud / [Literatur]: 1816 - Frankenstein / [Medizin]: Die RNA-Revolution: Vom Impfstoff zur Krebstherapie / [Ephemere Streams]: Die große Hungersnot in Irland / Das Verhör / Das Totenschiff / Epidemien: Der infizierte Planet / [DDR]: Durch den Konsum.

[19:55] Weil ich, wie im vorigen Posting geschrieben, zyklisch nach Grünau ins Allee-Center fahre, was für mich, der ich aus Sellerhausen komme, eine kleine Tortour bedeutet, fotografiere ich dort seit 2022 Dekorationen und sortiere den etwas verhunzten Thread in die neue Rubrik "Leipzig" um: Winter 2025/26 im Allee-Center / Advent 2024 im Allee-Center / Advent 2023 im Allee-Center / Fahrräder-Dekoration 2023 / "Faszination Darm" 2023 / Regenschirm-Dekoration 2023 / Advent 2022 im Allee-Center.

[18:33] Vorhin aus der TRAM heraus die Spitze mit dem Turm der Propsteikirche St. Trinitatis. Ich kam aus Grünau vom regelmäßigen Treffen mit ehemaligen KollegInnen, von denen die meisten längst in Rente sind, so daß das Label "Rentnerklatsch" paßt. Am Haupteingang zum Allee-Center fiel mir erstmals das Gud'n Dach an der Tür auf. Mir Sachsen widdr.

[11:27] "Wir haben den Zweiten Weltkrieg nicht verloren. Unser Restsieg heißt Volksmusik." (HRK: Kommando Zuversicht)

[11:28] "Wir sind sogar mit Ländern befreundet, da hätte unsere Panzer früher nicht mal zum Tanken angehalten." (HRK: Kommando Zuversicht)

[11:27] "Ich hätte auch nie tauschen wollen. Ich hätte auch nicht gewußt, mit wem. Ich kannte ja keinen." (HRK: Kommando Zuversicht)

[11:18] Freier Tag 6/6. // Tage ohne Alkohol: 3676.

Dienstag, 6. Januar 2026

[23:00] Rekapitulation (10) gesammelter Inhalte zwecks möglicher Einordnung: Trump macht Journalisten verbal zur Schnecke. Dagegen wirkt das "Schwätzt keinen Unsinn!" von Ägyptens Präsidenten fast neckig. // Das Ende von allem wird in "Six Feet Under" vermutet und daß wir "wohl in den beschissensten Zeiten überhaupt" leben. Wie wahr. Und dabei war Trump damals noch nicht in Sicht. // Aus dem deutschen Streifen "Heute stirbt hier Kainer" ein Dialog, der mich dauerhaft amüsiert: "Kannst du das auch mit mir machen?" "Bist du Masochist?" "Ja." "Dann nicht." "Sadist!" - Ein anderer Ausschnitt zeigt diverse Pistolen und wer hier das Sagen hat. Köstlich. // Wie man unauffällig zu einem Teammeeting kommt (The Rookie). Aus dem Gebiet Slapstik. // Nochmals Slapstik bei "Bones", wo Booth von einem Blinden eine auf's Maul kriegt. // Columbo im Regiestuhl, eine schöne Szene, bei der nicht nur dem schrulligen Ermittler schwindlig werden kann. // In der tchechischem Kinderserie "Die Märchenbraut" wird die Märchenwelt von unserer infiltriert mitsamt der eher unangehmen Begleiterscheinungen wie Abfall. // Kommissar Falke ermittelt in einer Kirche und fordert wegen akuter Verdunklungsgefahr telefonisch Hilfe an: "Du sprichst von der Mafia?" "Nein, ich spreche von der katholischen Kirche." (Tatort "Schweigen") // Pro Israel oder/und pro Palästina ist immer schon die Frage gewesen und sorgt für kulturellen Schlamassel, aber auch vehemente Parteiergreifung. // Ein tätlicher Messerangriff in Zeitlupe aus "Knives Out - Mord ist Familiensache, der anders als erwartet endet. // Der französische Regisseur Jean-Pierre Jeunet schuf mit "Bigbug" eine Dystopie, in der Covid 50 für eine halbjährige Ausgangsperre sorgt. // Auf'm Klo, auf'ner Frau - kruder Vergleich zwischen einem Klogang und Sex mit 'ner Frau in "Der letzte Zeuge", einer Speerspitze des deutschen Krimis aus den 90er mit dem leider viel zu früh dahingegangenen Ulrich Mühe. // Hitchcock läßt in der Mysteryserie "From" mit einer Reminszenz an "Die Vögel" grüßen. // In "Will Trent" gesteht ein Verdächtiger, Drogen genommen zu haben, meint damit aber Lipidsenker und Magenschutzmittel. Der immer gut gekleidete Ermittler kann eine Situation und seine Partnerin gleichzeitig eine Bombe entschärfen, eine offenbar sexuell stimulierende Situation.

[19:00] Ich mußte eben an unser Gefühleseminar denken - Rock/Kleid umtauschen -, als ich zuhause die 5er-Packung XL-T-Shirts öffnet, anzog und stutzte, warum die denn so eng sind und entdeckte, daß sie allesamt Größe M sind. Jetzt gondele ich nochmals eine Stunde mit der TRAM durch Paunsdorf.

[18:44] Rekapitulation (9) gesammelter Inhalte zwecks möglicher Einordnung: In der Soko Stuttgart wird das Pendeln mit der S-Bahn als Lost time, als "tägliches schwarzes Loch" benannt. // Geil, TJ Thyne, der in Bones für seine Verschwörungsneigung bekannt war, wird in The Rookie nochmals als Gast-Esoteriker gezeigt. // Was in Zukunft mit (Musik)Kritiker geschehen könnte, demonstriert düster=lustig die Serie "Fallout". An anderer Stelle offeriert der diensthabende Roboter dem Opfer, welches sich zwischen "Tierpipi oder Vergewaltigung" wähnt, Organe zu entnehmen. // Männer müssen ja überall draufdrücken, selbst wenn die Funktion wie hier in "The Rookie" unklar ist, // Selbstredend sammle ich besonders reichlich Material zum Thema Alter, Pflege, Sterben und Tod. Schließlich bin ich ein lebensbejahender Mensch. Im Polizeiruf 110 "Untsterblich" redet einer von der Endstation Pflegeheim und fragt "Warum sterben nicht die Arschlöcher?". Daß in Würde alt werden keineswegs die Regel ist, gilt auch in UK (Mum). Vorbereitung auf das Unvermeidlichen nennt man hier die Geriatrie. In "Dead like me" findet Georgia alte Menschen zu langsam // In Märchen gibt es gute und böse Feen. In Torchwood eindeutig nur böse und häßliche. Nebst Kugelfische im Cabrio. Brauchen wir uns nicht zu wundern, schließlich ist Torchwood ein Spin-off von "Dr. Who". // Dochdoch, die Serie "Dr. Who" hat so ihre Momente. Auf dem Schlachtfeld mit Handminen lacht keiner. In einer Episode wird derjenige, der nicht lächelt, gnadenlos durch wild gewordene Roboter pulverisiert. // "Wir sind 100 km weiter als da, wo Jesus seine Sandalen verloren hat." Oder, wie wir in den 80ern sagten: JWD; und heute ist es eben das Funkloch. // Legendäre Szene aus Monty Pythons "Ritter der Kokosnuß": "Ich bin noch nicht tot. Ich würde gerne etwas spazieren gehen." // Die Internierung von Flüchtlingskindern, getrennt von ihren Eltern, ist herzzerreißend in "Law and Order SVU". Kommentar: "Willkommen in Amerika!". // In der britischen Satire "Spitting Image" wird uns glaubhaft versichert: "Die Zukunft sieht rosig aus". Wenn Politiker das sagen...! // "Brust oder Keule" gehört zu meinen Lieblingsfilmen. Slapstickalarm. Louis de Funes betätigt den Lichtschalter eines Keller, so daß Leute reihenweise die Treppe herunterstürzen. Als eine Frau an einem Kronleuchter baumelt, erweist er sich als einfühlsamer Mensch mit orthopädischem Genius. "Köstlich", als er gezwungen wird, nicht mehr taufrische Schnecken zu essen. Seinen Angestellten gegenüber erweist er sich als fähiger Motivator. Und als er mit Geschmacksverlut im KH liegt und eine Spritze kriegen soll, ziert er sich.

[13:08] Rekapitulation (8) gesammelter Inhalte zwecks möglicher Einordnung: Götz George in der Serie ""Der Kommissar". Dieser Duktus, diese schauspielerische Verve damals. Wie aus einer anderen Zeit. // Mit Alfons Zitterbacke durch den Konsum, Käsecreme und Hundekuchen. Erinnerungen aus Kindheit & Jugend. Siehe auch Thema DDR. // Zumeist wird vom Trinken abgeraten. Angesichts dieses Spinners in "Agatha Christies Das fahle Pferd" gibt's allerdings eine glasklare Trinkempfehlung. Im gleichen Streifen ein gespenstischer Straßenumzug mit Maskierten und, noch schlimmer, Kindern. // Im ewigen Kampf, ob nun aus religiösen oder anderen Motiven, muß man Partei ergreifen Unentschiedenheit gilt nicht mehr. Auf in den Kampf! // Solch grandiose Szenen durchziehen "Six Feet Under", weshalb ich mehrere zur Lebensphilosophie und zur Sinnfrage zähle. "Das bißchen Schmerz zählt doch wohl nicht." - "Es kann doch nicht so einfach sein." "Und wenn doch?" Was man IMMER tun kann gegen Schmerz und Verzweiflung: Lachen (Father Brown) // Eine Blumenlieferantin plaudert von ihren Plänen: "Eigentlich wollte ich Gerichtsvollzieherin werden. Naja, Hauptsache, man kann etwas Freude bereiten." // Frustabbau / Bei der Psychotherapie besprachen wir Skills, um Spannungen regulieren zu können. Es gibt immer tolle Gründe für seinen Frustabbau, wie Faber im Tatort E1262 "Cash" zeigt. // Tolle Folge mit Colin Hay und "Overkill" bis zum Overkill und obligatorischen Szenen im Leichenschauhaus. // Gerne wiederhole ich mich. Die britische Anthologieserie "Inside No.9" ist in Sachen Überraschung, Abgedrehtheit und Kreativität ein Muß. // Geht es jemandem zu gut, gibt es die App "Deprimizer", die einen garantiert runterzieht. // Stille Nacht bei den Nazis: "Adolf Hitler für Deutschlands Geschick, Führt uns zu Größe, zu Ruhm und zum Glück," "Unser Führer für deutsches Land, Von uns allen die Sorgen er bannt."

[6:10] Freier Tag 5/6. // Tage ohne Alkohol: 3675 = 525 Wochen.

Montag, 5. Januar 2026

[15:40] Rekapitulation (7) gesammelter Inhalte zwecks möglicher Einordnung: Die Sehnsucht nach draußen, auch und gerade aus dem Drecksloch Leipzig heraus, Sehnsucht nach eigentlich - allem, konnte ich gut nachvollziehen. // In der Soko Wien eine filmisch schön gemachte Szenerie möglicher Tathergänge unter Beteiligung auch der Opfer. // Der einst verbotene DEFA-Film "Fräulein Schmetterling"(1965/66) wurde rekonstruiert. Das Drehbuch schrieben Christa und Gerhard Wolf. Poetischer Film mit Traumsequenzen - "Wie soll man als Busschaffner die Sonne finden?" // Die nette Begrüßung würde ich gerne für unliebsame Zeitgenossen als Standardoption parat haben. // Wunder der Natur in CSI Vegas. Anhand einer Todessspirale von Ameisen philosophiert man über Konformismus und Abweichung. // Bei den FilmSpecials sind ein paar Szenen aus "Life on Mars", die die 70er Jahre hochleben läßt mit allen Klischees und Deutlichkeiten. "Schwul wie tausend Priesterseminare." Der Autogurt wurde in Deutschland erst Mitte der 70er Pflicht. In UK hätte er ebenfalls gute Dienste leisten können. "Erst gurten, dann spurten". // In "Sörensen hat Angst" brilliert Bjarne Mädel. Einer Kollegin schildert er, was Angststörungen sind. Großartig! Überhaupt, wie lakonisch Mädel spielt, hier in der Szene, als ihm jemand 'ne Knarre an den Kopf hält. // In der Medizin treten Maden zweifach in Erscheinung. Zum einen bei fortgerschrittenen Infektionen (The Good Doctor); zum anderen beim Einsatz steriler Maden (Atlanta Medical) zur Wundheilung. // In "The Good Doctor wird Schabbes am Krankenbett gefeiert. Außerordentlich berührend und in Zeitlupe, mit Musik hinterlegt.

[15:30] Freier Tag 4/6. // Tage ohne Alkohol: 3674.

Sonntag, 4. Januar 2026

[18:44] Rekapitulation (6) gesammelter Inhalte zwecks möglicher Einordnung: "Murdoch Mysteries" ist eine kanadische Krimiserie, die am Ende des 19. Jahrhunderts angesiedelt ist, so daß öfter technische Neuerungen in die Handlung eingebunden werden. Beim Zahnarzt allerdings muß man noch gehörig leiden. // IN ST Voyager S07E07 (Körper und Seele) tauschen Seven of Nine und der Doctor den Körper. Der Doctor kommt zu einer Freßorgie, echauffiert sich in Gestalt Sevens wild gestikulierend und geißelt schließlich deren asketische Prinzipien. // Die heute-show zur Lage in diesem Land sieht rot für das Ampelmännchen und ließ Robert Habeck um Fachkräfte werben: Come to Germany. // Über Chinas Kulturrevolution berichtet ein Reporter: "Es ist für einen Europäer unbegreiflich, wie die Menschen das ertragen können, ohne tollwütig zu werden unter dieser ständigen Behämmerung des Hirns" // Loriot und Diogenes-Verleger Keel mit einer Charles-Adams-Sparbüchse. Die Doku zum 100. Geburtstags von Loriot ist noch online. // Claire studiert in "Six Feet Under" Kunst und spart beim Gotik-Bashing nicht mit Blasphemien: "Wenn du auf einen blutenden Jesus kotzt, hast du vielleicht die Chance auf Erlaß der Studiengebühren." // Unter Sinn des Lebens subsumiere ich kluge Aussagen und alle Arten von Wegweisungen auf der Sinnsuche. Erfüllungs- und Glücksmomente gibt es selbst für Atheisten (Doktor Ballouz). // Im Polizeiruf 110 "Bonnys Blues" wird der Kötzschenbroda-Express (1947) angestimmt. Wer weiß schon, daß Udo Lindenbergs "Sonderzug nach Pankow" darauf basiert. Das Original ist Glen Millers "Chattanooga Choo Choo". // Coole Comicanimation in Criminal Minds. Schwarzweiß, Blut, Regen, alles beisammen. // Legendäre Filmszene mit Robin Williams als Patch Adams und der wichtigen Frage. "Wie begrüßt man Hitler?".

[17:40] Sue: "Ich sehe doch nicht etwa maskulin aus?" Becky: "Sie haben Reize, Coach, die weit über das Geschlecht hinaus gehen." (Glee S05E07)

[15:00] Periodika: Rekapitulation // [Psychologie]: Warum lieben wir Horror? / [Wissen]: Warum haben wir Grenzen? / [Literatur]: Die Brüder Grimm / Tolkien: Herr der Worte, Herr der Welten / [Kulturgeschichte]: Renaissance - Glanz und Gewalt einer Epoche (3/3) / Renaissance - Glanz und Gewalt einer Epoche (2/3) / Renaissance - Glanz und Gewalt einer Epoche (1/3) /- [Konzerte]: Simon Rattle- Gustav Mahlers Vierte Symphonie /- Iggy Pop - Zitadelle Spandau 2025 / [Ephemere Streams]: 44. Weltfestival des Zirkus von Morgen / Zucchero - Maestro des Blues / The Magic Flute - Das Vermächtnis der Zauberflöte / Thaimassage, die Heilkunst der Buddhisten / Krieg und Frieden /- [Sinn des Lebens]: Varietät im Analogen / [Cartoons]: USA-Venezuela / Talkshowfragen / Rapunzel / Digitaler Kellner // [Themen=Cartoons]: Anders sein (Sinn des Lebens) / Reichlich spät / Laut Duden.

[13:15] In Glee gehört, nachdem sich einer aufgespielt hatte: "Hier kommt Nordkoreastimmung auf." Sollte ich mir merken für ähnliche Situationen.

[11:29] Rekapitulation (5) gesammelter Inhalte zwecks möglicher Einordnung: Liebe zu Tieren, speziell zu 1 Hündchen, erwacht zu Beginn im schrulligen Ermittler "Will Trent" // Die finale Episode von The Quest (The Librarians) ist orwellmäßig stark und sehenwert. Toller Abschluß! // In "The Man Who Fell to Earth" mischt sich ein Außerirdischer unter normale Menschen auf der Erde und erlebt das, was Menschen Freude nennen und was menschliche Vielfalt ausmacht. Ich liebe diese Stellen! // In "The Orville" begegnet die Crew einer zweidimensionale Zivilisation und ist angemessen fasziniert. In freien Stunden genehmigt man sich ein gutes, freilich zähflüssig-braunes Gesöff namens Obsada: "Wenn der schon so aussieht, wenn er reingeht, habe ich ja Angst, wie er aussieht, wenn er rauskommt." - Zudem kommen die Mocklaner auf den Geschmack von Zigaretten. // Eine obstbasierte Ernährung macht nicht zwangsläufig friedfertig. // Rabiate paramilitärische Ausbildung von Kindern in Russland. // 1967 lief Dreizehn Briefe, worin in 13 Episoden ebensoviele Geschichten erzählt werden. Aus heutiger Sicht ein Zeitzeugnis aus einer ziemlich fremdartigen, fernen (schwarzweißen) Welt. In "Mord im Stadtpark" steht ein Obdachloser vor Gericht. // Zwei Klassiker von Otto, die ich nie müde werde zu hören: "Es wird Nacht, Senorita" und Rotkäppchen // Weil Maximillian Buddenbohm sich zurzeit dem Trend, sich dem analogen Dasein zuzuwenden, ähm, zuwendet, eine apologetische Szene aus "Professor T.", die die Varietät da draußen vor der Tür feiert. // Kleiner Sketch in Sächsisch über jemanden, der unsere Gesellschaft untersucht: Keene schöne Arbeit. Daß die Deutschen bei den Briten nicht allzu beliebt waren, thematisierte schon "Fawlty Towers": "Deutsche hassen, Frauen lieben!" Allerdings sind Ressentiments gegen uns nicht ganz unbegründet, wenn man bestimmte politischen Ansichten betrachtet: "So kann's doch nimmer weitergehen mit dem Gesocks".

[11:18] Lieber nicht aufzählen, was das neue Jahr schon so besudelt und entweiht hat, Oder? Brandkatastrophe in der Schweiz, USA fummelt militärisch in Venezuela herum / Politischer Anschlag in Berlin mit voraussichtlich tagelangemStromausfall. Und eben las ich, daß der gesamte griechische Luftraum geschlossen sei.

[11:17] Heiraten hat mich wahrscheinlich gerettet - vor allem, was hätte interessant werden können. (Heinz Rudolf Kunze // "Kommando Zuversicht")

[8:07] Netzfund: Ich soll Ihnen von der Gesamtsituation ausrichten, sie ist mit Ihnen auch unzufrieden.

[8:06] "Mein Vorsatz: weniger nachdenken." "Warum?" "Woher soll ich das wissen?" (KriegundFreitag)

[8:05] Netzfund: Jeder, der versucht, "Dry January" korrekt auszusprechen, klingt so, als hätte er schon acht Kurze drin.

[8:04] Netzfund: Alle sagen: kein Alkohol, kein Zucker, kein Kaffee. Aber wer war in meinen dunkelsten Stunden wirklich für mich da? - Sicher nicht Brokkoli.

[8:03] "Wir haben noch Zeit für eine ausschweifende, selbstgefällige Frage, die absolut nichts mit dem zu tun hat, worüber wir gerade gesprochen haben."

[8:01] Freier Tag 3/6. // Tage ohne Alkohol: 3673.

Samstag, 3. Januar 2026

[21:25] Periodika: Rekapitulation //- [Filme Online]: Wiedersehen macht Freude S03E01 / [Gefühle/Psyche]: Sehnsucht nach Geborgenheit / [Themen=Cartoons]: KI und Sex (KI/AI) / Trump + Venezuela (Trump) / Grundbedürfnisse (Lebenssinn) / Fragen über Fragen / Sinn vs. Unsinn /- Wer ist Victor? (Therapie) / Smoothie gegen Depression / Muss ja / Über-Ich /- [Sinn des Lebens]: Lebe im Augenblick! / Wunschlos sein? / Welchen Wolf füttern? // [Rants] Rant gegen Veränderung / [Kuriosa]: Leucht=Lichtgarten / [Weihnachten]: Mastodon-Thread / Bescherung weltweit / [Filmszenen=Mix]: Pilzinfektion / Keine Vergiftung / [MeinSosein]: Teamzusammenarbeit / Fatales Gemisch / [Cartoons]: Wutbürger-Triggertest / Tagesmenü / Streichinstrument / Reinlichkeit / Igel / Homöopathie in der Chirurgie / Der frühe Vogel / Letzte Worte / 1 Kaffee am Tag / Genetischer Defekt.

[17:43] Rekapitulation (4) gesammelter Inhalte zwecks möglicher Einordnung: Nachdem sich mehrere Ressourcen zum Thema angesammelt haben, gönne ich dem Krieg 'ne eigene Rubrik. Mit dabei eine Szene aus der Kafka-Serie über die Kriegsbegeisterung 1914, einen Rant gegen den Krieg aus Doctor Who, einige Cartoons (u.a. Der Sieger des Krieges), das berührende Scheiß Krieg! eines Zeitzeugen, Matthias Claudius' "Kriegslied" und mehr. // Es ist ein Bankkunde, soll ich rangehen?" "Auf keinen Fall!" // Belege aus der Krebsmedizin in Serien über Onkologie (Law and Order) und in einem Gespräch während der Autofahrt über Chemotherapie ("Dead to me"). // Bei Rants (Wutreden) aus "München Mord" einen Rant gegen Veränderung bzw. Plädoyer für Beständigkeit. Als letzten Rant hatte ich aus "Boston Legal" ein Wettern gegen Schrott-TV. // Komödiantisch wird in "A Million Ways to Die in the West" von 2014 auf die Anfänge der Fotografie eingegangen und was dabei Fotografie schief gehen konnte. Irre komisch ist auch die 1-Dollar-Szene. "Wirst du wohl den Hut abnehmen, das is n' Dollar." // "Glauben Sie an Gott? Auf einer Skala von 1 bis 10"? - "6,3". Leider nirgends notiert, aus welchem deutschen Krimi das ist. Apropo Kleriker. Als ich mich damals entschloß, Priester zu werden, bedurfte ich keiner solchen Werbung: "Komm zum Altar, Alter!"

[7:10] Freier Tag 2/6. // Tage ohne Alkohol: 3672.

Freitag, 2. Januar 2026

[23:55] Periodika: [Fensterblicke]: 02.01.26 [2] /- [Gesellschaft]: Urban Priols Tilt! 2025 (TV) / Urban Priols Tilt! 2025 (Audio) / [Drogen]: Digital Detox (2) / Digital Detox (1).

[22:10] Wenn der Körper nicht mehr mitmacht. Defizite, mit denen man erst einmal zurechtkommen muß.

[22:10] Repost: Mama sagte: Alkohol ist dein Feind. Jesus sagte: Liebe deine Feinde. Fall erledigt. Prost!

[22:05] Repost: Mich kotzt es echt an, daß ich von Dingen heilen muß, die nicht meine Schuld waren.

[22:00] Repost: Es war ein hartes Jahr, aber immerhin habe ich kein Labubu gekauft.

[21:06] Seit der Psychotherapie sehe ich kaum noch Serien. Während der 12 Wochen bis Mitte Dezember allerhöchstens zwei Folgen an den freien Wochenenden. Ich fühle mich derzeit völlig ausgelastet mit Arbeiten rund um die Miszellen, also dem, was ich tagtäglich an dieser Stelle bringe. Hinzu kommen die Podcasts, die ich nicht einmal ansatzweise zur Gänze durchzuhören schaffe. Bilder, Cartoons und all die Quellen zu sichten, die mich bereichern, und sie zu sortieren und zu archivieren, nimmt so viel Zeit in Anspruch, daß ich abseits davon keine freien Valenzen mehr für fiktive Formate habe und ebensowenig Lust dazu. Während der 14 Tage nach Beendigung der Therapie, die ich urlaubend und frei habend zu Hause verbrachte, arbeitete ich durchweg an dem Material, welche nicht ab-, sondern zunimmt. Das macht irre Spaß, so daß diese Zeilen beleibe keine Klage sein sollen, sondern Statement, womit ich außerhalb des gerade erst wieder angelaufenen Brotberufes den Großteil meiner Zeit verbringe. Was ich eigentlich sagen wollte. Nach vier Nachtschichten verschlief ich heute ein Treffen am Nachmittag und sitze mit wie immer am Ausschlaftag mit Jetlag herum und verbummle die Stunden, weil völlig verpeilt. Ich habe ja noch Urban Priols TILT! nachzugucken.

[17:40] Nach Nachtdienst 4/4 = Freier Tag 1/6 (Ausschlaftag). // Tage ohne Alkohol: 3671..

Donnerstag, 1. Januar 2026

[18:00] Periodika: [Weihnachten]: Mastodon-Thread / Weihnachten in Bulgarien / Weihnachten in Brasilien / Weihnachten in Vietnam / [Wissen]: Sandmännchen forever / [Fensterblicke]: 01.01.26 / 31.12.25 / 30.12.25.

[17:51] Repost: Ich bin jetzt in einem Alter, in dem das Umziehen für die Gymnastik als extra Trainingseinheit zählt.

[17:50] Repost: Schlaf ist auch eine Form von Gehirnwäsche.

[16:05] Vor Nachtdienst 4/4. // Tage ohne Alkohol: 3670.

Mittwoch, 31. Dezember 2025

[18:00] Vor Nachtdienst 3/4. // Tage ohne Alkohol: 3669.

Dienstag, 30. Dezember 2025

[18:38] Vor Nachtdienst 2/4. // Tage ohne Alkohol: 3668.

Montag, 29. Dezember 2025

[19:20] Am 12. September war mein letzter Dienst auf Station. In einer Stunde breche ich zum ersten Nachtdienst auf. Dazwischen liegen 9 freie Tage, 82 Tage Psychotherapie, 3 Tage danach krank geschrieben und seit 16. Dezember noch 13 freie bzw. Resturlaubs-Tage. ChatGPT errechnete, ich war 107 Tage nicht auf Station. Das sind 15 Wochen und 2 Tage. Heute Vormittag rief ich unsere IT an, damit mein Arbeitsplatz-Account entsperrt würde. Nach solch einer langen Periode geht mir freilich arg die Muffe. Es geht zuallererst nicht so sehr darum, ob ich das, was ich mir bei der Therapie erarbeitet habe, einsetzen und anwenden kann, sondern, auf tieferer Ebene, um die strunzprosaischere Frage, wie ich wieder Routine und "Flow" erlange, wie ich den Rost loswerde, den ich durch die Abwesemheit angesetzt habe. Eine BEM (betriebliche Wiedereingliederungsmaßnahme) mit den üblichen erst 2, dann 4, dann 6 Stunden über Wochen hinweg und dabei krank geschrieben, lehnte ich ab, weil meine Anreise allein 2 Stunden verpulvert hätte und das Verhältnis von Arbeitsweg und Arbeitszeit unproduktiv gewesen wäre. Körperlich hatte ich keinerlei Einbußen, die man hätte auf den Prüfstand stellen müssen. Nach der letzten Psychotherapie war ich länger aus dem Arbeitsprozeß heraus (12 Wochen PT, 2 Wochen krank, 4 Wochen kardiologische Rehabilitation und hinterher nochmals 4 Wochen krank, weil mich Influenza A erwischte), nämlich genau - Oh, wie gut, daß ChatGPT mir die Tage ausrechnen kann - 157 Tage (22 Wochen + 4 Tage). Das wäre ja gelacht. (An dieser Stelle bitte ein leicht hysterisches Aufjaulen vorstellen). Diesen Tagebucheintrag - schon der zweite heute, was ist nur los? - nenne ich "Nach Psychotherapie, vor Maloche".

[14:00] Periodika: [Kulturgeschichte]: Velozipedenkarussell / [Ephemere Streams]: Unternehmen Petticoat / [Essen/Trinken]: Zellbasierte Lebensmittel / Weihnachtsbier / [Fensterblicke]: 28.12.25 [2] / 27.12.25 [2] / [Auf die Ohren]: Chris Rea: Montreux Jazz Festival / [Bücher]: Raubdrucke als Kulturgut / [Wortperlen]: Abfalleimer-Aura / Lesealleinzeit / [Euromaxx]: 28.12.25 / 21.12.25 // [Religion]: Jungfrau Maria / [Tod]: Tod und Bewußtsein / [Psychologie]: Gefälschte Erinnerungen // [Filmszenen=Mix]: Leiche im Schrank / Beschimpfungen.

[13:59] Eine Dokumentation über Jahrmärkte, darin die damalige Attraktion, das Velozipedenkarussell. In Zeiten, als das Fahrrad noch eine Seltenheit war, konnte man auf dem Erwachsenenkarussell schon mal probesitzen.

[13:41] Zukunftsmusik, dessen Töne jetzt schon anklingen. In Tel Aviv stellen Forscher Kakaoprodukte wie Schokolade im Labor her. Zellbasierten Lebensmittel, eine mögliche Zukunft. Mehr in der Doku "Kakao aus der Petrischale".

[12:10] Tagebucheintrag "Fensterblicke" als Cut und Neubeginn. Von 1980 bis 1986 und seit 1999 wohne ich in Leipzig-Sellerhausen in einem Haus an der Kreuzung Plaußiger- Engelmannstraße. Dachgeschoßwohung, von der ich zur Straße hin die Kreuzung erblicke, am Küchenfenster den Hinterhof, in dessen Mitte drei prächtige Kastanienbäumen dominieren. Vor ein paar Jahren begann ich, diese beiden Möglichkeiten, vom Fenster aus wenigstens ein bißchen Natur und Wetter mitzubekommen, fotografisch zu nutzen, wenn sich ein Anlaß bot wie Nebel, Schnee oder einfallende Sonnenstrahlen. Darüber hinaus sind, wenn ich vom 4. Stock auf beide die Kreuzung formenden Straßen hinausschaue, die parkenden Autos sichtbar, deren Anordnung sich ständig ändert, was zu gewissen farblichen, manchmal kuriosen Konstellationen führt. "Fensterbicke" nannte ich es beim Fenster zur Kreuzung auf die Straße zu, "Hofblicke" beim Fenster zum Innenhof des Karrees. Es bereitete Freude, die Jahreszeiten zu verfolgen, wie sie den Charakter des immergleichen Anblicks prägten und veränderten. Bei den Fensterblicken archivierte ich Fotos auf Pixelfed: Licht+Schatten (3), Mond, Nebel, Wolken (2) / Wolken (1) / Licht+Schatten (2) / Licht+Schatten (1) / Schnee/Winter / Sonnenaufgänge / Niederschläge. - Dadurch daß ich mein Augenmerk immer wieder ausschließlich auf die Autos richtete, kamen Fotos zustande, welche ich separat kategorisierte; Farben am Fenster (2) und Farben am Fenster (1). Auf X postete ich die meisten in einem Thread. - Bei den Hofblicken generierte ich folgende Fotoarchive : Schnee/Winter / Herbst / Jahreszeiten im Hinterhof / Sonnenuntergänge / Eis/Rauhreif / Sommer / Regen / Nebel. Weil ich infolge meines Systematisierungszwangs die Kontrolle und den Überblick verloren habe, belasse ich es bei den oben verlinkten Pixelfed- Archiven und starte neu und hoffentlich weniger zwanghaft mit einem X-Thread allein unter dem Label "Fensterblicke" und subsumiere künftig alle in beide Richtungen geschossenen Bilder. Der Anspruch sind zwar nicht stringent tägliche Updates, aber doch so häufig es nur geht, um so die vergehende Zeit im Blick auf meine nahe und visuell am unproblematischsten zugängliche Umgebung nacherlebbar und erinnerlicher zu machen.

[8:50] Neben dem Klub 27 scheint sich ein anderer zu etablieren. Mehrere Musiker oder Interpreten von berühmten Weihnachtsliedern starben in der (Vor)Weihnachtszeit: Chris Rea (22.12.2025), George Michael (25.12.2016). Shane MacGowan (30.11.23), Dean Martin (25.12.1995). Nunja, der Frontmann von The Pogues wurde hier arg bemüht in den illustren Kreis gezerrt. Übrigens wußte ich nicht, daß BAPs auf dem 1996er Album "Amerika" veröffentlichtes "Weihnachtsnaach" mit Nina Hagen ein Cover von "Fairytale Of New York" (1987) ist, welches mir bis dato nicht kannte.

[8:40] "Nicht der geringste Beitrag zu gelingendem Leben ist ja das richtige Timing," (Stefan Gärtner)

[8:31] Als großer Bewunderer und Nutznießer, was die Ergiebigkeit für meine Sammlungen interessanter und so vielfältiger Phänomene und Menschen betrifft, empfahl ich sporadisch das Lifestylemagazin "Euromaxx", bekam aber nie auch nur eine Reaktion. Pech für die Kuh Elsa. Ich verlinke weiterhin alle Sendungen seit 2022.

[8:30] "Dem Kapitalismus ist es gelungen, selbst etwas so Geniales wie das Internet in eine die Nutzer:innen um den Verstand bringende Einöde zu verwandeln." (Jan Tölva)

[7:00] Vor Nachtdienst 1/4. // Tage ohne Alkohol: 3667.

Sonntag, 28. Dezember 2025

[22:50] Periodika: Rekapitulation //- [Gesellschaft]: Soziale Ungleichheit anhand von Körpern / [Gefühle/Psyche]: Perfektionismus / Zuversicht in schwierigen Zeiten / [Pflege]: Jung und pflegebedürftig / [Deutschland]: Billigabsteigen / [Personen]: LN: Hildegard Knef / [Drogen]: Psychedelika: Heilung im Rausch / [Psychologie]: Astralreise und Nahtod / [Medizin]: Wechseljahrsbeschwerden / [Literatur]: Lange Nacht: Jane Austen / [Musik]: Charles Gounod: Cäcilienmesse / [Medizin]: Drehtürpatienten //- [Cartoons]: Für-und-Wider-Liste / Warteraum für Haustiere / Detoxwunsch / Spiel des Jahres 2025 / Grundvertrauen? / Bitte keine Taufen! /- [Themen=Cartoons]: Nährwertlogo (Essen/Trinken) / Verdauung / 2025/2026 (Psyche) / Connaisseur (Drogen) / Grundbedürfnisse (Lebenssinn) / "Sag Danke!" (Trump) / Flensburg statt Betlehem (Xmas) / "'schuldigung?" / Weihnachten bei Atheisten // [Gesellschaft]: Tilt! 2025 // [Ephemere Streams]: Eddie Murphy, Hollywoods schwarzer König / Johann Strauss: Die Fledermaus / Jack Nicholson - Einer flog über Hollywood / Eine Frage der Ehre / Die Wiener Symphoniker feiern Johann Strauss / Christine / Frauenmusik am französischen Hof / Können wir uns selbst trauen? / Ein Leben unter Elefanten.

[19:18] Ehefrau: "Weihnachtsessen ist fertig." Ehemann: "Ich bin noch satt vom letzten Jahr."

[18:54] Retweet: Ich bin vielleicht nicht so witzig oder sportlich oder gutaussehend oder klug oder talentiert, aber ich habe vergessen, worauf ich hinaus wollte.

[18:40] "Wo bekommt man flüssige Erdnüsse her?" Pathologe: "Tja, das ist dann ihr Tanzbereich. Viel Spaß im Ballsaal." (Blutige Anfänger S06E10)

[17:10] Rekapitulation (3) der gesammalten Clips zwecks möglicher thematischer Einordnung. - "Tsunami, Kreuzigung, Holocaust!" ist in Boston Legal der Zwischenruf, der eine exaltierte Frau zur Räson ruft. // Analog zum Sujet Alkohol wird der Tod inhaltlich ordentlich zu Buche schlagen. Beginnen wir mit der klitzkleinen Entflammung aus "Dead like me", aus der ich gestern die Brutto/Netto-Szene vorstellte. // Apropo Tod: Warum eine irische Beerdigung 3 Tage dauern soll. Spoiler: Es hat etwas mit Alkohol zu tun. // Monty Pythons Märchenstunde verläuft wenig kindgerecht. // Die heute-show näherte sich dem Tabuthema Kinderarbeit. Jede noch so kleine Hand wird gebraucht. // Neben Alkohol und Tod wäre Mord ein drittes, seitenfüllendes Thema. Mit und ohne viel Blut. "Doch kein Nasenbluten" aus "Cold Case". // Ob eine Serie aus den USA kommt, kann man u.a. am Grad der Nacktheit (Blackwater) ermessen. // Franz Hohlers Der Weltuntergang (Langfassung) ist visionär und darum heute um so beeindruckender. // Herbert Grönemeyer begreift das Altern als Wachtum, womit er thematisch hierher gehört. // Bei den Kuriosa, der Sparte für besondere, auffällige Meldungen von Ereignissen, Leistungen, Aktivitäten), hält die Moscheemieze Einzug. // In "Agatha Christie's Poirot" stutzt der geschniegelte Hercule Poirot seinen Friseur zurecht, weil er angeblich die Koteletten ungleich geschnitten habe.

[11:42] Wer die Fernsehshow nicht abwarten kann: die Hörfassung von Urban Priols Tilt! 2025. Die von 2024 ist noch einige Stunden im Stream.

[9:16] DerEmil fragt, wie wir mit Wut umgehen. Mein Kommentar: "Bei mir ist die Wut ein so genanntes Folgegefühl, hinter dem andere Gefühle stecken. In Zeitnot (auf Arbeit) werde ich jähzornig, was aus der Angst zu versagen erwächst. Überforderung also mit Gefühlen wie Ohnmacht, Ausgeliefertseins usw. Bei der Therapie haben wir die Wut und Skills als Notfallmaßnahme besprochen, damit ich mich aus Hochspannungssituation holen kann. Die Praxis wird's zeigen müssen, ob es gelingt."

[7:50] Nicht wundern und nicht aufregen! Ich strukturiere hier etwas neu, wodurch Inhalte woanders hinrücken, gar unter neuer oder umbenannter Rubrik & Verlinkung. Grob gesagt, wird es mehr nach Themen sortierte Inhalte geben. Die Aufteilung nach Art der Ressource (Audio, Filmschnippsel, Link, Sozial-Media-Posting usw.) wird aufgegeben. Stattdessen werden, sobald ein Thema als solches benannt ist, alle wie auch immer gearteten Formate dorthin wandern und einsortiert. Anhand beispielsweise des Themas "Alter" finden sich Rubriken wie Cartoons, Beiträge (Postings), Hören/Podcasts, Filme (Film/Doku-Verlinkungen) und Clips (Filmszenen). Die bisherigen Mix-Kategorien für Sachthemen, Audiosammelsurium und "Aus den Mediatheken" entfallen. Dagegen sind unter Filme Online Streaminglinks zu Spielfilmen zu finden. An den Fotosammlungen (LeipzigPeople, Daheeme, Kuriosa/Alltag, Pflege/Arbeit, MeinSosein, Selbsterleben), den Musikvorlieben (Auf die Ohren), den Notaten sowie den restlichen Inhalten (Gedichte, Vor/Zunamen, Wortperlen, Nie zuvor gehört, Verhörer/Verleser) fummele ich (noch) nicht herum.

[6:24] Frei/Urlaub 13/13 // Tage ohne Alkohol: 3666.

Samstag, 27. Dezember 2025

[23:55] Rekapitulation (2) der gesammalten Clips zwecks möglicher thematischer Einordnung. Makaber geht es in der Serie "Dead to me" unentwegt zu. Leichen können ZNBV sein. // Kinder werden in (US)-Serien/Filmen nicht selten Kumpel genannt und es geht betont jovial zu. Auch beim Splitter entfernen // Daß Robert Musils "Mann ohne Eigenschaften" nicht eben ein Pageturner ist, greift die Soko Wien auf, indem der Ziegel als Handyversteck herhalten muß. // Alkohol landet freilich unter Drogen und generiert als gerne genommenes Sujet entsprechend Content, wobei ich den Frachtraum entladen für Kotzen nicht kannte. Mechthild Grossmann kann nicht nur Staatsanwältin im Münsteraner Tatort, sondern brilliert in "Die Chefin" als herrliche Schnapsdrossel. Adele Neuhauser vergreift sich gar an Meßwein. // Drogen wieder, Morphium, in der Krebstherapiem oder als Lifestyle. Der reichliche Stoff ("Law and Order") kann einem durchaus das Hirn vernebeln ("Dead to me"). Und: Süchtige kommen immer wieder, weiß man in Scrubs. Wir nennen sie Wiederkehrer bzw. Drehtürpatienten.

[20:40] Periodika: [Filme Online]: Die wundersame Welt des Louis Wain / Die zauberhafte Welt der Beatrix Potter // [Gefühle/Psyche]: Empathie // [Wissen]: Smartphones / Weltuntergangsuhr // [Psychologie]: Wahrnehmungs-Bias // [Weihnachten]: Mit kindlichem Erstaunen / Absage / Xmas unter Wasser // [Cartoons: Drogen]: Social-Media-Pillen / Neue Religion // [Cartoons: Weihnachten]: Erlebnisboxen / Einer muß ja / Im Stau // [Deutschland]: Barrierefreies WC.

[19:00] Rekapitulation (1) der gesammalten Clips zwecks möglicher thematischer Einordnung. Bei der Durchsicht kommen mir mitunter Gedanken und Einfälle zur weiteren Verwurstung: Corona ist schon so lange her und gut verdrängt, daß die Testungsszene aus "The Good Doctor" inzwischen angemessen fremdartig wirkt. Ebenso aus "Atlanta Medical", als eine NIV-beatmete Schwester den Ärzten noch sagen muß, wohin welche EKG-Elektroden kommen und der Monitor zu bedienen ist. // Die Diskrepanz zwischen Brutto und Netto aus "Dead like me". // Der Kernkraft stand man in den 70ern noch deutlich wohlgesonnener gegenüber. // Die Farbe Altersheimgrün ließe sich bestimmt so mittelgut vermarkten. // Aus der Psychotherapie erinnere ich die bei und von vielen geäußerste Erfahrung, sich stets automatisch das Schlimmste auszumalen, ein nicht eben seltener Bias. // Wie Männer in Dänemark in den 50er Jahren in die Krankenpflege kamen, erzählt die Serie "The New Nurses - Die Schwesternschule". Patienten wurde damals entlaust, was im Unterricht praktisch geübt werden mußte. Und daß Rauchen etwas mit erektiler Dysfunktion zu tun hat, war damals noch nicht so klar. // Über "Die grünen Handschuhe" postete ich heute Morgen bereits. // In der österreichisch-deutschen Serie "Totenfrau" geht es recht haarig zu. Am schaerlichsten fand ich, als Brünhilde der vor ihr liegenden Leiche den Mund zunähte, als sie den Priester abfackelte oder als sie einen Widersacher im KH mit einem Infusionsschlauch erdrosselte.

[17:44] "Als Erwachsene sind wir durchdrungen von der pragmatischen Routine des Lebens und das macht es uns schwierig, etwas mit kindlichem Erstaunen zu erleben. (Bones) - [=>Weihnachten]

[16:55] Wenigstens täglich einmal aus dem Fenster gucken, Mindestanforderung der Weltverbundenheit. War vor einer halben Stunde und nicht stringent heimelig. Jetzt ist es bereits kacke dunkel. [=>Fensterblicke].

[9:30] Behindertentoilette ist nicht gleich Behindertentoilette. Mir war nicht bewußt, daß in jede solche Toilette eine Liege und ein Personenlift gehört. Noch nie gesehen, noch nie erlebt. Kein Wunder, in Ostdeutschland gibt es keine und in Westdeutschland derzeit wohl nur 17. In England absoluter Standard in jedem öffentlichen Gebäude. Nachtrag: In Chemnitz gibts nun jedenfalls ein barrierefreies WC [=> Deutschland].

[9:01] "Ein Gebrechen für jeden." - "Die grünen Handschuhe" ist eine polnische Serie um drei ältere Frauen als unschlagbares Gaunertrio. In ihr wimmelt es von älteren und alten Personen, die in "normalen" Filmen nur spärlich besetzt sind. [=>Alter(n)]

[8:41] Nachdem ich die vergangenen beiden Tage die Mischmaschkategorien für Podcasts und Sachthemen leergeräumt und auf jeweilige Rubriken verteilt habe, und zwar ALLE, so daß die Mixkategorien "Audiosammelsurium" und "Sach-Themen-Mix" aufgelöst werden konnten, widme ich mich einer weniger stupiden Tätigkeit, weil ich alle Filmsclips durchzugucken beginne, um sie eventuell thematisch verstichworten zu können, was amüsanter, witziger und abwechslungsreicher ist. Ich werde möglicherweise hin und wieder den einen oder anderen Ausschnitt hier in separaten Aufzählungen wiederkäumen.

[8:18] "Wir sehen uns einfach nächstes Weihnachten. - Wenn du dann noch lebst." (heute-show)

[7:46] Man könnte glatt darauf wetten, / Überall belegte Sofas und Betten. / Überall das Marzipan im Magen, / Überall das Wohlbehagen. / Überall wird weihnachtlich umnachtet / Sehr besinnlich Raufaser betrachtet. // (Maximillian Buddenbohm)

[6:00] Frei/Urlaub 12/13 // Tage ohne Alkohol: 3665.

Freitag, 26. Dezember 2025

[17:10] Periodika: [Alter/Tod]: Forme(s) de vie / Ab 50 und ab 60 // [Filmszenen=Mix]: Krankenhäuser, Elend, Haß / Ran an den Messwein / Wut und Trauer / Niemand stirbt hier! // Alienlandung // [Lebenssinn]: Dogwalker / Lächeln zum Glück // [Sach=Themen: Weihnachten]: Fürchtet euch nicht! / Christbaum essen / Christmas Ugly Sweater // [Cartoons: Xmas]: Vorher - nachher / Talk to Santa Claus,

[17:08] Französische Künstler arbeiteten in einem Projekt mit zwei nahezu bewegungsunfähigen, schwerkranken Menschen, einem ehemaligen Boxer, einer ehemligen Tänzerin. Andere Tänzer sind quasi ihre lebenden Prothesen. Tanz und Bewegung, sehr eindrücklich. "Forme(s) de vie" heißt diese Aufführung.

[10:00] Heutzutage ist selbst der Papst nicht mehr vor neugierig-aufmerksamen Augen sicher. User entdeckten, daß Leo IX. zurzeit Deutsch lernt.

[8:00] Man kann einen Weihnachtsbaum auch vernaschen. Das Rezept stammt aus einem Euromaxx-Beitrag der DW.

[7:20] Virtuelle Weihnachtswünsche erreichen mich oft schon am 23. Dezember. Dann hauptsächlich während des 24., Heiligabend. Das Weihnachtsfest beginnt allerdings erst mit dem Sonnenuntergang AN Heiligabend, ein Erbe aus dem Judentum, in dem ein Tag mit dem Sonnenuntergang am Vorabend beginnt. Deswegen betet man im katholischen Stundengebet die erste Vesper am Samstagabend und die zweite am Sonntagabend. Ich ignoriere die vorzeitige Bewünschung konsequent, reagiere aber kaum noch patzig. Dennoch geht mir die immer vorzeitigere Praxis weihnachtlicher Riten auf den Senkel. Und, zum Kuckuck, die Vorweihnachtszeit nennt sich ADVENT!

[7:09] "Lächeln zum Glück" aus Resident Alien. Gibt es aber wirklich. Vera Birkenbihl hat das 60-Sekunden-Lächeln vorm Spiegel proklamiert, ein Skill, den ich während der Psychotherapie in mein Schattenbild einbrachte, welches ich an dieser Stelle noch vorstellen will.

[6:44] Frei/Urlaub 11/13 // Tage ohne Alkohol: 3664.

Donnerstag, 25. Dezember 2025

[19:55] Periodika: [Literatur]: Literatur und Gegenwart? // [Auf die Ohren]: Elvis Presley: Merry Christmasm Baby / Keb' Mo: Merry Christmas // [Themen=Cartoons]: [Weihnachten]: "Halte durch Bruder!" / Silent Night / Pro & Contra / Navi da, naja / Krippenplätze / Friede auf Erden! // [Wortperlen]: anlasslose Grundverdrießlichkeit // [Ephemeres zum Gucken]: Stolz & Vorurteil (2005) / Sabrina // [Filmszenen]: Hoden am Boden / Am Sarg / Elsbeth / So viel zu Kindern / Wieviel ist 2 x 2? // [Filme Online]: Plattenbau-Paradiese / Silvesterkonzert der Berliner Philharmoniker 2022 / Mozarts c-Moll-Messe - Salzburger Festspiele 2025.

[10:22] In einem Glückwunsch auf einen Blogeintrag hin geschrieben: "Alles Gute zum Fest und darüber hinaus schöne, unbeschwerte Raunächte! Hier in Leipzig hat es -8°C. Man muß wohl ein wenig schneller flanieren heute und die Eiskristalle vom Handy kratzen, wenn man etwas fotografieren will."

[4:08] Frei/Urlaub 10/13 // Tage ohne Alkohol: 3663.

Mittwoch, 24. Dezember 2025

Post by @Dostoevskij@mastodon.social
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[23:00] Höchst bestürzend und erschütternd ist der durch eine betroffene Erkrankte verfaßte Essay "ME/CFS - Die Grenzen der Autonomie"! Wenn ein Leben vielfach auf so rudimentäre Vollzüge wie Atmen und Liegen reduziert ist, stellen sich Fragen, die angesprochen werden. Aus medizinischer, psychologischer, philosophischer und persönlicher Perspektive. Das anzuhören und mitzufühlen nahm mich äußerst mit! Nachtrag: Mein Kommentar auf diese Reaktion: "Ich wünsche dir alle Hilfe, die derzeit möglich ist und so wenig Crashs wie nur denkbar! Ich leide seit 10 Jahren unter Fatigue und warte auf eine Gelegenheit, daß ME/CFS entweder bei mir erkannt oder ausgeschlossen werden kann. So gravierend wie im Essay ist es bei mir nicht. Ich fühle mit allen so existenziell Betroffenen mit. Daß auch aus ihrer Perspektive berichtet wird und nicht nur ÜBER sie.

[19:50] Periodika: [Lebenssinn]: Freiheit // [Filmszenen]: Scheiterhaufen verboten / Wenn Ärzte rätselraten / Reichlich Stoff / Kirchenspenden / Lecker Eiswürfel // [Themen=Cartoons]: [Weihnachten]: Schlimme Drohung / Für welche Konsole? / Geschenkedownload / Festmenüs / Stallbild / Erpressung // [Sach=Themen A-Z]: [Gefühle/Psyche]: Mitgefühl // [Nie zuvor gehört]: End-Scherzl / [Audiosammelsurium]: Psalmen und Trost.

[19:10] Die BILD mit einem Durchhalteartikel für jene, die Weihnachten allein verbringen. Anscheinend vertraut sie ihrer Überzeugungskraft nicht recht; denn am Ende werden die Nummer der Telefonseelsorge angegeben.

[16:14] "Den meisten Streß machen wir uns, weil wir eine völlig verdrehte Vorstellung von Freiheit haben." (Achtsam morden)

[8:33] In einem Blogkommentar gelesen: "Möge 2026 erwartungswidrig famos werden."

[7:32] Frei/Urlaub 9/13. Tage ohne Alkohol: 3662.

Dienstag, 23. Dezember 2025

[18:08] Periodika: [Lebenssinn]: Zeit & Aufmerksamkeit // [Ephemeres zum Gucken]: Luciano Pavarotti: Central Park / Der Mond - Unser ewiger Begleiter // [Alter/Tod!] // Filme/Dokus / Sarco / Schöner sterben // [Themen=Cartoons]: [Weihnachten]: Zimtgeruch / In der Urologie / Verwechslung / Ein Korb statt Sack / Abführmittel als Strafe / Kunst // [Sachlich=Specials]: [KI/AI]: Zweitmeinung / Wie KI die Popmusik verändert /- [Trauer]: Warum ich? // [Cartoons]: Mitten entzwei / Zum Aufhängen? / Alles muß raus / Kongreßnotfall / Familie / Buchstäblich.

[4:09] Frei/Urlaub 8/13. Tage ohne Alkohol: 3661.

Montag, 22. Dezember 2025

[12:11] Periodika: [Filme Online]: Ephemeres zum Gucken (2) / Ephemeres zum Gucken (1) / Schnappt Shorty / Genie und Schnauze / Jean-Michel Jarre: Live in Sevilla / Fargo / Perfect Days // [Sachlich=Specials] + [Lebenssinn]: Ist unsere Persönlichkeit veränderbar? // [KI/AI]: KI in der Gastronomie / KI und kollektive Intelligenz / KI im Journalismus // [Audiosammelsurium]: ME/CFS: Die Grenzen der Autonomie / Raum und Resonanz / Überdosis Zucker / Digital Detox / Weltordnung wohin? / Flucht/Vetreibung 1945 / Schwarze Pädagogik / Zweites Vatikanisches Konzil // [Themen=Cartoons] + [Weihnachten]: Uwes Krippe / Musikwünsche /- [Psychotherapie]: Fragen über Fragen / Die Hose // [Selbsterleben]: Alle Jahre wieder / [Cartoons]: Deutsche in der Wüste // [Sachlich=Allgemein]: Der Käfer (2) / Der Käfer (1).

[12:10] Streamingangebote aus den öffentlich-rechtlichen Mediatheken sind zeitlich begrenzt. Wenn es sich um Spielfilme oder Konzertmitschnitte handelt, oft nur wenige Tag, so daß mit die Idee kam, dafür einen Thread zu etablieren, in dem ich die Links ad libitum ein- und ausbauen kann. Bisher zwei Posting: Ephemeres zum Gucken (2) und Ephemeres zum Gucken (1).

[8:55] 2019... 2026. 2026. Alle Jahre wieder. Das kann ja heiter werden.

[8:20] "Unser Backofen backt auf der rechten Seite grundsätzlich mehr als auf der linken. Rechts wird alles braun. Ein Ofen mit politischer Botschaft." (Vanessa Giese)

[8:12] "Es gibt ja noch die weichen Benefits: Freigetränke, das flüssige Gold der Gaukler, Vorleser, und Fahrensleute." (Uli Hahnemann)

[8:04] Bei Heern Rose gelernt, daß XL-Eier zu meiden sind, weil sie nicht rasse-, sondern altersabhängig ist. Alte Hennen werden mittels unschöner Maßnahmen gezwungen, wieder Eier zu legen.

[8:00] "Im November hechelte ja alle Welt 'Black Friday'-Rabatten hinterher wie nicht gescheit. Dabei gilt immer noch die alte Kaufmannsregel: 'Rabatt, mein Kind, so lass‘ dir sagen, wird vorher immer aufgeschlagen'." (Fliegende Bretter)

[6:57] Frei/Urlaub 7/13. Tage ohne Alkohol: 3660.

Sonntag, 21. Dezember 2025

[21:42] Periodika: [Filme Online]: The Whale / Verlorene Illusionen / Das weiße Band / Running Man / Mozart-Requiem in der Sagrada Família / Queens of the Stone Age Baloise Session 2025 / The Who, Live at Kilburn 1977 / Amy McDonald Baloise Session 2025 / Joyce Carol Oates / Schrille Nacht / Rosenthal / Die Thomas Crown Affäre // [Themen=Cartoons] + [KI/AI]: Hausaufgaben // [Weihnachten]: Weihnachten bei Wutbürgern / Abgelenkt / Damals in Betlehem (2) / Damals in Betlehem (1) / Fiese Weihnachten (3) / Fiese Weihnachten (2) / Ganz Gans (3) / Ganz Gans (2) / Ganz Gans (1) // [Verhörer/Verleser]: Prostlos // [Vor/Zunamen]: Polo / Nomen est Omen (3) / Nomen est Omen (2) / Söke / Philine // [Filmszenen]: Hündchen Patat / Wie im Gefecht / Wieder zuhause / Wär doch schade // [Daheeme]: Engelmannstraße/Kiez / Paunsdorf // [Cartoons]: Dann nicht! // [Audiosammelsurium]: Lange Nacht: Rilke // [Insel]: Refugium / [Psychotherapie]: Unendlich.

[21:12] Lange Nacht - Das glücklichste Volk der Welt. 7 Stunden Podcast über die Frage: Was trennt und was verbindet Ost- und Westdeutsche? - [1] / [2] / [3] / [4] / [5] / [6] / [7]. Ich habe alle Teile gehört und bin nachhaltig beeindruckt und durch die Hörerfahrung beschenkt.

[17:33] Tausendsassa Micky Beisenherz bezeichnet das Verschwinden von Cafés und Kneipen in den Städten als prostlos. Ich las zunächst proustlos. Ein Fall für die Rubrik "Verhörer/Verleser".

[15:55] Retröt: Bei Familie Merz gibt es bestimmt Zündkerzen am Weihnachtsbaum.

[15:43] "Wie läuft's denn so als alleinerziehender Vater?" "Wie im Gefecht, nur daß alle überleben." (Will Trent)

[10:30] Vor 9 Jahren wurden 2 Pappeln gefällt, auf die ich blickte, sobald ich aus meinem Fenster sah. Und mich an ihnen erfreute und sie weiterhin vermisse. Bei den Fotos zu diesem Massaker (Thread) ergänzte ich ein Vorher-Foto. Wenigstens dies bleibt: Fotos angucken, um sich zu erinnern!

[9:34] "Im Grunde genommen sind Studenten der Geisteswissenschaften wie Tauben. Keiner braucht sie, aber man findet sie in jeder Stadt. Sie picken sinnlos vor sich hin und trotzdem ernährt sie der liebe Gott. Niemand hat je einen toten Kunststudenten im Park liegen sehen." (Kiezschreiber)

[9:33] "Wortspiele aus der Hölle: 'Pfeif auf deine Zukunft, wenn die Hoffnung flöten geht.'" (Kiezschreiber)

[8:47] Ich liebe Nebel, der ja bekanntlich die Unlust der Natur ist, die Umgebungsvariabeln zu laden. Herr Buddenbohm postete heute Fotos aus Hamburg. Auch im Odenwald ist es in letzter Zeit des öfteren neblig gewesen. In Leipzig kommt Nebel eher selten vor, was nicht heißt, daß wir mehr Durchblick hätten.

[8:08] Frei/Urlaub 6/13. Tage ohne Alkohol: 3659.

Samstag, 20. Dezember 2025

[16:44] Periodika: [Daheeme] + [Fensterblicke]: Licht+Schatten (3), Mond, Nebel, Wolken (2) / [Farben am Fenster]: Mischmasch (2023) / Dezembertristesse // [Themen=Cartoons] + [Trump]: 1 Gesicht /- [Psychotherapie]: Männer beim Therapeuten /- [Das letzte Abendmahl]: Einzeltisch? / Putins Version /- [Weihnachten]: Weihnachten bei Atheisten / Festbraten / Wunscherfüllung / Wie friedlich /- [Schach]: Auf gerade Linie // [MeinSosein]: Psychiater // [Cartoons]: USA / Im Dezember / Gänsekeule // [Sachlich=Allgemein]: Aufmerksamkeit // [Filme Online]: Verliert unser Gehirn den Fokus? / Schrille Nacht (2022) // [Sachlich=Specials] + [KI/AI]: KI, die neue Waffe im Krieg.

[12:11] Retweet: Um einen Prinzen zu finden, mußt du einen Frosch küssen, nicht den ganzen Teich vögeln.

[12:09] Retweet: Ich bin so müde, wenn ich mich in Kaffeebohnen legen würde, wären sie entkoffeiniert,

[10:10] Ich wollte vorhin den Link zur arte-Dokumentation Verliert unser Gehirn den Fokus? posten, die der Frage nachgeht, ob unsere Konzentration ob all der Ablenkung leidet. Nachdem mein PC seinen täglichen Routineabsturz hingelegt hatte und er wieder hochgefahren war, vergaß ich's merkwüdigerweise. Womit wir beim Thema wären.

[8:30] Zu meinem Eintrag über die fast 30 Jahre des Leipziger Bücherlei reiche ich die aus dem Internet Archive gezerrten Screenshots nach.

[5:46] Frei/Urlaub 5/13. Tage ohne Alkohol: 3658.

Freitag, 19. Dezember 2025

[23:33] Periodika: [Filme Online]: Ist die Rente noch sicher? / Die unsichtbare Patientin - Sind Frauen anders krank? / Hildegard Knef - So oder so ist das Leben / Jane Austen - Literatur und Leidenschaft // [Podcasts]: Podcasts & Hörbares (7) / Podcasts & Hörbares (6) // [Sachlich=Specials] + [Lebenssinn]: Anderen wichtig sein / Vom Aufhören // [Audiosammelsurium]: Die Heilige Nacht im Faktencheck / Markus Gabriel: Moral & Tatsachen / Nie mehr Kopfrechnen? / Walter Ulbricht / Zitrusfrüchte / Doping / Warum es ohne Glauben nicht geht / [Filmszenen]: Soziale Not / Lachgroschen // [Wortperlen]: Niederdruck (=Depression) // [Cartoons]: Schnell abhauen // [Auf die Ohren]: Mah Nà Mah Nà / Last Christmas in 25 Styles.

[20:12] Zu geil. BILD berichtet über den abgesägten Weohnachtsbaum auf dem Altmarkt in Löbau. Und als Werbunganzeigen bekommt man künstliche Weihnachtsbäume bei Amazon offeriert.

[19:32] In der Sendung "Vom Aufhören" den Ratschlag vernommen, täglich bewußt einmal dem Hamsterrad zu entfliehen. Aufhören wird postuliert als "Grundbedingung des gelingenden Lebens". Täglich heilsame Momente schaffen, eine Phase des Innehaltens, des Stillseins und - eine schöne Wendung - des nicht verzwecktens Daseins. Noch ein schön formulierter Impuls: "im Kopf umparken".

[11:48] Jemand hat diverse LLMs ein paar Folgen "Wer wird Millionär" zocken lassen. Christian Fischer kommt dabei mit diesem Satz um die Ecke: "'Leute, in Kürze kommt die Generation Ärzte, die ihr Studium mit KI gemacht hat, in die Krankenhäuser - Ihr solltet anfangen, gesund zu essen'"

[11:05] Im Landlebenblog "Da hat sich über die Jahre ja ganz schön was angesammelt" im Zusammenhang mit einer Rohrreinigung gelesen. Gedacht: 'Ebensogut könnte dieser Satz von meinem Psychotherapeuten kommen."

[10:40] "Die eiligen Vorboten der Heiligen Drei Könige sind schon auf dem Weg nach Bethlehem, und sie heißen Hektik, Stress und Schnappatmung." (Landlebenblog)

[10:30] "Is schon ganz schön hier, wo wir wohnen, würde der Gatte jetzt sagen, das ist die verschärfte Form der Begeisterung, zu der er sich nur selten hinreißen lässt." (Landlebenblog)

[10:06] Alban Nikolai Herbst kämpft gegen Depressionen, die er Niederdruck nennt. Mit 26 Jahren knallte er "in Selbsttötungsabsicht volle Kanne in eine Hauswand". Er braucht, den "chemischen Anschnallgurt". Seit Frühjahr rühre ich im Hormonhaushalt herum. Nachdem mehrere Anläufe in der Vergangenheit gescheitert waren, kann ich behaupten, seitdem die Sicherheit durch besagten Anschnallgurt zu fühlen.

[7:22] Wer weiß schon, daß der durch das Muppet-Show berühmt gewordenen Gassenhauer Mah Nà Mah Nà aus dem Film Schweden - Hölle oder Paradies? (Svezia, inferno e paradiso) stammt? Und die so dargebotene Performance hat ihren ganz eigenen Reiz.

[6:20] Frei/Urlaub 4/13. Tage ohne Alkohol: 3657.

Donnerstag, 18. Dezember 2025

[18:48] Periodika: [Wortperlen]: Bezifer (Bezos + Luzifer) / [Auf die Ohren]: The Droids: The Force / Florence + The Machine: Free / Shirley Serban: Menopause Rhapsody // [Filmszenen]: Hund auf den ersten Blick / Zurück zu Mutti // [Selbsterleben]: BL/LB 1996-2025 (Screenshots) // [Nie zuvor gehört]: Pagan // [Cartoons]: Wlan / Allfälliges Staubsaugen / Timing / Auf Augenhöhe / Klagelied // [Euromaxx]: 14.12.25.

[16:30] Bei der Musiktherapie während meiner PT verabschiedet man sich in der letzten Einheit entweder mit einem Lied oder mit einem Zusammenspiel der Gruppe oder beidem. Ich wählte Gerhard Schönes "Spar deinen Wein nicht auf für morgen", lernte gerade eben "Free" von Florence and The Machine kennen und bin enthusiasmiert vom Text und dem musikalischen Wumms, so daß ich möglicherweise vor einer Woche diesen Song eingebracht hätte.

[13:16] Seit Stunden - Ablenkung ist mein zweiter Name - recherchiere ich zu alten Seiten von mir und bin baff, wie wenig das Netz wirklich vergißt, selbst wenn man dies so oft gesagt bekommt. 2009 führte ich kurze Zeit ein wikibasiertes Nebenprojekt namens "Bücherlei Logbuch" (auch Bücherlei Notizen oder Bücherlei Weblog), über das die Google-KI ziemlich korrekt schreibt: "'Bücherlei Logbuch' war ein Blog, der sich mit dem Thema Bücher, Buchprojekte und die Verlags- bzw. Selbstveröffentlichungswelt beschäftigte, mit Beiträgen wie der Leipziger Buchmesse und Wegen zum eigenen Buch..." - Hinsichtlich der eigentliche Seite generierte die KI: "Die 'Bibliomaniac List' (BL) war eine frühe, umfangreiche Online-Sammlung von Links, Texten und Ressourcen zum Thema Bücherwahn (Bibliomanie). Eine der ersten deutschsprachigen Literatur-Websites, die als 'Lesesalon' fungierte, lange vor den heutigen Blogs. Sie bot eine Plattform für Literaturinteressierte und umfasste auch eine Bibliographie und Bilder rund um das Thema Bücherleidenschaft, eine frühe Form der Literaturvernetzung im Web. [Im Frühjahr 2002] umbenannt in 'Leipziger Bücherlei' (LB), ein Wortspiel aus der Leipziger Spezialität 'Leipziger Allerlei' und 'Bücher'." - Gnihi, KI, der alte Schleimer... "Frühe Form", "frühe Sammlung", "eines der ersten", "lange bevor". Immerhin wird das Bücherlei im Juli 2026 30 Jahre alt. Nachdem ich im September 1995 online ging mit einem Account und der ersten E-Mail-Adresse als Point einer Leipziger BBS-Mailbox, stürzte ich mich ins Usenet und diskutierte darin jahrelang in zig Newsgruppen, besonders de.rec.buecher, wo ich 1996 angesprochen wurde, meine als Textliste begonnene BL doch als ordentliche Webseite ins WWW zu stellen. So did I. Bei einem Datencrash gingen mir die allerersten Versionen flöten. Die älteste stammt von 1998. Als das ursprüngliche Movens - die Bücherliebe = Bibliomanie - aus ophtalmologischen Gründen 2017 ebenfalls flöten ging, vegetiert das Projekt nurmehr als Überbleibsel dahin, einzig belebt durch das Tagesjournal, die Miszellen als Sammelsurium all dessen, was ich im Netz finde, wie ich lebe, denke und bin. Im Internetarchiv fand ich Snaphots aus früheren Jahren: 08/2000 / 02/2001 / 04/2001 / 07/2001 / 03/2002 / 09/2002 / 04/2003 / 04/2004 / 08/2004 / 04/2005 / 05/2007 / 05/2010. - Offline- Phasen wie diese gab's zuhauf, Zeichen meines schon damals unsteten Wesens. Sogar Reste meiner darin enthaltenen Hermann-Hesse-Seite lassen sich noch erspüren. Meine Güte, habe ich anfangs viel probiert. Dieses früheste, noch verlinkbare Bruchstück stammt von September 1997. Manchmal gab's pro Jahr mehrere Versionen, die Bastelfreude war groß, wie die obigen Snapshots bezeugen.

[10:55] Ich habe bei ANH den gestrigen Eintrag im Arbeitsjournal kommentiert: "Seit kurzem sammle ich Audioviduelles zum Thema KI. Insbesondere fasziniert mich die Möglichkeit, die KI in der Psychotherapie einzusetzen, wobei nicht gemeint ist, sie anstatt eines Therapeuten zu nutzen, was vielmals passiert, denn ich habe gerade eine 12-wöchige PT beendet, bei der eine Frau aus meiner Gruppe ein in meinen Augen bedenkliches Verhältnis zu ChatGPT entwickelt hat und gefragt werden sollte, inwieweit sie noch Ohren für den atmenden Therapeuten vor ihr habe. Gleichfalls faszinierend das mögliche Konstrukt 'KI als Gottheit', wozu ich kürzlich einen philosophischen Podcast hörte".

[10:54] Immer noch suche ich nach einer kostenlosen Möglichkeit, anhand eines Screenshots durch das Netz herauszufinden, wen ich da sehe, welchen Prominenten, Schauspieler etc. ChatGPT weigert sich aus urheberrechtlichen Gründen. Alle andere Apps, die bei der Recherche angeboten werden, kosten Geld. Und Google Lens erkennt nur Quatsch.

[7:08] Frei/Urlaub 3/13. Tage ohne Alkohol: 3656.

Mittwoch, 17. Dezember 2025

[20:00] Periodika: [Nie zuvor gehört]: praemeditatio malorum // [Audiosammelsurium]: Das Ende der Dinge: Schluss, aus, vorbei! // [KI/AI]: KI außer Kontrolle / KI weiß alles // [Filme Online]: Falsche Diagnosen in der Krankenakte / Religion - Lüge und Wahrheit / Radikale Christen in Deutschland: Kreuzzug von rechts / Die hippen Missionare · Mit Jesus gegen die Freiheit? / BACH - Ein Weihnachtswunder / Spanien inhaftiert Frauen und Männer gemeinsam // [Sachlich=Allgemein]: Tanz & Bewegung // [Alter/Tod]: Julieta // [Auf die Ohren]: Glee: The First Time Ever I Saw Your Face.

[19:10] "Ohne unsere Gefühle weiß unser Verstand eigentlich nicht, was wir machen" (Richard David Precht)

[18:44] "Das Schlimmste, was einem kapitalistischen Wirtschaftssystem passieren kann, sind Menschen, die dauerhaft mit wenigen Dingen zufrieden sind." (Richard David Precht)

[12:04] Der Fernsehfilm "BACH - Ein Weihnachtswunder" vom letzten Jahr mit Devid Striesow, Verena Altenberger und Thorsten Merten ist immer noch in der Mediathek und läßt sich in diesem Jahr gerne nochmals anschauen. Geschildert wird die ruckelige Entstehung des Weihnachtsoratoriums.

[11:33] Der 1983 gegründete "Weg der Freundschaft" war im Sozialismus der einzige Fernwanderweg. Er führt von Eisenach nach Budapest und ist 2690 Kilometer lang, führt durch 5 Länder und überwindet 90.000 Höhenmeter. Die Leipziger Schriftstellerin Rebecca Maria Salentin absolvierte in Gänze den Weg und beschreibt ihr Abenteuer in dem Buch "Klub Drushba".

[11:04] Die Performance "Julieta" (Making of / Trailer) der mexikanischen Künstlerin Gabriele Muñoz ist eine bildreiche Inszenierung aus Physical Theatre und Clowning, eine Hommage an das Älterwerden. Mit satirischem Blick erkundet sie die Poesie hinter den Metamorphosen des Alterns.

[8:35] Spektakuläre Naturfotos des Jahres 2025 aus der Zeitschrift "nature".

[7:13] Frei/Urlaub 2/13. Tage ohne Alkohol: 3655.

Dienstag, 16. Dezember 2025

[16:21] Periodika: [Sachlich=Specials] + [Trauer]: Totalität der Trauer / Trauer - Weitermachen / Dem Schmerz winken / Liedermacherin & Trauerbegleiterin / Kummer & Trauer / Trauerkultur in Japan / Solastalgie // [Themen=Cartoons] + [Weihnachten]: Delivered / Zu mir oder zu dir? / Zusammenfassung.

[14:50] "Alle verfügbaren Tagesmütter im Umkreis sind entweder faul oder inkompetent." Zum Baby: "Mami Morgan hat immer sehr hohe Ansprüche." "Falls du Zeit hättest, wäre ich bereit, sie runterzuschrauben." (The Good Doctor S06E22)

[13:44] Adventliche Prägung, same procedure as every year: "Spät im Jahr gewhamt worden." (Kaltmamsell)

[13:33] "Austausch von Neuigkeiten und Befindlichkeiten, die sich altersgemäß viel um Gesundheitsdinge und letzte Dinge drehen." (Kaltmamsell)

[12:25] "... gab es bei diesen Sportlerinnen und Sportlern eine seltsame Entwicklung zu beobachten (...): das Verschwinden der Farben aus der Modellpalette. Alles lief ninjaoptimiert in schwarzer Montur, manchmal auch in Betontönen, in Variationen von Schlamm, Lehm, Sand und Granit. (Maximillian Buddenbohm)

[12:05] "Ich war immer ein glühender Opportunist. Ich segle mit dem Wind, den andere machen." (Vier Frauen und ein Todesfall S07E03)

[11:01] Lesen "gehört entschieden zu den wenigen Tätigkeiten im Leben, denen keinerlei Reue nachschleicht, tatsächlich niemals." (Maximillian Buddenbohm)

[10:13] "Was man so macht. Als eingespieltes Paar mit drei, vier unschönen Dauerthemen und mit einigen vom Schicksal launig weiter zugespielten Ereigniskarten aus der 2025er Edition des Spiels." (Maximillian Buddenbohm)

[7:21] Entwicklung meines Gewichts an markanten Punkten: 1986: 68 kg / 1989: 91 kg / 2009: 120 kg / 2016: 82 kg / 2017: 110 kg // - 2025: 107 kg (Januar) + 80 kg (Dezember). - Anmerkungen: Im Dezember 2015 machte ich einen Alkoholentzug und nahm in nur 6 Monaten bis Juni 2016 zirka 34 kg ab. Bis Dezember hielt ich die 82 kg und sündigte fortan erneut, so daß mich "Onkel Jojo" recht schnell auf 110 kg zurückkatapultierte, bei denen ich im wesentlichen bis Anfang dieses Jahres blieb. Dank Ozempic und neuentdeckten Bewußtseins hinsichtlich der Kalorien gelang wiederum der Coup des immensen Gewichtsverlustes von diesmal 27 kg. Ob ich die Zügel in den Händen behalte, wird sich weisen. Auf alle Fälle genieße ich es, Kleidung einfach dadurch kaufen zu können, daß ich einen Laden betrete und mir eine beliebige XL-Klamotte schnappe und sie - paßt!

[6:58] Wenn ich eines beherrsche, sind es Skrupel und Gedankenspiralen. Im Tagebuch lese ich die Zeit zwischen Oktober 2019 und März 2020 nach. 11 Wochen stationäre Psychotherapie im Leipziger Uni-Klinikum und danach 4 Wochen kardiologische Reha in Teltow. Nachdem ich deswegen 4 Monate auf Station nicht zugegen gewesen war, stand Ende Februar der erste Arbeitstag an, wozu ich schrieb: "Neben solch banaler Bedenken, überhaupt aus dem Bett zu kommen, türmen sich im Hirn die Befürchtungen, überfordert zu sein, dem Ganzen nicht gewachsen zu sein, zu versagen oder Mist zu bauen. Der gewiefte Schwarzseher und skrupulöse, depressive Durchdenker weiß, wovon ich schreibe." Weil ich mich am Tag zuvor bei einem Karaokeabend angesteckt hatte, mußte ich die mit zunächst 4 Arbeitsstunden täglich geplante Wiedereingliederung nach bereits 3 Tagen abbrechen, weil ich, nein, kein Corona, sondern Influenza hatte. Ich hoffe, daß ich nun nach der zweiten Therapie (PT) den Querelen des Alltags gewappneter bin und länger durchhalte. Ich werde über die PT noch ausführlicher schreiben.

[6:35] Auf Norwegens Straßen fahren nur noch 4% Verbrenner-Autos.

[5:04] Nicht sonderlich originell bei der BILD sind 8 fiese Fragen zum Fest. Lachen mußte ich dennoch bei "Darf ich lachen, wenn die Kinder Blockflöte spielen?"

[4:15] Frei/Urlaub 1/13. Tage ohne Alkohol: 3654 = 120 Monate = 522 Wochen = 10 Jahre.